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Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Sa 15. Dez 2018, 08:10
von hobbygaertnerin
Wir waren vor kurzem beim Essen, am Nebentisch sassen 2 Familien mit insgesamt 4 Kindern im Alter von 2 bis 8 Jahren.
Jedes der Kinder hatte so einen Wischer in der Hand, auch die Eltern.
Irgendwie war das unheimlich, für was geht man Essen und trifft sich, wenn eh nur das Daddeldings in der Hand liegt. Es wird nicht mehr miteinander geredet. klar das 'Essen musste dan gleich noch gepostet werden.

Angeblich macht ja die Handystrahlung überhaupt nix, aber in anderen Ländern scheint man da schon weiter zu sein.

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Sa 15. Dez 2018, 08:15
von Doris L.
Strega, da hast du vielleicht das gleiche Kind wie ich gesehen :eek: . Das Kind hatte was in der Hand das vor sich hindudelte. Warst du im 90er Bus??

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Sa 15. Dez 2018, 09:37
von Rati
hobbygaertnerin hat geschrieben:...Angeblich macht ja die Handystrahlung überhaupt nix, aber in anderen Ländern scheint man da schon weiter zu sein.
die ominöse Handystrahlung nicht, aber das Starren auf den Bildschirm schon und:
hobbygaertnerin hat geschrieben:Mein Mann hat auch einen Bericht über die Kurzsichtigkeit der jungen Leute in Taiwan gesehen und die Gefahr der Netzhautablösung....
der hohe Blaulichtanteil, der zu einer neuen Form der Augenschädigung und zur Blindheit führen kann.
Also es gab ja früher so nen Spruch für Jungs, nach dem sie bei zuhäufigen Ausführens einer bestimmten Tätigkeit blind werden würden.
Der war quatsch, aber hier im neuen Zusammenhang passt es schon:
Wenn du zuviel auf das Display schaust wirst du blind.

Grüße Rati

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Sa 15. Dez 2018, 12:07
von Benutzer 72 gelöscht
Rati hat geschrieben:Wenn du zuviel auf das Display schaust wirst du blind.

Grüße Rati
Ob die Strahlung jetzt wirklich so harmlos ist, wie manche behaupten, weiß ich nicht! Wenn man aber nicht im Urwald lebt oder so, ist sie wohl sowieso unvermeidlich.
Gegen den "Augenkrebs" hilft es angeblich, den Bildschirm auf Nachtmodus-Gelblicht einzustellen.

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Sa 15. Dez 2018, 13:13
von Buchkammer
Rati hat geschrieben:
hobbygaertnerin hat geschrieben:...Angeblich macht ja die Handystrahlung überhaupt nix, aber in anderen Ländern scheint man da schon weiter zu sein.
die ominöse Handystrahlung nicht, aber das Starren auf den Bildschirm schon
Um das Thema nicht weiter auszuweiten - kann ja jeder selbst recherchieren, wenn er denn Bedarf verspürt; auch vor dem Hintergrund der weiteren Digitalisierung und Einführung des 5G-Mobilfunks. Und auch weil da nun nicht nur die oder eine Meinung zur schädlichen Wirkung des Displays stehen sollte:

Es gibt schon noch mehr als die thermische Handystrahlung, die uns da die Gehirn- und andere Zellen durchrüttelt. :kaffee:

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Sa 15. Dez 2018, 13:18
von Buchkammer
ina maka hat geschrieben:Gegen den "Augenkrebs" hilft es angeblich, den Bildschirm auf Nachtmodus-Gelblicht einzustellen.
Gibt es auch eine oder mehrere App's für. Ich hab gute Erfahrungen mit Twilight gemacht.
Die App Twilight passt Ihren Bildschirm an die Tageszeit an. Sie filtert das blaue Spektrum Ihres Handys oder Tables
nach dem Sonnenuntergang heraus und schützt Ihre Augen mit einem weichen und angenehmen roten Filter. Die Filter-Intensität passt sich sanft an den Sonnenzyklus an, basierend auf den Sonnenauf- und -untergangszeiten Ihres Ortes.
Quelle: https://play.google.com/store/apps/deta ... .lux&hl=de

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Sa 15. Dez 2018, 23:18
von 65375
Das heißt, man muß das Ortungssystem einschalten. Mach ich grundsätzlich nicht.

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Sa 15. Dez 2018, 23:58
von strega
@Doris L.
öhh, ich war im 32-er Bus.... aber vielleicht nicht in deiner Stadt? :hmm:
Vielleicht gibts noch mehr daddelnde Kids ab im Kinderwagen sitzfähigem Alter
oder halt auch schon im guckfähigen Alter.......................................

naja, aber hier in dieser Stadt gibts doch überdurchschnittlich viele relativ ökologisch-bodenständige Leute, ich schau momentan lieber auf die als mich zu sehr aufzuregen über sowas

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: So 16. Dez 2018, 00:15
von poison ivy
hobbygaertnerin hat geschrieben:Wir waren vor kurzem beim Essen, am Nebentisch sassen 2 Familien mit insgesamt 4 Kindern im Alter von 2 bis 8 Jahren.
Jedes der Kinder hatte so einen Wischer in der Hand, auch die Eltern... Es wird nicht mehr miteinander geredet. klar das 'Essen musste dan gleich noch gepostet werden...
hast Du einfach falsch verstanden, die haben alle einander getextet,
is einfacher als Zeichensprache :dreh:

was Gegessenes zaehlt nicht, wenn's nicht virtuell auch verdaut wird, oder so aehnlich

irgendwie bin ich froh, so alt zu sein, dass ich noch weiss,
wie das war, 7 Querstrassen weit zu gehen - zu FUSS! - um jemandem etwas PERSOENLICH mitzuteilen
wie das war, wenn man pro angefangene soundsoviel Minuten Telefongespraech bezahlt
wie das war, wenn man einen Notfall hat und dann verzweifelt nach 2 Zehnerlen und einer GELBEN Telefonzelle sucht
ach ja und
wie das war, als man mit'm Telefon tatsaechlich NUR TELEPHONIEREN konnte

ich weiss auch noch wie Telex funxt, Gott bin ich ALT!

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: So 16. Dez 2018, 06:38
von hobbygaertnerin
Bei den geposteten Essensbildern fehlt ein ganz wichtiger Bestandteil- der Duft des Essens :holy:
und manchmal frag ich mich so generell, es werden ja nicht nur wichtige Informationen verschickt, sondern so ein hirnrissiger Quatsch, dass es einem die Zehennägel aufstellt.
Und dafür brauchen wir immer mehr Frequenzen, die der Staat um viel Geld verkauft-
war heur im Sommer auf einem Berg, die Aussicht war ein Traum- die Leute kommen oben an, das erste ist das Smartphone rausholen, die schöne Umgegbung zu fotografieren und dann sitzen sie am Tisch und wischen. Irgendwann werden wir nicht nur die Kenntnisse vom Schrebeiben verlieren sondern auch noch, wie man sich unterhält.

Ich denk mir auch, dass ich froh bin, dass ich so alt bin und noch so einiges aus der vordigitalen Welt weiß.
Was brauch ich Bilder von fotographiertem Essen, gibts auch in Kochbüchern in höchster Perfektion zu sehen.
Was mir die letzte Jahre aufgefallen ist, früher wenn man im Dorf um die Mittagszeit unterwegs war, roch es überall so gut nach angedünsteten Zwiebeln, nach gutem Essen-
heute gibts das fast nicht mehr.
Es wird bestimmt in einigen Jahren auch noch der Geruchssinn digitlaisiert und dass man das dann irgendwie verschicken kann.
Sich an den Tisch setzen, sich über ein gut riechendes Gericht zu freuen und es dann mit Genuss zu essen-
was brauchts da Digitalisierung?