Re: Hilfe Problemhund!
Verfasst: Mi 21. Aug 2013, 18:48
Moin,
also vorneweg, nen Labrador hatte ich noch nie, nur nen Retriever, hab die bislang immer für so ungefähr das gleiche gehalten, bis auf das Labradors schneller fett werden, wenn man nicht aufpasst.
Auch von vorne weg, ich glaub, ich besaß nur ein Hundebuch und das Heftchen für die Schutzhund 1.
Meinen ersten Hund hab ich mit 12 bekommen, DSH.
Ich halte nichts davon, sich einen "gebrauchten" zu holen.
Wir konnten uns, und das halte ich bis heute so, die Elterntiere angucken und uns einen aussuchen. Ich möchte nicht, dass einer meiner Hunde eine "Vorgeschichte" hat und muss auch die Welt nicht retten, dazu ist er zuviel Kampfmaschine.
Ich bin dann Mittwochs und Sonntags zum Hundeverein gefahren, mit Fahrrad, ist klar und habe so am Tag eine Stunde vielleicht trainiert, auch fürs füttern, Futter besorgen, damals von der Abdeckerei, war ich alleine zuständig.
MIt 15 bzw. die Hündin war 3 hatten wir die SH1 und haben an der 2 gearbeitet.
Danach haben meine Eltern die aber gegen meine Willen an die Polizei verkauft, das ist bis heute ein kleines Trauma für mich.
Worauf ich hinaus will:
Ein Kind in dem Alter ist sehr wohl in der Lage, den Umgang zu erlernen und vielleicht sogar wesentlich zu prägen und mit dem Hund zu arbeiten. Und, man kann den Aufwand auch übertreiben. Natürlich, wenn wir draußen waren, der Hund durfte nicht in die Wohnung, haben wir auch so mit ihm gespielt. Aber, wenn nicht dann nicht. Nur die eine Stunde Training am Tag war fest.
Vielleicht mal so als Denkansatz.
Kinder hab ich erst später erziehen müssen, die Prinzipien hab ich zu einem gewissen Teil beibehalten. Hat auch nicht immer alles geklappt, aber auch da bin ich zufrieden. Also wer das eine kann, kann auch das andere so halbwegs.
Den Hunden jetzt bring ich nur das nötigste bei, sofort kommen und bei Fuß laufen, auch ohne Leine. (links bitte, wenn ich welche sehe, wo der Hund rechts läuft wird mir schlecht.)
Das mach ich die ersten Monate intensiv, also so mit nem dreiviertel Jahr (insofern ist das nicht zu spät für Deinen Hund), auch an den Nachbarhunden vorbei, und jetzt nur noch mal so 5 Min, wenn wir irgendwie in den Wald gehen oder die Strasse runter.
Das die Sitz und Platz nicht so richtig auseinanderhalten können, nach dem Sitz vor mir nicht um mich rumlaufen, sondern sich irgendwie zurecht mogeln ist mir egal, sollen ja keine SHP machen.
LG
Olaf
also vorneweg, nen Labrador hatte ich noch nie, nur nen Retriever, hab die bislang immer für so ungefähr das gleiche gehalten, bis auf das Labradors schneller fett werden, wenn man nicht aufpasst.
Auch von vorne weg, ich glaub, ich besaß nur ein Hundebuch und das Heftchen für die Schutzhund 1.
Meinen ersten Hund hab ich mit 12 bekommen, DSH.
Ich halte nichts davon, sich einen "gebrauchten" zu holen.
Wir konnten uns, und das halte ich bis heute so, die Elterntiere angucken und uns einen aussuchen. Ich möchte nicht, dass einer meiner Hunde eine "Vorgeschichte" hat und muss auch die Welt nicht retten, dazu ist er zuviel Kampfmaschine.
Ich bin dann Mittwochs und Sonntags zum Hundeverein gefahren, mit Fahrrad, ist klar und habe so am Tag eine Stunde vielleicht trainiert, auch fürs füttern, Futter besorgen, damals von der Abdeckerei, war ich alleine zuständig.
MIt 15 bzw. die Hündin war 3 hatten wir die SH1 und haben an der 2 gearbeitet.
Danach haben meine Eltern die aber gegen meine Willen an die Polizei verkauft, das ist bis heute ein kleines Trauma für mich.
Worauf ich hinaus will:
Ein Kind in dem Alter ist sehr wohl in der Lage, den Umgang zu erlernen und vielleicht sogar wesentlich zu prägen und mit dem Hund zu arbeiten. Und, man kann den Aufwand auch übertreiben. Natürlich, wenn wir draußen waren, der Hund durfte nicht in die Wohnung, haben wir auch so mit ihm gespielt. Aber, wenn nicht dann nicht. Nur die eine Stunde Training am Tag war fest.
Vielleicht mal so als Denkansatz.
Kinder hab ich erst später erziehen müssen, die Prinzipien hab ich zu einem gewissen Teil beibehalten. Hat auch nicht immer alles geklappt, aber auch da bin ich zufrieden. Also wer das eine kann, kann auch das andere so halbwegs.
Den Hunden jetzt bring ich nur das nötigste bei, sofort kommen und bei Fuß laufen, auch ohne Leine. (links bitte, wenn ich welche sehe, wo der Hund rechts läuft wird mir schlecht.)
Das mach ich die ersten Monate intensiv, also so mit nem dreiviertel Jahr (insofern ist das nicht zu spät für Deinen Hund), auch an den Nachbarhunden vorbei, und jetzt nur noch mal so 5 Min, wenn wir irgendwie in den Wald gehen oder die Strasse runter.
Das die Sitz und Platz nicht so richtig auseinanderhalten können, nach dem Sitz vor mir nicht um mich rumlaufen, sondern sich irgendwie zurecht mogeln ist mir egal, sollen ja keine SHP machen.
LG
Olaf