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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Di 6. Mai 2014, 18:22
von Oli
Wir haben Wasser!
An der Stelle im Nutzgarten, wo letztes Jahr der Radlader und dieses Jahr der Trecker versunken sind, sollen sich in 7m Tiefe 5 Wasseradern treffen sagt der Rutengänger. Dass wir Quellen haben wussten wir, aber so richtig viel Wasser und direkt im Nutzgarten und dass, wo wir gerade versoffene Hochbeete gebaut haben - Bingo!

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Di 6. Mai 2014, 20:08
von Helene
Oli hat geschrieben:Wir haben Wasser!
An der Stelle im Nutzgarten, wo letztes Jahr der Radlader und dieses Jahr der Trecker versunken sind, sollen sich in 7m Tiefe 5 Wasseradern treffen sagt der Rutengänger. Dass wir Quellen haben wussten wir, aber so richtig viel Wasser und direkt im Nutzgarten und dass, wo wir gerade versoffene Hochbeete gebaut haben - Bingo!

Oh Du Glücklicher! Ich wäre schon froh, wenn ich wenigstens eine kleine Wasserader im Garten hätte. Meine Regentonne ist schon wieder leer, die große mangels Regen noch nicht voll, nicht mal 10 cm Regen da drin. Es wird wieder ein Kampf um jeden Tropfen werden dieses Jahr - wie jedes Jahr.
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 7. Mai 2014, 10:27
von Oli
Naja, lass doch mal jemandem mit dem Pendel da langgehen.

Bei uns ist es eh sehr feucht, in diesem Ort war mal ein grosser See und es wird vermutet, dass unser Grundstück auf dem Gebiet liegt. Einen Naturteich, die Quellen und anstehendes Hangwasser haben wir zusätzlich. Es war eigentlich klar, dass wir irgendwo eine gute Stelle für einen Brunnen haben, aber zu wissen wo und dass es genau die richtige Stelle ist ist sowas von knorke! ich freu mich wie ein kleines Kind.
Die Vorvorbesitzer hatten ihren Brunnen direkt auf dem Hof wie man hört, da wäre es für uns unpraktisch aber anscheinend hat sich das Wasser in den letzten Jahrzehnten eh einen anderen Weg gesucht.
Ich würd's mal mit einem Rutengänger probieren!
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 7. Mai 2014, 11:36
von Gartendilettantin
Klugscheißmodus an: Wasser"adern" gibt es nur sehr selten, hier in Deutschland wird man sie meist vergeblich suchen. Grundwasser fließt normalerweise nicht in "Adern", sondern flächig in gewissen Gesteins- bzw. Erdschichten, die dann wie ein Schwamm komplett durchtränkt sind. Wer einen Brunnen bauen will, sollte daher lieber eine hydrogeologische Karte konsultieren (die die grundwasserführenden Schichten, ihren Verlauf und ihre Tiefe zeigt), als irgendwelche Wasseradern zu suchen.
Wer genau hinschauen kann, sieht übrigens einer Landschaft ihren Grundwasserverlauf relativ gut an. Wünschelrutengänger machen das, aber ich persönlich habe dann lieber jemanden, der mir mit weniger Hokuspokus das gleiche Ergebnis liefern kann (ich habe mal mit Hydrologen und Hydrogeologen zusammengearbeitet, das war irre interessant, mit denen Feldbeobachtungen zu machen).
Ich habe meinen Garten jetzt mit Topinambur und Brombeere "eingezäunt" - mal schauen, ob das in Zukunft dann zu einem "schönen Moment" wird (Sichtschutz, den man essen kann, das ist doch fein!), oder ob ich die Entscheidung noch verfluche...
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 7. Mai 2014, 12:13
von Oli
Alles gut Gartendilettantin, ich höre mir gerne verschiedene Meinungen an. Vielleicht ist es Schabernack, möglicherweise berichte ich mal, wenn die Brunnenbohrer da waren.
Letztes Jahr haben wir auf diese Weise die Wasserleitung wiedergefunden, die der Wasserverband gesucht hat. War besser, als alles aufzubuddeln, nur leider hatte ich da schon ein Beet vernichtet.
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 7. Mai 2014, 12:43
von Gelöschter Benutzer 54
wenn der umwerfende duft von frischem heu einen dafür entschädigt, dass das zeugs beim einbringen überall piekt (und möglichkeiten findet bis in die unterwäsche vorzudringen)
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 7. Mai 2014, 13:00
von matt23
Die ersten Gurken keimen

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Sa 10. Mai 2014, 12:38
von Buchkammer
Am Donnerstag angeln gewesen. Ging nur eine kleine Rotfeder an den Haken, aber die wurde in der Glut eines aus Naturmaterialien und einem Feuerstahl entzündeten Feuers gleich an Ort und Stelle gegart und verspeist. Über dem See drehte ein Greifvogel seine Runden. Ein Kuckuck war mal rechts, mal links zu hören. Blesshühner, Haubentaucher und Höckerschwan kamen zu Besuch. In den Wipfeln der Bäume rauschte ein leichter Westwind.
Kein Straßenlärm - nicht das leiseste Anzeichen von Zivilisation. Und die Rotfeder schmeckte vorzüglich; auch ohne Salz und Pfeffer. Manchmal ist es so einfach, bewegende Momente zu genießen und Kraft zu tanken.
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Sa 10. Mai 2014, 17:24
von Minze
sind, wenn die Glucke samt Küken zur Herde wandert und alle sich vertragen

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Sa 10. Mai 2014, 18:12
von Picassa