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Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Di 1. Nov 2022, 20:55
von Rohana
Sie fressen Maissilage und sind die ganze Nacht laut

ansonsten mag ich unsere Adoptiv-Laufenten ganz gerne.
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Mi 2. Nov 2022, 07:18
von Tscharlie
D´rum merke nimm Erpel!
Das reimt sich, muss also nach Pumukel stimmen.
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Mi 2. Nov 2022, 08:26
von Ferry
Irgendwann will ih das mit den Enten mal ausprobieren, aber zur Zeit will ich nicht noch ein Projekt. Die brauchen ja auch einen Stall, Wasser, Futter ect.
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Mi 2. Nov 2022, 17:26
von sybille
Rohana hat geschrieben: Di 1. Nov 2022, 20:55
Sie fressen Maissilage und sind die ganze Nacht laut

ansonsten mag ich unsere Adoptiv-Laufenten ganz gerne.
Rohana, die Enten sind laut aber die Erpel nicht. Ich habe 2 Erpel und meine Nachbarn hatten erst die Befürchtung das die Jungs zu laut wären weil sie ihr Schlafzimmer genau über dem Auslauf haben und am WE gerne lange schlafen. Bisher haben meine Nachbarn noch nichts gesagt und ich denke das bleibt auch so.
Ferry, wenn Du nur 2 oder 3 Enten nimmst dann reicht eine Hundehütte. Ist ja nur für Nachts. Fürs Wasser zum Baden habe ich eine Muschel.
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Do 3. Nov 2022, 16:45
von emil17
Unfreiwillige Bastelstunde:
Es gibt Schubkarren, wo man den Reifen nicht wechseln kann. Das Teil kommt zwar vom Schrott, trotzdem gehört sowas verboten.
Wasserhahn für Garten lässt sich nicht mehr schliessen: Dichtungssitz (der Ring, wo der Dichtungsteller bei geschlossenem Hahn drauf drückt) zerfressen. ---> in die Tonne damit und neu. Liesse sich konstruktiv einfach ersetzbar gestalten.
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Do 3. Nov 2022, 22:29
von 65375
emil17 hat geschrieben: Do 3. Nov 2022, 16:45Liesse sich konstruktiv einfach ersetzbar gestalten.
Das ist aber nicth erwünscht. Letztens wollte ich unsere vor der Zeit (normal mindestens zehn Jahre dank kalkfreiem Wasser) kaputte Kaffeemaschine reparieren. Ich dachte, am Schalter eine Feder austauschen kann ihr Leben verdoppeln. Fehlanzeige. Für die Schrauben braucht man einen Mini-Dreieck-Inbus. Hab ich noch nie gesehen, so'n Ding. Ich finde es beschämend für unsere Politik und Industrie, daß heutzutage eine banale Filterkaffeemaschine schwerer zu reparieren ist, als ein VW Käfer oder die leider genauso von unseren Straßen verschwundene Ente. Nachhaltigkeit behaupten alle, aber leben müssen wir Verbraucher das, indem wir so'n Scheiß nicht mehr kaufen!
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Fr 4. Nov 2022, 07:16
von emil17
Ja, da sind wir beim Thema geplante Obsoleszenz.
Schalter reparieren ist auch so ein Thema zum die Wände hochgehen, Hier gehen sehr oft ganze Geräte in den Schrott weil der Hersteller ein paar Cent am falschen Ort gespart hat.
Schrauben mit seltsamen Köpfen werden "zur Sicherheit des Kunden" verbaut - man denke nichts Böses dabei.
Was du machen kannst, aber nur wenn die automatische Abschaltung nachdem das Wasser duchgelaufen ist noch funktioniert: überbrücke den Schalter und hänge das Ding an eine schaltbare Steckdose. Die muss allerdings gut sein, denn Kaffeemaschinen haben eine Leistungsaufnahme im Bereich von > 1 kW und solche Ströme oft zu schalten muss der Schalter abkönnen. Die Billigteile aus der Grabbelkiste vom Baumarkt leben dabei vermutlich nicht lange.
Nächstes Beispiel ist eine "umweltfreundliche" LED-Leselampe mit Schwanenhals aus Edelstahl (nicht bloss Plastik in Edelstahloptik). Das Zeug lebt ewig. Theoretisch. Praktisch ist der Schwanenhals lahm und die eigentliche Lampe hängt nach unten wie eine nicht gegossene Sonnenblume. Auswechseln kann man den nicht, ist mit dem Standrohr verpresst, nicht geschraubt wie bei den guten alten Tütenlampen der 1950er Jahre. Chinaware, passenden Ersatz zu finden wäre wohl eh hoffnungslos.
Man müsste das Ding zweimal durchflexen, und mit irgendwelchen Rohrstücken einen anderen Hals dazwischenbasteln. Dazu müsste ich aber das Kabel im Standrohr auswechseln. Ach ja, kann man auch alles nicht öffnen, der Trafo ist im Fuss vergossen und die LED kann man auch nicht auswechseln.
Also wandert eine ganze Lampe samt Trafo und Leuchtmittel in den Schrott, weil der Hersteller gernzwertige Qualität verbaut und konstruktiv jede Reparatur verhindert hat.
Aus Sicht der Hersteller besteht wohl die Herausforderung darin, trotz langlebiger LEDs etwas zu bauen, was wie die gute alte Glühlampe nach 1000 Betriebsstunden kaputt geht.
Man kannst dem Neuschrottproblem auskommen, indem du gebraucht statt neu kaufst, aber global gesehen ist das keine Lösung.
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Sa 5. Nov 2022, 10:20
von Till
65375 hat geschrieben: Do 3. Nov 2022, 22:29
Für die Schrauben braucht man einen Mini-Dreieck-Inbus. Hab ich noch nie gesehen, so'n Ding.
Bei Lidl gibt es regelmäßig einen umfangreichen Satz dieser winzigen Spezialbits mit Schraubendreher für circa 5 Euro unter der Eigenmarke "Parkside". Aldi hat solche AktionsPosten bestimmt auch.
emil17 hat geschrieben: Fr 4. Nov 2022, 07:16
Nächstes Beispiel ist eine "umweltfreundliche" LED-Leselampe mit Schwanenhals aus Edelstahl (nicht bloss Plastik in Edelstahloptik). Das Zeug lebt ewig. Theoretisch. Praktisch ist der Schwanenhals lahm und die eigentliche Lampe hängt nach unten wie eine nicht gegossene Sonnenblume. Auswechseln kann man den nicht, ist mit dem Standrohr verpresst, nicht geschraubt wie bei den guten alten Tütenlampen der 1950er Jahre. Chinaware, passenden Ersatz zu finden wäre wohl eh hoffnungslos.
Man müsste das Ding zweimal durchflexen, und mit irgendwelchen Rohrstücken einen anderen Hals dazwischenbasteln. Dazu müsste ich aber das Kabel im Standrohr auswechseln. Ach ja, kann man auch alles nicht öffnen, der Trafo ist im Fuss vergossen und die LED kann man auch nicht auswechseln.
Also wandert eine ganze Lampe samt Trafo und Leuchtmittel in den Schrott, weil der Hersteller gernzwertige Qualität verbaut und konstruktiv jede Reparatur verhindert hat.
Versuch mal, das Rohr mit einem Rohrschneider zu trennen (schont die Leitungen) und eine ausreichend starke Spiralfeder auf den Schwanenhals aufzuschieben. Auf die Trennstelle klebst du eine Muffe.
Die LEDs lassen sich übrigens fast immer wechseln, nur ist das mit Aufwand und Sachkenntnis verbunden. D.H. Man muss die Dioden rausdremeln und neue mit Sekundenkleber und Leitsilber einsetzen, wenn man nicht löten kann.
Zuerst wäre allerdings zu klären, ob nicht tatsächlich das Vorschaltgerät defekt ist, und die Dioden intakt, was nämlich fast immer der Fall ist.
Das Vorschaltgerät kann meist durch ein USB-Handyladegerät OHNE Schnellladefunktion ersetzt werden. Die gibt es mit verschiedenen Konstantströmen für sehr wenig Geld (und liegen in vielen Haushalten mit Kindern in größerer Zahl ungenutzt rum).
Übrigens enthalten LED-Leuchtmittel mit Standard-Schraubfassung für 230V ebenfalls ein winziges Vorschaltgerät. Wenn diese nicht mehr funktionieren, zB nur noch schwach flackern, ist meist das Vorschaltgerät defekt, sodass man dem "Dioden-Lampenteil" mittels USB-Ladegerät-Reparatur neues Leben einhauchen kann.
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Sa 5. Nov 2022, 11:00
von 65375
Till hat geschrieben: Sa 5. Nov 2022, 10:20
65375 hat geschrieben: Do 3. Nov 2022, 22:29
Für die Schrauben braucht man einen Mini-Dreieck-Inbus. Hab ich noch nie gesehen, so'n Ding.
Bei Lidl gibt es regelmäßig einen umfangreichen Satz dieser winzigen Spezialbits mit Schraubendreher für circa 5 Euro unter der Eigenmarke "Parkside". Aldi hat solche AktionsPosten bestimmt auch.
Ich hab mehrere solcher Sortimente, so ein Bit ist nicht dabei.
Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: Sa 5. Nov 2022, 11:10
von Tscharlie
Da ich einen Schraubstock habe und eine Feile würde ich in diesem Fall mir so einen Dreiecksdreher einfach selber zufeilen. Dauert auch nicht viel länger als sich aufzuregen was da gemacht wurde.
ABER: Bei einem Neukauf eines Produktes würde ich schon schauen, kann man das öffnen?