Komposttoilette

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Maeusezaehnchen
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Re: Komposttoilette

#321

Beitrag von Maeusezaehnchen »

Also bei uns in der Nähe gibt es einen Weg, da kommen die Städter mit ihren Hündchen spazieren. Die wenigsten haben Sackerl :sauenr_1:
Die Bauern, die angrenzende Wiesen haben haben bemerkt, dass direkt neben dem Weg kein brauchbares Gras mehr wächst und auch die Pflanzen unbrauchbar sind, weil die Köterchen alles hinterlassen.
Außerdem sagen sie, dass sie teilweise das Gras nicht an die Kühe verfüttern können, weil die durch die Hundeka... krank werden.

Und der Katzenkot kan für Menschen nicht gesund sein. Schwangere werden ja angehalten auf keinen Fall ein Katzenklo zu reinigen, da die Übertraung von Toxoplasmose viel zu gefährlich für Mutter und Kind ist.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Komposttoilette

#322

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Mein posting war glaube ich missverständlich - mit
Ich denke, es liegt daran, dass diese Tiere eine andere Darmflora, andere Parasiten(?) haben und es deshalb für Menschen ungefährlich ist.
meinte ich das:
Maeusezaehnchen hat geschrieben:Bei der Gülle von Tieren die ausgebracht wird handelt es sich um Tiere die kein Fleisch essen.
und ja, der Inhalt des Katzenklos hat meinen Pflanzen nicht geschadet - es ist allerdings mit Streu gemischt (Bentonit)!

Unverdünnter Urin dürfte "schärfer" sein - ? Die gelben Flecken in der Wiese, die gibt es auch bei uns - überall dort, wo ein Hund hingepieselt hat. Aber es erholt sich schnell und wächst wieder zu....
Fina
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Re: Komposttoilette

#323

Beitrag von Fina »

Ich glaub es ist ein Unterschied,ob der Katzenkot direkt zu gegeben wird oder erst in den Kompost wandert. Ich hab da einiges schon gelesen, es wird auch gesagt, nach drei Monaten sind schädliche Mikroorganismen und Hormone,Antibiotika abgebaut.
Wir machen die Frettchen Hinterlassenschaften Bokashi draus.
Die haben in ihrem Klo Heu Pellets mit etwas Gartenkalk gegen den Geruch. Das wird mit einem Teil der Grün Abschnitte aus der Küche,Eierschale und Sauerteig als Starter geschichtet. Hauptsächlich ihre Haufen und wenig Streu oder nasses Streu. Das restliche Streu wandert regelmäßig in den Kompost.

Wir haben Urin gesammelt,den ich jetzt wieder verdünnt auf dem Rasen ausbringen möchte. Wie viel ca pro qm? Letztes Mal hatte ich1:10 verdünnt. braucht Rasen eher 1:8 ? Und für ca75 qm Rasen 5* 5 Liter Gemisch verteilt mit einem Drucksprüher,gefühlt denke ich kann ich deutlich mehr geben. Hecke hat danach auch was bekommen und Rest wanderte auf den Kohlenstoffreichen Kompost.

Die Jungpflanzen haben Urin1:20 bekommen und gut vertragen.
33 Jahre, Lungenversagen /Sauerstoffbedarf /Heim- Beatmung /Bloom Syndrom /YOUTUBE Kanal Kleine Gartenhexe = https://www.youtube.com/channel/UCN7RiH ... mKjYLktEsg
Hildegard
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Re: Komposttoilette

#324

Beitrag von Hildegard »

http://noe.orf.at/news/stories/2901490/
Jetzt gibt es das WC schon "von der Stange" und zum Ausborgen.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
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Renysol
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Re: Komposttoilette

#325

Beitrag von Renysol »

Interessant. Aber immer wieder der extra Aufwand zum Trennen von flüssig oder fest oder das Papier extra in Beutel stecken oder so. Ich habe von einem Ami gehört, der alles mit Black Soldier-Fliegenlarven verarbeitet, null Problem. Aber immer sind Aspekte dabei, die nicht jedermanns Sache sind, entweder das Hantieren mit gebrauchtem Klopapier oder allein die Vorstellung der Fliegenlarven, wo der eine oder die andere schon die Krise kriegen würde. Bin also noch unentschieden. Der Wohnmobilplatz mit öffentlcihem WC in 300 m Entfernung ist im Moment noch das optimale.
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yen-zen
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Re: Komposttoilette

#326

Beitrag von yen-zen »

Ich habe mal das "Scheiß-Buch" aus den 90ern bessesen, in dem wurden viele Kloformen beschrieben und was in anderen Ländern passiert. Unter anderem war auch ein Bericht vom UNHCR (o.ä), der emfahl den Kot 3 Jahre zu kompostieren (Trockenkompostierung ?) bevor er für Blumen und Sträucher als Dünger verwendet werden kann und für Gemüse 5 Jahre lang um "sauber" zu sein.
Mein Kompostklo ist ein "Eimer-Klo", mit einer Maurerbütt, 60l, in dem Urin (wegen konstruktivem Mangel) und Papier mit hinein kommt. Für "nur Pippi machen" ist mein Klo nur in Ausnahmefällen. Ausstreuen tue ich mit einem Mix aus Säge- und Hobelspänen, auch leicht angerottet, mit Holzasche. Geruchsbelästigung habe ich nur an heißen Sommertagen wenn das Wetter umschlagen will.
Zum Kompostieren habe ich Kisten aus Brettern hinter dem Klo aufgestellt. Die aktuell benutzte Kiste hat einen Deckel. Volle Kisten decke ich mit Grassoden ab. Eine Kiste (ca 1Kubickmeter) reicht bei uns für 2-3Jahre.
Wo kämen wir Hin wenn keiner schaute wo man hin käme wenn man ginge um zu sehen wohin man käme.
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Renysol
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Re: Komposttoilette

#327

Beitrag von Renysol »

Zu früh gefreut. Ich habe kein Gefälle. Ob ich das Klo auf einen Turm bauen werde, da bin ich mir nicht so sicher.
Rati
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Re: Komposttoilette

#328

Beitrag von Rati »

Gibt es auch von anderen.
Das Festival auf dem ich mich seit Jahren rum treibe hat -ebenfalls schon seit Jaher einen Trupp Namens Ökolocus am Start.

Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Zacharias
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Re: Komposttoilette

#329

Beitrag von Zacharias »

Ich hab jetzt keine Lust die 34 Seiten hier durchzuackern. Wenn die Frage schon beantwortet wurde, dann sagt mir einfach wo.
Ich habe eine Trenntoilette und bin damit eigentlich auch ganz glücklich. Das Einzig Störende ist der Urineimer. Der ist fest verschlossen mit Deckel und somit auch geruchsneutral - außer wenn ich ihn leere. Anfangs war das noch ganz erträglich, ich leere auch nur einmal die Woche. Aber mit der Zeit riecht einfach der ganze Eimer und das Leeren wird zur Qual für's Näschen.
Wie verhindert ihr das? Einstreu rein?
Feststoff streue ich mit Kohle aus dem Ofen ab, das klappt wunderbar.
Wurzltrockner
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Re: Komposttoilette

#330

Beitrag von Wurzltrockner »

Hallo Birgit,
ich hab den Thread auch nicht gelesen ... aber ich würde denken, je nach dem ob Du den Inhalt dann weiterverwenden willst oder nicht könntest Du den Eimer mit Kalk (aus dem Bau- oder Landwirtschafts-Markt) ausstreuen. Das hilft zumindest in Ställen sehr gut - und da geht's auch vorallem nicht um den Mist, der müffelt, sondern den Urin, der dann zu stinken anfängt durch die Zersetzung.
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