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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 10:11
von Benutzer 4754 gelöscht
Ferry hat geschrieben: Sa 15. Jan 2022, 09:29
@ Rohana: ich krieg das ncht durchdacht, deswegen frage ich: Wieso kostet euch das Milchgeld? Seid ihr pauschalisierender Betrieb? Oder der Milchabnehmer?
Wie löst ihr das mit eurem Gemüse und den Steuern?
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 11:46
von Ferry
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Wir lassen eine Steuererklärung machen... da geben wir unsere Einnahmen und unsere Ausgaben an.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 14:15
von Manfred
Zur Ausweisung von roten Gebieten (wegen Nitrat) in Brandenburg:
https://www.facebook.com/10000690022946 ... 6556081189
Einfach nur noch grotesk, was die Regierung dort treibt...
In Bayern laufen jetzt ebenfalls fast 650 Klagen wegen Fehlern bei der Ausweisung der roten Gebiete.
Die Staatsregierung überlegt wohl gerade zurückzurudern, um sich die Gesichtsverluste vor Gericht zu ersparen.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 14:20
von Manfred
@Emil: Wenn du nicht verstehen willst, dass die Zerstörung von Regenwäldern, also der artenreichsten Landbiotope, die Zerstörung unserer heimischen Böden, der wirkungsgeringe Einsatz von Naturschutzmitteln, der Zwang, Grünland pflügen zu müssen, damit kein Dauergrünland entsteht, die Zerstörung der Weidewirtschaft durch die unkontrollierte Ausbreitung der Wölfe, die Zerstörung der Landwirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft, die Verhinderung von Zwischenfruchtanbau etc. etc. der Natur schaden, dann ist dir nicht zu helfen.
Dass du nicht mehr von deinem ideologischen Ross zu kriegen bist, ist mir völlig klar. Aber evtl. versteht es der eine oder andere Mitleser.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 15:58
von sybille
Oelkanne hat geschrieben: Sa 15. Jan 2022, 10:11
Ferry hat geschrieben: Sa 15. Jan 2022, 09:29
@ Rohana: ich krieg das ncht durchdacht, deswegen frage ich: Wieso kostet euch das Milchgeld? Seid ihr pauschalisierender Betrieb? Oder der Milchabnehmer?
Wie löst ihr das mit eurem Gemüse und den Steuern?
MwSt muss man nicht zwingend auf die Ware rechnen. Ich berechne meinen Kunden keine MwSt.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 16:49
von Eberhard
MwSt muss man nicht zwingend auf die Ware rechnen.
Wer aber nicht unter die
Kleinunternehmerregelung fällt, muss die entsprechende Mehrwertsteuer an das Finanzamt abführen. Ohne den "Aufschlag" zahlt man die von seinem Nettoertrag.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 17:13
von Ferry
Das weis man ja aber bei der Berechnung des Preises den man veranschlagt. Wir sind vom Umsatz her kein Kleinstunternehmen mehr, leider.
Wir zahlen Umsatz- und Einkommenssteuer.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 20:59
von Manfred
Ferry hat geschrieben: Sa 15. Jan 2022, 09:29
@ Rohana: ich krieg das ncht durchdacht, deswegen frage ich: Wieso kostet euch das Milchgeld? Seid ihr pauschalisierender Betrieb? Oder der Milchabnehmer?
Ja, Pauschalierer.
Bei z.B. 40 Cent Netto-Milchpreis wären das
mit 11,7% -> 44,68 Cent brutto
mit 9,5% -> 43,80 Cent brutto
also 0,88 Cent geringere Einnahmen pro Liter
Ein Kleinetreib mit 500.000 Liter verkaufter Milch verliert so 4.400 Euro pro Jahr.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 21:36
von Ferry
Aber ob man pauschaliert oder nicht entscheidet man doch selber, oder?
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: So 16. Jan 2022, 00:23
von Benutzer 4754 gelöscht
Ferry hat geschrieben: Sa 15. Jan 2022, 21:36
Aber ob man pauschaliert oder nicht entscheidet man doch selber, oder?
Ja, legt sich da aber auf etliche Jahre fest.
Die andere Variante, das Optieren, ist aber viel Buchführungs- und Verwaltungsaufwand.
Optieren lohnt sich dann, wenn große Vorsteuern anfallen. Ab 600.000€ Umsatz muss man optieren.