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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 13:07
von Thomas74
der.Lhagpa hat geschrieben:Toll.... Jetzt wollte ich mir auf mein Spiel-und -Spass Smartphone die App runterladen. " Ihr Gerät ist mit dieser Version nicht kompatibel".
Werde ich jetzt nicht geschützt weil mein Smart-Dingens nicht das Neueste ist? Ich fühle mich diskrimminiert..... :D
:mrgreen: Ich hab jetz die Chuck-Norris-App. Das muß reichen!! :grinblum:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 15:27
von fuxi
Und, nach all dem Diskutieren ... wie viele von euch würden jetzt spontan eine Woche Stromausfall überstehen? Oder ist das zu >>unrealstisch<<?

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 15:36
von Reisende
eine woche ohne strom wäre wohl kein problem. wir heizen mit holz, kochen mit gas, und haben viele kerzen und bücher im schrank.nur die forenabstinenz (handy- und tabletakku halten max 2-3 tage) würde mich hart treffen. ;)

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 15:39
von Baumfrau
Kein Problem hier mit einem nur einwöchigen Stromausfall, liebe Fuxi! Müsste allerdings früher aufstehen und/oder später ins Bett gehen, damit der Kaminofen, der nur Holz verträgt, immer wenigstens schön lau bleibt.

Bin übrigens auch aus anderen Gründen aktuell sehr dankbar dafür, unter die "Vorratshalter nach Mutter/Großmutter-Sitte" gegangen zu sein :)

Überraschend hat nach nur 7 Jahren Nutzung der Brauchwasserspeicher meiner Heizung den Geist aufgegeben, Ausgaben in Höhe von zweien meiner Monatsgehälter standen an. Ein wenig habe ich ja immer auf der hohen Kante für aktuelle Reparaturen - aber so viel niemals. Ich kann das ganze aber mit großer Gelassenheit sehen, weil ich bis auf die Ausgaben für Frischmilch einen anständigen Wintervorrat im Keller habe. Dem Hund, den Wachteln und mir wird es also die nächsten zwei Monate an nichts mangeln.

Herzliche Grüße an alle
Regina

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 15:46
von Thomas/V.
bei uns dürfen es auch 2 Wochen sein :mrgreen:
größter Schaden wäre wohl, das das Tiefkühlzeug auftaut, für 2 Wochen Notstrombetrieb hab ich kein Benzin, aber ich schätze, das Zeug kann ich dann an die Nachbarschaft meistbietend verkaufen :lol:
ansonsten ist Heizen und Kochen kein Problem, Tierfutter hab ich auch immer genug da,
stressig wäre es, wenn die Wasserleitung tot ist, da müßte ich zum Nachbarsbrunnen laufen fürs Brauchwasser, ca. 50m

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 15:49
von fuxi
Spannend. Und nicht zuletzt der Punkt mit der finanziellen Durststrecke ist ein Punkt, der mich von der Vorratshaltung überzeugt hat, egal für wie unwahrscheinlich man einen mehrtägigen/mehrwöchigen Notfall hält.

Ich frage auch nicht, weil ich selbst die super vorbereitete Heldin wäre... Die einzige strom-unabhängige Wärmequelle hier ist z.B. ein Gaskocher. Aber ich würde immerhin bei einem guten Kaffee frieren :fuxi:
Nach mehr als einer Woche wäre dann vermutlich mein Wasservorrat im Haus verbraucht. Der Regenwasservorrat (Filter ist vorhanden) draußen ist gerade eingefroren und auch wenn wir nicht hungern müssten, wäre der Speiseplan ab der zweiten bis dritten Woche doch erheblich eingeschränkt.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 16:06
von Benutzer 72 gelöscht
Heizen?
Wir sind hier so viele, dass wir uns gegenseitig wärmen! :pft:

Im Ernst: ich war ziemlich fasziniert von einer Verwandten meines Mannes, die lebte alleine in den Bergen.
Halt, stopp: nicht alleine!
mit ihren Tieren... (1 Esel, ein paar Schafe, Hund und Hühner).

In den Anden oben die Häuser sind kaum isoliert und Heizung gibt es gar nicht.
Tagsüber brennt die Sonne ganz schön her und in der Nacht wird es echt kalt (ob Minusgrade weiß ich nicht - gefühlt ja)
Die Menschen schlafen in dicken Gewändern, also voll angezogen und eben eng beeinander.

Die Verwandte roch allerdings - hm? wie sag ich gewöhnungsbedürftig.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 16:20
von Thomas/V.
aber ich schätze, das Zeug kann ich dann an die Nachbarschaft meistbietend verkaufen :lol:
Wenn ich so drüber nachdenke, werden wir wohl eher ne öffentliche Suppenküche aufmachen und dann das TK-Zeug dort kochen und ausgeben müssen- hier hat keiner mehr Holz oder Gasherde in der Küche, nur Superduper-Stromzeug. Die könnten gar nix von meinen TK-Zeugs zubereiten :hmm:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 17:33
von Buchkammer
fuxi hat geschrieben:Und, nach all dem Diskutieren ... unrealstisch<<?
Der Link führt zum Wikipedia-Eintrag zum Münsterländer Schneechaos (2005). Da steht unter anderem:
Neun Monate nach dem Stromausfall erschienen Medienberichte über eine auffallende Häufung von Geburten im betroffenen Gebiet[2], was allerdings nicht den Tatsachen entspricht[3] und bestenfalls auf normale Schwankungen zurückzuführen ist[4]. Dessen ungeachtet zahlte der Stromversorger RWE an Familien, deren Kinder in der Region im Zeitraum vom 10. bis 25. August 2006 geboren wurden, einmalig 300 Euro.[5]
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCns ... chneechaos

Beteiligte sich RWE mit 300 Euro an dem Spaß, den andere hatten. :hmm:

Noch was für Prepper und Vorsorger: In einem anderen Forum hat jeman eine Tabelle erstellt, wo man eine Übersicht seiner Vorräte anlegen kann. Ziemlich aktuell das Teil:

http://www.survivalforum.ch/forum/showt ... -mit-Excel

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 17:41
von Benutzer 146 gelöscht
fuxi hat geschrieben:Und, nach all dem Diskutieren ... wie viele von euch würden jetzt spontan eine Woche Stromausfall überstehen?
in manchen Gegenden stellt sich ja mit einem Stromausfall auch sehr bald die Frage mit der Wasserversorgung. Da nutzt dann, abgesehen von eigenem Bach, Brunnen oder Quelle, die Substitution des persönlichen Strom-Bedarfs nicht viel.
Vielleicht in dem Zusammenhang erwähnenswert, die an anderer Stelle diskutierten Varianten der Warmwasserversorgung:
Viele sagen zutreffend, dass eine zentrale WW-Bereitung mit Speicher, Wärmetauscher usw. ein unverhältnismäßiger Aufwand sei, wenn man mit Strom direkt an der Zapfstelle "just in time" Warmwasser im Durchflussverfahren erwärmen kann.
Beim Versagen der Wasserversorgung hat ein zentraler WW-Speicher jedoch immer den Vorteil, dass dort jederzeit meist mehrere hundert Liter Trinkwasser vorhanden sind, die man dann zwar nicht über die üblichen Zapfstellen, aber am Entleerungsventil des Speichers entnehmen kann. (Das gilt für 1 o. 2- Familien-Häuser mit zentraler WW-Bereitung die NICHT über WT das WW im Durchfluss erwärmt.)
Bei uns wären das 400L, die für uns und die Tiere doch einige Zeit reichen würden.