@Doris,
da hätte ich viele Rezepte,
aber das einfachste ist aus einem südtiroler Kochbuch-
800 g frischer Spinat
1 kg Weissbrot (gehen auch altbackene Brötchen in Würfel oder feine Scheiben geschnitten)
1/2 Zwiebel,
1/2 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz und Pfeffer
2 El zerlassene Butter
1/4 l Milch
4 Eier
2 EL
Petersilie gehackt,
3 EL Mehl
80 g Butter
3 EL feinger. Parmesan
Den Spinat putzen, grundlich waschen, abtropfen lassen, in einem Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und den Spinat portionsweise eine Minute blanchieren. Abtropfen lassen, gut ausdrücken und durch eine Flotte Lotte mit gröberem Locheinsatz drehen oder klein hacken, geht auch mit dem Mixer nur kurz mixen
Zwiebeln, Knoblauch kleinscheinden , in Butter andünsten, dann den Spinat kurz mit anbraten.
Weissbrot in kleine Würfel schneiden, in eine grosse Schüssel geben, Milch lauwarm erhitzen und über die Weissbrotmasse geben, Salz und Pfeffer, angedünste Zwiebel- und Spinatmasse dazu, Eier und Petersilie und alles gut durchkneten. Am Schluss noch das Mehl hinzugeben.
Knödelteig zu kleinen Knödeln formen, in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten leise kochen lassen, abseihen, in einem Topf Butter zerlassen bis sie leicht braun wird, die Knödel mit Butter und Parmesan serivieren.
Aus dieser Knödelmasse lassen sich auch mit anderen Kräutern Knödel machen, mit Bärlauch, usw.
man kann Speckwürfel hinzugeben, dann sind es Speckknödel,
gibt man etwas kleingeriebene Kartoffeln und ein bis 2 handvoll geriebenen Käse hinzu, kleine Laibchen formen, in der Pfanne rausbacken und daraus Kasspressknödel machen. Schmecken sehr lecker in einer heissen Suppe als Einlage oder mit Sauerkraut als Beilage.
Mit angedünsteten Pilzen, diese dann unter den Weissbrotteig mischen, werden es Pilzknödel, hat man noch gebratene Fleischreste übrig, diese durch den Wolf drehen, mit ein wenig Eigelb binden, kleine Knödeln formen und dann den Knödelteig aussen rum- dann sind es Fleischknödel, man kann das durchgedrehte Fleisch aber auch so unter den Weissbrotteig mischen. Würzen nach Geschmack.
Man kann auch kleine Käsewürfelchen unter den Teig mischen, dann sind es Käseknödel.
Ich find das Knödelrezept deshalb so gut, weil man einfach nur nach dem, was gerade vorhanden ist, Knödel machen kann. Ich hab immer in der Gefriertruhe altbackene Brötchen oder Weissbrot, bereits kleingeschnitten.
Selbst im Herbst mit nur ein paar wenigen Pilzen sind die Pilzknödel mit zerlassener brauner Butter ein echtes Genusserl,
der Teig muss so eine Art bindige Masse sein, man muss da mit der Milch varieren. Ist der zu fest, dann hält er nicht und zu weich, zerfällt er als Suppe.
Hier noch ein Rezept,
https://www.suedtirol.info/de/erleben/e ... cipe_51852
schmeckt himmlisch mit Marillen (Aprikosen) man kann auch eingekochte Aprikosen verwenden, muss sie halt ein wenig kleiner schneiden, man kann auch Zwetschgen, Pflaumem, Mirabellen oder Erdbeeren verwenden.
Wenn man hat, Himbeeren aus der Kühltruhe fast auftauen, ein wenig Zucker oder Honig dazu und auf den Teller einen Fruchstpiegel machen, darauf die in Zimtbutterbrösel gewälzten Knödel, muss aufhören, da krieg ich gleich wieder Hunger.