Pihlaka Talu

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citty
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Re: Pihlaka Talu

#301

Beitrag von citty »

Hallo Birgit, oder du nimmst einen normalen Ventilator mit Verlaengerungskabel. Ich kannte eine Familie die ihre Schafe jeden Tag tuederten, die haben sich nie verheddert. Weiss nicht mehr was das fuer Schafe waren jedenfalls eine kleine Rasse mit weissem Fell. Wir haben die als Kinder oft besucht, ist schon ein paar Jahre her. Unser fruehrer Nachbar hier in Can. hat sein Pferd taglich getuedert das hat sich auch nie verheddert. Ich denke die Tiere lernen das mit der Zeit. so aufwaendig wie oben muss das nciht sein, einfach einen Pflock in den Boden mit einem Seil dran. Fuer Hunde gibt es die ganz billig mit Gewinde (dog steel spiral stake auf engl.)
https://www.amazon.com/Best-Sellers-Pet ... 2975426011

LG und viel Erfolg, Citty :)
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#302

Beitrag von Zacharias »

Wenn ich hier überall Pfähle einschlagen muss, kann ich auch gleich einen Zaun bauen. Ziegen verheddern sich mehr als Schafe, weil sie aktiver sind.
Ich muss eh erst eine Lösung für meinen nassen Stall haben (da steigt Grundwasser hoch) und jemanden, der die Tiere versorgt, wenn ich mal nach D muss. So ganz schnell wird das also nicht gehen mit den kleinen Wiederkäuern.
Bis zum Garten ist es recht weit, da reicht mein 50m Kabel nicht.
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citty
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Re: Pihlaka Talu

#303

Beitrag von citty »

Hallo Birgit, keine Pfaehle einschlagen das ist ein einiziger versetzbarer Metallstab fuer Pferde, der ist mit 4-5 Hammerschlaegen im Boden oder klick auf den link, da gibt es diese Metallspiralen zum in den Boden eindrehen damit man seinen Hund anbinden kann, kostet nur ein paar Euro und kann innerhalb von ein paar Minuten versetzt werden. Manche Hunde sind noch viel aktiver als Ziegen und es funktioniert wunderbar, wir hatten auch immer sowas fuer unseren grossen Hund beim Camping. Das Gewinde sorgt dafuer, dass sich die Tiere nicht verheddern.
Gegen nasse Gebaeude hilft oft ein selbst ausgegabener Entwaesserungsgraben.

LG und viel Erfolg, Citty :)
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#304

Beitrag von Zacharias »

Tüdern kommt für mich nur in Frage, wenn ich von oben tüdern kann. Denn neben der Gefahr der Verhedderung, ist ja dort wo kein Baum ist, auch kein Schatten. Gerade in der Nähe des Gartens brennt die Sonne ganz schön. Ich kenn die Spriralen, die man in den Boden dreht, aber wenn die Erde fest ist, finde ich das so einfach nicht. Ist die Erde locker, hält die Chose nicht.

Der Entwässerungsgraben ist da, zumindest auf einer Seite, da führt auch ein Rohr rein aus Richtung des Stalls. Meinst du, es bringt was, wenn man ihn rundum zieht?
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emil17
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Re: Pihlaka Talu

#305

Beitrag von emil17 »

Zacharias hat geschrieben: Fr 11. Jun 2021, 09:49 Der Entwässerungsgraben ist da, zumindest auf einer Seite, da führt auch ein Rohr rein aus Richtung des Stalls. Meinst du, es bringt was, wenn man ihn rundum zieht?
Wie kann man das wissen ohne den Ort und die Situation zu kennen?
Entwässerungsgräben entwässern nur, wenn sie sich irgendwohin entleeren können. Wenn das wegen dem Gelände nicht möglich ist, dann bleibt das Wasser drin stehen (Steckmückenlarven lieben es) oder man muss mit Pumpe (plus Pumpensumpf plus Schwimmer plus Anschluss an den Kanal, kostet halt alles) nachhelfen.
Was hift, ist mal bei ergiebigem Dauerregen ums Haus zu gehen und zu gucken, was wo her kommt und wo hin will.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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citty
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Re: Pihlaka Talu

#306

Beitrag von citty »

Hi Birgit,
es muss nicht alles was funktioniert viel Geld kosten, ich habe um unser erstes Haus das Wasser abgeleitet mit Hilfe einer alten Hacke, es wurde und blieb wunderbar trocken. Mach mal einen kleinen Graben um 3 Seiten und einen Graben der das Wasser vom Gebaeude wegleitet. Muss nicht tief sein, versuch's erstmal mit 30 cm Tiefe.

Die Ziegen koenntest Du ja stundenweise grasen lassen. Unser Nachbar hat sein Pferd in praller Sonne getuedert, mir gefiel das auch nicht aber das Pferd wurde immerhin 35 Jahre alt.

LG und viel Erfolg, Citty :)
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#307

Beitrag von Zacharias »

@ Emil
Es ist ja schon ein Graben da und der führt in den Fluß. Mir fällt es schwer ein Verständnis dafü zur kriegen, wo Wasser her kommt und wo es hin will, wenn es natürlich fließt, kapiere selbst ich das. Mir kommt es so vor, als wäre der Grundwasserspiegel sehr hoch. Im Brunnen steht das Wasser hoch und im Stall ist selbst bei wochenlang trockenem Wetter der Boden nass. Der würde ja bei längerer Trockenheit abtrocknen, wenn das Wasser von außen käme. Hinter dem Stall ist es auch feucht.

@ Citty
Und was mache ich dann mit den Ziegen, wenn die Stunden um sind, in den Stall sperren? Finde ich nicht ziegengerecht.
Klar kann ein Tier alt werden auch wenn es viel in der Sonne steht. Aber zwischen alt werden und ein gutes leidarmes Leben führen, gibt es halt noch mal einen Unterschied.
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citty
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Re: Pihlaka Talu

#308

Beitrag von citty »

Hi Birgit, ich habe an einen Offenstall mit befestigtem Miniauslauf gedacht und zum Grasen tuedern. Ist nur eine Idee, die Entscheidung liegt ganz bei Dir.

LG und viel Erfolg Citty :)
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#309

Beitrag von Zacharias »

Idee ist gut, aber den Offenstall müsste ich erst bauen und das bei den derzeitigen Holzpreisen... Ich habe ja einen großen Stall, da wäre es mir lieber den herzurichten. Für den Winter und wegen Raubtiere wäre hier ein fester Stall eh besser. Noch eilt ja nichts und ich muss eh noch mal länger nach Deutschland um meinen Hausstand aufzulösen. Hab aber gestern schon mal nach Ziegen gegoogelt und da ist eine Anzeige dabei, die gefällt mir echt gut.
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emil17
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Re: Pihlaka Talu

#310

Beitrag von emil17 »

Zacharias hat geschrieben: Fr 11. Jun 2021, 19:15Im Brunnen steht das Wasser hoch und im Stall ist selbst bei wochenlang trockenem Wetter der Boden nass. Der würde ja bei längerer Trockenheit abtrocknen, wenn das Wasser von außen käme. Hinter dem Stall ist es auch feucht.
Du musst drei Fälle unterscheiden:
a) Grundwasser
b) seitlich zufliessendes "drückendes" Wasser
c) Kondenswasser
Ein feuchter Stall im Frühjahr kann durchaus wegen Kondenswasser sein, wenn das Erdreich noch kalt, die Luft aber warm und feucht ist. Du kannst einen Hartbrandziegel, einen Granitbrocken oder auch ein Stück Eisen reinlegen und schauen, ob sich das mit Schwitzwasser beschlägt.
Abhilfe ist dann durch richtiges Lüften möglich - nämlich nur dann lüften, wenns draussen kälter ist als drinnen.
Um Grundwasser festzustellen, gräbt man beispielsweise irgendwo im Stall ein Loch und guckt ab und zu rein. Wenn dann etwa das Wasser nach jedem Regen deutlich höher steht, aber bald wieder zurückgeht, dann deutet das auf ein Problem mit der Dachentwässerung hin, oder es fliesst Wasser seitlich zum Haus hin. Reines Grundwasser würde sich hingegen durch einen Regen nicht sehr verändern.
Wenns hinter dem Stall auch feucht ist, sollte man zuerst sicherstellen, dass es nicht eine mangelhafte Dachentwässerung ist (Dachrinne läuft über oder fehlt, Fallrohr oder wegführende Grundleitung verstopft, wo geht das Regenwasser überhaupt hin, und so weiter), und das geht am besten bei Dauerregenwetter.
Mit hohem Grundwasserstand habe ich keine Erfahrung, weil ich im Gebirge wohne und wirke, aber jede Art von Entwässerungsplanung muss eigentlich dort anfangen, wo das Wasser hin soll, das man nicht möchte. Bei dauernd hohem Grundwasserstand (Brunnen) kann man eigentlich nur so bauen, dass man drüber bleibt, oder eben mit einem nassen Keller leben, oder dauernd abpumpen (was viel Sorgfalt bei der Planung und Ausführung verlangt, wegen versandender Saugleitungen und so weiter).
Seitlich zufliessendes Wasser kann man durch Gräben vom Haus fernhalten, nachdem man weiss, wo es her kommt und wo es hin soll.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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