das lief bisher alles schriftlich, per brief und email.
ich hatte schon den umgekehrten gedanken, die einfach mal anzurufen... hinter papier kann man sich nämlich gut verstecken, oder wie wir hier immer sagen - papier ist geduldig...
aber ganz nach oben, ja, das wäre noch ne gute möglichkeit. ich hab jetzt schon ernsthaft in erwägung gezogen, mit rechtlichen schritten zu drohen. wir prozessieren eigentlich nur sehr ungern und sehr sehr selten, aber wie die versuchen, sich aus der affäre zu ziehen, schlägt langsam dem fass den boden aus.
anfangs kamen sogar immer unsere briefe zurück, angeblich seien sie falsch addressiert, das könne die buchhaltung so nicht akzeptieren. nur welche dir richtige niederlassung ist, das konnte oder wollte mir keiner sagen. mal ganz abgesehen davon, dass es rechtlich keinen unterschied macht, schließlich gehören alle niederlassungen zu ein und demselben unternehmen. intern weiterleiten tun die auch nix, alles nur taktik.
ich könnte es ja auch einfach sein lassen, die arbeit, die ich damit habe, steht langsam in keinem guten wirtschaftlichen verhältnis mehr zum geld... aber das ist ja nicht unser geld, sondern das der versicherer, und ein erfolgreicher regress kommt immer dem versicherten zu gute, da seine schadenquote sinkt. ich bin also gegenüber unseren kunden verpflichtet, dem weiter nachzugehen.

aber wenn das so weiter geht, verfolgt mich frau b. bald in meinen träumen...
