Was macht der gute Herr bei einem Ernteausfall?
Ist das "richtige" Direktvermarktung auf einem "freien" Markt?
Wenn ihno seine 50t Kartoffeln schon im Frühjahr an irgentwen verkauft zu einem festen preis (der wird dann aber deutlich unter 1€/kg liegen) kann er sich m.M.n. nicht immer glücklich schätzen, bei Ertragseinbrüchen hat er aber ein Problem an der Backe....
wenn der Markt mehr als den Vertragspreis bieten würde hat er immer noch seine Lieferverpflichtungen zum "Ramschpreis"...
Ich produziere meine Tonne "auf Halde" und muss dann zu sehen das ich sie zu einem guten Preis los bekomme
Bei einem Vertragspreis von 50ct/kg würde ich sofort mehr produzieren, aber nur 300dt/ha schon "verkaufen" das ich die Sicherheit habe das ich den Vertrag bedienen kann, auch wenn es ein schlechtes Jahr gibt, in guten Jahren muss man dann eben doch noch 200dt/ha "extra" verkaufen.
Der Landwirt vom Kattendorfer Hof bekommt 1012€ pro ha (178€*(10000:2500)+300€), wenn die Vermarktung nichts Kosten würde, müsste er mindestens 33,74ct/kg Kartoffeln verlangen um auf den selben Betrag zu kommen.
300dt/ha vorausgesetzt. Das ist ca. die Spitze des Kartoffelbergs im Öko-Landbau.

