Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Solange man Negativzinsen auf Guthaben riskiert und das Geld nur so nachgeworfen bekommt, wenn man irgendwelche Sicherheiten hat, ist die Nachfage nach Immobilien "künstlich" (zu) hoch.
Das mit den Nullzinsen wird wohl noch so bleiben, denn sonst können viele Leute die auf derzeitigem Zinsniveau auf Kante genähte Finanzierung nicht mehr bedienen. Das ist unter anderem eine Folge der hohen Baulandpreise. Die Immowerte müssen in der Folge in den Portfolios der institutionellen Anleger nach unten korrigiert werden. Die Banken werden bei kritischen Schuldnern eine Umfinanzierung verlangen, weil der Marktwert der Immobilie gegenüber der Hypothek zu tief ist (das können sie, steht ganz klein in den AGBs) ... und so weiter.
@mod: die letzten Beiträge gehören eigentlich thematisch in einen anderen Thread. Selbstversorgerimmobilien oder sowas. Verschieben?
Das mit den Nullzinsen wird wohl noch so bleiben, denn sonst können viele Leute die auf derzeitigem Zinsniveau auf Kante genähte Finanzierung nicht mehr bedienen. Das ist unter anderem eine Folge der hohen Baulandpreise. Die Immowerte müssen in der Folge in den Portfolios der institutionellen Anleger nach unten korrigiert werden. Die Banken werden bei kritischen Schuldnern eine Umfinanzierung verlangen, weil der Marktwert der Immobilie gegenüber der Hypothek zu tief ist (das können sie, steht ganz klein in den AGBs) ... und so weiter.
@mod: die letzten Beiträge gehören eigentlich thematisch in einen anderen Thread. Selbstversorgerimmobilien oder sowas. Verschieben?
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Dyrsian
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Hui, hier läuft aber einiges durcheinander.penelope hat geschrieben: Fr 3. Dez 2021, 13:48 Dass eine Situation entsteht, in der Immobilienpreise fallen, Aktien u.ä. aber weiter steigen ist sehr sehr unwahrscheinlich. Dazu hängt das alles viel zu eng zusammen. Der letzte große Börsencrash vor Corona fing ja auch mit einer Immobilienkrise an.
Land verkaufen, wenn man nicht muss, ist in den allermeisten Fällen keine gute Idee. Außer vielleicht, man hat eine richtig gute Idee für eine Realinvestition. Land verkaufen und das Geld zur Bank/zur Börse bringen würde ich in absolut keiner denkbaren Situation machen.
1.) Land und Immobilien zu halten oder zu kaufen ist oft eine Herzensentscheidung. Das ist gut und legitim, man sollte sich dann aber nicht selbst belügen und das als super sichere Kapitalanlage sehen. Oft ist es eine Hochrisikoanlage / Clusterinvestment. Was ich meine ist: Ich habe mir grade wieder für ein Heidengeld handgemachte Teller in Italien bestellt. Das ist, rational gesehen, totaler Unsinn weil ich auch von einem Teller für 1,99€ essen kann. Es ist trotzdem völlig in Ordnung, solange man das nicht als sinnvolle Geldanlage sieht oder sich irgendwie einredet das wäre sinnvoll oder notwendig.
2.) Landbesitz ist eine feine Sache und eine sinnvolle und gute Beimischung zum Portfolio. Die Betonung liegt hier auf Beimischung. Es gibt Leute die haben ihr Geld in einen Wald gesteckt ("Die Börse, viel zu risikoreich, Wald das ist was solides!"). Dann kam der Borkenkäfer. Jetzt ist der Wald tot und die Kohle futsch. Der Wert einer Sache bestimmt sich danach, wieviel jemand bereit ist dafür zu zahlen. Wenn keiner mehr mein Bauland kaufen will, ist es auch nichts mehr wert. Punkt. Dann kann ich da immer noch selber ein Haus drauf bauen oder Ziegen drauf stellen, Geld verdiene ich dann aber nicht mehr damit. Das ist dann ein Problem, wenn es meine einzige Anlage ist, oder aber ich das Geld dringend brauche.
Und ja, viele Menschen sind mit Immobilien sehr reich geworden. Die haben dann aber nicht EINE Immobilie, sondern ganz viele. Dann kann das Risiko gestreut werden und es gibt Synergieeffekte (eigene Handwerkertruppe usw.)
3.) Übertriebene Deutschtümmelei ist bei der Geldanlage nicht klug. Das bringt uns zu dem Schluss: Was auf dem deutschen Immonbilienmarkt los ist, spielt für mein Portfolio kaum keine Rolle, denn was kratzt es eine Firma in Südkorea ob hier der Immobilienmarkt implodiert?
4.) Der letzte Börsecrash vor Corona - vermutlich geht es hier um die Subprimekrise. Das war aber weniger ein Problem der Immobilien, sondern eher der Ninja-Kredite. Wer hat am meisten gelitten? Genau, Immobilienbesitzer die plötzlich auf der Straße saßen! Wer noch? Genau, Privatanleger die sich Zertifikate gekauft haben die sie nicht verstanden haben! Zertifikate sind mir, bis auf wenige Ausnahmen, echt suspekt. Wer hat richtig abgesahnt? Jau, Leute die zu dem Zeitpunkt (genau wie in der Coronakrise übrigens) an der Börse richtig eingekauft haben! Die Subprime Krise hat, ebenso wie die Coronakrise und die derzeitige Inflation, zu massiven Verschiebung von Vermögen aus der Mitte nach oben geführt.
5.) Die von Rohanna angesprochene Wohnungsnot. Die exisitiert teilweise in den Ballungszentren. Teilweise, weil wir in einigen Städten im oberen Segment mittlerweile ein Überangebot an Wohnungen haben bzw. eine extreme Leerstandsquote. Das Problem dürfte bekannt sein. Hier muss gebaut werden, was angesichts fehlenden Platzes wohl nur mit verstärkter Verdichtung möglich ist. Plattenbau, ick hör dir trapsen! Es wird in Frankfurt oder München immer eine Nachfrage geben, nur ist die Frage ob eine Dreizimmerwohnung dort zukünftig noch 500.000€ wert sein wird. Wäre mir zu heiß.
6.) Die Niedrigzinspolitik. Da müssten wir mal einen extra Thread aufmachen. Das hat soviele Auswirkungen, auf uns alle. Ich denke an die armen Hartz-4 Empfänger die grade bei 5,2% "Inflation" eine Erhöhung von 3€ im Monat oder was bekommen haben. Herbe.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Quote an Menschen, die Eigentumsimmobilien besitzen ist in Deutschland im europaweiten Vergleich sehr niedrig. Besonders typischen deutsch ist es sicher nicht, Geld in Immobilien zu stecken.
Ich teile halt nicht ganz deinen Optimismus bezüglich Wertpapieranlagen. Und das nicht, weil ich mich damit noch nicht genug beschäftigt habe, sondern eher im Gegenteil ;-)
Ich teile halt nicht ganz deinen Optimismus bezüglich Wertpapieranlagen. Und das nicht, weil ich mich damit noch nicht genug beschäftigt habe, sondern eher im Gegenteil ;-)
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wenn die Wohnungsnot nur "teilweise" und "in Ballungszentren" existiert frage ich mich warum hier in jeder Gemeinde gebaut wird als gäbs kein Morgen
Aber ja, wir sind etwas ab vom Thema.
Aber ja, wir sind etwas ab vom Thema.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Knappheit in ländlichen Gebieten liegt aber nicht an einem absoluten Mangel an bewohnbaren qm, sondern daran, dass immer weniger junge Familien noch mit den Alten unter einem Dach wohnen wollen (ist bei mir persönlich ja auch nicht anders).
In meinem Dorf wird auch ständig gebaut und demnächst auch wieder ein Baugebiet ausgewiesen und gleichzeitig haben wir die niedrigste Einwohnerzahl, die je gezählt wurde.
In meinem Dorf wird auch ständig gebaut und demnächst auch wieder ein Baugebiet ausgewiesen und gleichzeitig haben wir die niedrigste Einwohnerzahl, die je gezählt wurde.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Diese Definition stimmt spätenstens dann nicht, wenn man sich in einer Situation befindet, wo man auf funktionierende Dinge angewiesen ist. Natürlich ist eine freiwillige Anlageentscheidung für Geld, das man hat und gerade nicht braucht, damit nicht vergleichbar. Dennoch:penelope hat geschrieben: Fr 3. Dez 2021, 13:48Der Wert einer Sache bestimmt sich danach, wieviel jemand bereit ist dafür zu zahlen.
Der Wert ist das eine, der Preis das andere.
Du meintest wohl den Preis, als in Geld ausgedrückter Tauschwert am Markt.
Für mich ist eine Investition dann sinnvoll, wenn aus dem Preis ein Wert wird.
Bei Dir sind das offenbar diese Teller gewesen. Deshalb ist diese Kaufentscheidung auch alles andere als irrational.
Geldanlagen können auch dann sinnvoll sein, wenn sie sich für den Investor nicht rechnen, etwa wenn sie anderen ein besseres Leben ermöglichen, ohne dass man deshalb auf etwas verzichten müsste. Sonst wären ja auch Alltäglichkeiten, wie der Oma den Sitzplatz im Bus anzubieten, irrational - was habe ich davon?
Ich finde es nicht gut, das Wort rational und das Wort Gewinnoptimierung gleichzusetzen. Deshalb ist es auch berufsblind, wenn, was viele Börsen- und Anlagen Berater behaupten, (und was ich Dir ausdrücklich nicht unterstelle), nur vermutet rentable Anlagen, Investitionen oder Ausgaben rational sein sollen. Es kann durchaus ein Ergbnis des Gebrauchs seiner Vernunft (ratio) sein, und sehr viel zur Verbesserung des eigenen Lebensgefühls beitragen, etwas unvernünftiges zu tun.
Hierin meiner Wohngegend gibt es übrigens ganz vorzügliches Anschauungsmaterial zur Irrationalität der Leute, die von den Ertrag ihrer Anlagen, also von rein rationelen Investitionsentscheidungen, ganz gut leben: Eine hochpreisige Touristendestination. Wieviel da ausgegeben wird, nur um die anderen zu beeindrucken ...
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wörpedahler
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich finde Land als Geldanlage ist etwas völlig anderes als andere Geldanlagen:
Land hat einen intrinsischen Wert.
Nehmen wir eine hypothetische globale Katastrophe an ("Zombieapokalypse").
Was nutzen dir dann deine Aktienpakete, deine ETF-Sparpläne, deine Goldmünzen und deine Bitcoins? Nüscht!
Aber auf deinem Land kannst du weiterhin Kartoffeln anbauen.
(Das gilt natürlich nur für selbstgenutztes Land, nicht für spekulation auf Wertsteigerung bei Bauland)
Einen Schritt weiter: Wenn du vor 30 Jahren einen Walnussbaum und ein paar Hochstamm-Obstbäume gepflanzt hast, musst du jetzt nicht mal was anbauen sondern kannst "einfach ernten". Das kann man schwer in Prozent-Rendite umrechnen. Ist aber eine Investition in eine sichere Zukunft. Klar kann der Baum auch sterben. Daher würde ich keine Plantage mit 200 gleichen Apfelbäumen anlegen. Aber genau so gut kann der Tesla-Kurs morgen auf Null fallen. Ein bisschen Diversifizierung schadet weder im einen noch im anderen Fall.
Es gibt da eine interessante Folge beim "Tartortreiniger" wo ein Prepper in Fahrradanhänger investiert weil er der Meinung ist, dass die nach der Katastrophe das wertvollste Gut sein werden.
Land hat einen intrinsischen Wert.
Nehmen wir eine hypothetische globale Katastrophe an ("Zombieapokalypse").
Was nutzen dir dann deine Aktienpakete, deine ETF-Sparpläne, deine Goldmünzen und deine Bitcoins? Nüscht!
Aber auf deinem Land kannst du weiterhin Kartoffeln anbauen.
(Das gilt natürlich nur für selbstgenutztes Land, nicht für spekulation auf Wertsteigerung bei Bauland)
Einen Schritt weiter: Wenn du vor 30 Jahren einen Walnussbaum und ein paar Hochstamm-Obstbäume gepflanzt hast, musst du jetzt nicht mal was anbauen sondern kannst "einfach ernten". Das kann man schwer in Prozent-Rendite umrechnen. Ist aber eine Investition in eine sichere Zukunft. Klar kann der Baum auch sterben. Daher würde ich keine Plantage mit 200 gleichen Apfelbäumen anlegen. Aber genau so gut kann der Tesla-Kurs morgen auf Null fallen. Ein bisschen Diversifizierung schadet weder im einen noch im anderen Fall.
Es gibt da eine interessante Folge beim "Tartortreiniger" wo ein Prepper in Fahrradanhänger investiert weil er der Meinung ist, dass die nach der Katastrophe das wertvollste Gut sein werden.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Der intrinsische Wert von selbst bestelltem Land besteht vor allem darin, dass die Rendite in realen Dingen wie Kartoffeln oder Brennholz besteht und nicht in Zahlen auf einem Konto, die nur wiedergeben, wie stark andere das wollen, was man hat.
Ansonst ist das ja nun ein Thema für Prepper-Foren.
Dort findet man aber bald, dass man sich mit Szenarien selbst wahnsinnig machen kann - es gibt Fehljahre wie dieses wo die Bäume nichts tragen. Damit muss man leben, aber dann muss man sich gegen plündernde Zombie-Horden verteidigen, man braucht ein stets abfahrbereites Fluchtauto mit allem Nötigsten und einen sicheren Ort 500 km weit weg - die Apokalypse könnte ja mit einem geplatzten AKW anfangen.
Ich denke deshalb, dass eigene Liegenschaft, eine moderate Vorratshaltung, eigene Fähigkeiten zum Improvisieren und ein gutes soziales Netz in der Nachbarschaft am besten sind. Vor allem Nachbarschaftsbeziehungen sind in einer Krise wertvoll - keiner kann alles alleine und wenn alle das gleiche Problem haben, hilft man sich auch.
Bei Apokalypsen in Form von Währungsreformen, d.h. wenn die Globalisierung nicht mehr funktioniert und man mit seinem Geld die lebensnotwendigen Dinge nicht mehr kaufen kann, sollte man keine Schulden haben.
In den Hypothekarverträgen der Banken steht zum Beispiel, dass man bei drohender Insolvenz der Bank seine Guthaben nicht mit seiner Hypothek gegenrechnen kann. Das bedeutet, dein Guthaben ist weg, deine Hypothekschuld ist noch da.
Strukturschwach ist deshalb interessant, weil Zwangsabgaben auf Immobilien (gabs in der deutschen jüngeren Geschicht schon) sich in der Regel am Verkehrs- oder Katasterwert orientieren und man sich dann besser stellt, wenn das Stückle schon vorher nichts wert war. Zudem wird man allgemein in dünn besiedelten Gebieten eher in Ruhe gelassen. Und, je teurer die Gegend, desto arbeitsteiliger muss man leben und desto mehr ist man darauf angewiesen, dass alles funktioniert.
Ansonst ist das ja nun ein Thema für Prepper-Foren.
Dort findet man aber bald, dass man sich mit Szenarien selbst wahnsinnig machen kann - es gibt Fehljahre wie dieses wo die Bäume nichts tragen. Damit muss man leben, aber dann muss man sich gegen plündernde Zombie-Horden verteidigen, man braucht ein stets abfahrbereites Fluchtauto mit allem Nötigsten und einen sicheren Ort 500 km weit weg - die Apokalypse könnte ja mit einem geplatzten AKW anfangen.
Ich denke deshalb, dass eigene Liegenschaft, eine moderate Vorratshaltung, eigene Fähigkeiten zum Improvisieren und ein gutes soziales Netz in der Nachbarschaft am besten sind. Vor allem Nachbarschaftsbeziehungen sind in einer Krise wertvoll - keiner kann alles alleine und wenn alle das gleiche Problem haben, hilft man sich auch.
Bei Apokalypsen in Form von Währungsreformen, d.h. wenn die Globalisierung nicht mehr funktioniert und man mit seinem Geld die lebensnotwendigen Dinge nicht mehr kaufen kann, sollte man keine Schulden haben.
In den Hypothekarverträgen der Banken steht zum Beispiel, dass man bei drohender Insolvenz der Bank seine Guthaben nicht mit seiner Hypothek gegenrechnen kann. Das bedeutet, dein Guthaben ist weg, deine Hypothekschuld ist noch da.
Strukturschwach ist deshalb interessant, weil Zwangsabgaben auf Immobilien (gabs in der deutschen jüngeren Geschicht schon) sich in der Regel am Verkehrs- oder Katasterwert orientieren und man sich dann besser stellt, wenn das Stückle schon vorher nichts wert war. Zudem wird man allgemein in dünn besiedelten Gebieten eher in Ruhe gelassen. Und, je teurer die Gegend, desto arbeitsteiliger muss man leben und desto mehr ist man darauf angewiesen, dass alles funktioniert.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Goldmünzen sind nicht schlecht, weil vernünftige Wertgrösse, problemlos aufbewahrbar und allgemein akzeptiert. Zudem kann man sie ohne Aufschlag (Schmelzkosten, Warenumsatz- und Mehrwertsteuer) mit nach Hause nehmen, was bei kleinen Barren nicht gegeben ist. Man wird immer auf Dinge und Dienstleistungen von anderen angewiesen sein und nicht alles kann nach dem Gegenseitigkeitsprinzip erledigt werden. In dieser Situation ist ein allgemein anerkanntes krisenfestes Zahlungsmittel hifreich.wörpedahler hat geschrieben: So 5. Dez 2021, 08:54 Was nutzen dir dann deine Aktienpakete, deine ETF-Sparpläne, deine Goldmünzen und deine Bitcoins?
Deshalb haben viele Staaten immer wieder versucht, mit Verboten des Goldbesitzes ans Kleingold der Bürger heranzukommen: Goldverbot
Stell dir vor, du bist im Jahr 1923 oder 1946 in einer deutschen Grossstadt und musst etwas kaufen oder zum Zahnarzt. Was wäre besser, ein Hundertmarkschein von 1913 oder fünf goldene Zwanzigmarkstücke von 1913?
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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wörpedahler
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ja schon, aber weisst du was noch besser gewesen wäre? Ein Sack Kartoffeln oder ein Stück Kohle!emil17 hat geschrieben: So 5. Dez 2021, 09:38 Stell dir vor, du bist im Jahr 1923 oder 1946 in einer deutschen Grossstadt und musst etwas kaufen oder zum Zahnarzt. Was wäre besser, ein Hundertmarkschein von 1913 oder fünf goldene Zwanzigmarkstücke von 1913?
Auch Gold kann man nicht essen und die Wohnung wird davon auch nicht warm.
In wirklich harten Situationen lasse ich die Goldmünzen zurück und nehme stattdessen eine Dose Ravioli mit.
