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Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Mi 19. Jul 2017, 22:19
von centauri
Ja klar, alles was blau werden muss, wird gewürgt! :)

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Mi 19. Jul 2017, 22:59
von centauri
@ Zottelgeiss
in Toms Tread hast du eine Anspielung gemacht die so nicht zu trifft.
Ich möchte kein Gemüse über Toms Stand auf irgendwelchen Märkten verkaufen. Verstanden?
Wir geben das Gemüse und Kräuter weiter an unseren Kindergarten die teilweise etwas davon selbst verbrauchen oder eben an die Eltern weiter geben.

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Mi 19. Jul 2017, 23:52
von Archibald
Ach, der Trick sind unanständige Witze?! Gut zu wissen... :)
Für "alles, was blau werden muss", kam mir ein anderer Gedanke... :lala:

Sind die Tomaten alle aus dem Tunnel? Ich komme mir immer ein bisschen gemein vor, denn unsere stehen einfach so in den Beeten rum. Wir konnten uns noch nicht entscheiden, wo der Tunnel eigentlich hin soll, und bei der Kübelgeschichte war es ähnlich. Am Anfang war das auch eher ergebnisneutral; mal schauen, ob es klappt. Inzwischen sind aber doch immerhin so viele Tomaten sichtbar, dass es mich ärgern würde, wenn sie jetzt vorzeitig versterben.

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Do 20. Jul 2017, 07:17
von centauri
Ja klar, die sind alle aus dem Tunnel.
Ich habe auch noch nie welche draußen angebaut. Finde ich irgendwie sinnlos.
Ein guter Bekannter stellt jedes Jahr mindestens 100 Tomatenpflanzen ins Freiland und jedes Jahr das selbe Schauspiel mit der Krautfäule. Verstehe das sowieso nicht das er das noch jedes Jahr macht. Verstehe den seine Frau aber auch nicht. Die sammelt Katoffelkäfer ab, dann gehts ab zu den Freilandtomaten zum ausgeizen, und weiter zu den Gewächshaustomaten. So kann man Krautfäule auch im ganzen Garten verteilen. :aeh:
Wenn ich ihn mal besucht habe schmeiße ich nach einem Gartenrundgang bei ihm meine komplette Wäsche in die Waschmaschine. Weil auf Krautfäule hab ich irgendwie keinen Bock.

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Do 20. Jul 2017, 07:41
von Thomas/V.
Ein guter Bekannter stellt jedes Jahr mindestens 100 Tomatenpflanzen ins Freiland und jedes Jahr das selbe Schauspiel mit der Krautfäule. Verstehe das sowieso nicht das er das noch jedes Jahr macht.
Weil es "früher" geklappt hat? In den Kleingärten um Leipzig herum brauchte man früher keine GH, um Tomaten zu ernten, die wurden im Freiland 2m hoch und trugen genug. BF scheint es damals wohl nur sehr selten gegeben zu haben, GH wurden nur für Salatgurken gebraucht, glaube ich.

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Do 20. Jul 2017, 08:16
von emil17
- Die Krautfäule (Phytophthora infestans) ist allgegenwärtig. Die Kleider darfste trotzdem waschen, das schadet nix.
Anfang der 1980er-Jahre wurde aus dem Genzentrum von Phytophthora infestans in Mexiko eine neuartige Population nach Europa eingeschleppt. Diese Population ist zur sexuellen Vermehrung mit den bereits in Europa vorhandenen Stämmen der P. infestans in der Lage. Daher kommt es zu einer schnelleren Veränderung der Erreger und einer Erschwerung der Entwicklung von Resistenzen bei den Pflanzen.
(aus obigem Wiki-Artikel)
Das gleiche gilt für Monilia laxa, der Spitzendürre von Aprikose und Weichsel, und noch für andere Plagen dieser Erde. Die sind aggressiver geworden. Das kann auch damit zu tun haben, dass man immer grösserfruchtige, immer produktivere, immer raschwüchsigere Sorten anbaut, die weniger allgemeine unspezifische Abwehrmechanismen wie Bitterstoffe, Fasern usw. enthalten. Dadurch steigt der Infektionsdruck (die Sporenpräsenz) auch für andere Sorten.
Auch das ist ein Effekt der Globalisierung (der wir allerdings auch die Kartoffel und Tomate selbst zu verdanken haben).

Pilzsporen finden ihre Wirtspflanze ja nur durch Zufall, sie keimen deshalb ziemlich wahllos, wenn sie das Glück haben, auf ein Blatt der passenden Pflanzenart zu fallen. Man kann eine Pflanze deshalb leider nicht durch Repellentien vor Befall schützen, so wie Mückenschutzmittel funktionieren. Das Überleben wird durch die riesige Zahl erzeugter Sporen nach Befall sichergestellt.

Bei der Sortenzüchtung ist Resistenz wohl ein Ziel, allerdings darf das nicht auf Kosten der Marktfähigkeit gehen. Eine gut verkäufliche Sorte, die man oft spritzen muss, rechnet sich deshalb besser. Weil zudem Agrounternehmen keine Wohltätigkeitsinstitute sind, würden wohl nur patentierbare krautfäulefesten Sorten gehandelt werden.
Also die Lieblingssorten im Tunnel anbauen und nicht über das Kraut giessen, der Pilz braucht ja zum Glück nasse Blätter - Tau reicht - zur Infektion.

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Do 20. Jul 2017, 16:45
von Zottelgeiss
"Verstanden?"

Ja, Schatz.

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Do 20. Jul 2017, 16:57
von christine-josefine
da war doch noch was :oma:

Re: Toms All­roun­derhof

Beitrag von centauri am Donnerstag 6. Juli 2017, 14:16
Naja ich bin ja eher ein Netzwerker.
Also ich hab ja gestern etwas geerntet.
Hätte Tom mit verkaufen können. Auch nicht viel. Aber präsent zu sein ist alles.
Paar Bohnen, paar Kohlrabi, Kräuter im Topf, Gurken, Einlegegurken, Paprika, Kohlrüben usw..
Nur reden müsste man darüber!

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Do 20. Jul 2017, 18:15
von centauri
Ja Christine,
Nur wenn ich nix weis macht mich das ja auch nicht heiß.
Oder sollte ich auf gut Glück ernten?
Und es muss sich auch keiner um mich Gedanken machen. Ich bekomme meinen Krempel schon los.
Soll sich jeder sein Netzwerk bauen und dann ist es ja für alle gut.
Wenn jeder an sich denk ist ja auch an alle gedacht. So baut man aber kein Netzwerk.
Und Hilfsbedürftige gibt es ja eh genug. zB. Torgauer Tafel.

Re: Das kleine Projekt!

Verfasst: Do 20. Jul 2017, 18:36
von christine-josefine
Thomas, es ging mir nicht darum, dass Tom Deine Sachen mit verkauft - mir ging es jetzt nur ums "Recht haben", ich hatte noch im Hinterkopf, dass Du mal was in diese Richtung gesagt hattest

ansonsten halt ich jetzt wieder meine Klappe und bleibe stille Mitleserin :engel: