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Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 10:46
von Waldläuferin
Liebe Foris,
danke für die vielen Vorschläge. Bin ganz baff über die vielen Antworten. War ein paar Tage offline.
"Camping" war vielleicht übertrieben, ich brauche nur eine Liegefläche von ca. 2 m Länge. Eine Ausstattung a la Hollerbusch wäre für mich der totale Overkill.
Und die AHK bräuchte ich, um mal einen Hänger zu leihen und Bienen zu transportieren, aber nur ca 1 mal im Jahr. Obwohl, sobald man so ein Auto besitzt, hat man viele Freunde, die gerade mal Hilfe beim Umzug brauchen.
Autos aus französischer Produktion werde ich nicht mehr kaufen, nachdem ich mehrere unangenehme Stunden mit kaputten R4s auf gottverlassenen Landstraßen rumstand.
Ich glaube, den Dacia Logan MCV werde ich mir mal näher angucken.
Ist der empfindlich für Seitenwind? zB bei 900 km quer durch Frankreich mit Mistral?
Die Preise sind ja zivil. Und Leben ohne Geld ist nicht meins. :lol: Viele Grüße und schöne Ostern
Waldläuferin

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 11:08
von gmc
Ist der empfindlich für Seitenwind? zB bei 900 km quer durch Frankreich mit Mistral?
"Wenn mich der Seitenwind stört, schließe ich das Fenster" war war mal die Aussage eines Autoherstellers.
Ich weiß nicht mehr genau, von wem und für welches Modell?

Ich hatte bisher keine Probleme z.B. in Norddeutschland und auf der E6 entlang der schwedischen Westküste. Da war der Golf erheblich empfindlicher!
Wie gesagt, der MCV liegt, zusammen mit dem Hänger, wie ein Brett auf der Straße. In Deutschland nutze ich zu mehr als 80% das Fahrrad, das Auto bestreitet den Rest.
Wenn du dauernd mit zwei Pferden oder einem Auto auf dem Hänger an irgendwelche Veranstaltungen fährst, müsste sowieso ein stärkeres und schwereres Zugfahrzeug her.
Wenn, ja wenn? Dann würde das Auto nicht MCV, sondern SUV heißen!

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: Sa 30. Mär 2013, 11:43
von emil17
Waldläuferin hat geschrieben: Autos aus französischer Produktion werde ich nicht mehr kaufen, nachdem ich mehrere unangenehme Stunden mit kaputten R4s auf gottverlassenen Landstraßen rumstand.
Ich vermisse den R4 ... Auto ohne alles, aber fährt.
Du kannst mit jedem Auto Pech haben, wegen einem liegengebliebenen R4 gleich auf "nie kein Wagen aus französischer Produktion mehr" zu schliessen find ich etwas grosszügig.
Die meiste Leute bleiben liegen, weil sie sich abzeichnende Pannen nicht beheben lassen, so lange es noch Zeit ist. "Eigentlich müsste ich das ja flicken (lassen) aber gerade jetzt passt es nicht" oder "ich hab die nächsten zwei Wochen kein Geld für die Reparatur" sind schlechte Ratgeber.
Liegenbleiben ist lästig und teuer: ich hab weder Zeit noch Geld um mit solchen Autos rumzufahren und ich, nicht das Auto, entscheidet ob und wann gefahren wird.
Wenn z.B. im Wartungsheft steht, der Zahnriemen ist nach 75'000 km zu wechseln, und ich hab schon 85'000 auf dem Tacho und immer noch den ersten drin, dann kommt der gewechselt. Ich will gar nicht wissen, wie lange der tatsächlich noch gehalten hätte. Aber seltsamerweise gehen solche Dinge immer während einer Fahrt kaputt. Mit ner toten Karre am Sonntag irgendwo in der Pampa bei Schmuddelwetter liegenzubleiben muss ich nicht üben.

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: Sa 30. Mär 2013, 18:26
von Waldläuferin
na gut, das war wieder zu flapsig. Die R4s waren eben schon sehr alt, hatten aber nach Ansicht der Schrauber eingebaute Sollbruchstellen. Meine Eltern fuhren zeitlebens Citroen, die Autos (doverse Modelle) blieben immer aus lächerlichen Gründen in der Pampa stehen (irgendein Kabel locker oder so).
Es scheint mir, die französischen Autos sind für französisches Klima gebaut. Alles bisschen weniger stabil.
Ich brauche ein wartungsarmes, robustes Auto, wo möglichst wenig kaputt gehen kann.
Das mit dem Seitenwind ist auch kein Witz. Ich bin mit einem Smart durchs Baskenland gefahren, nie wieder. Die eher hoch gebauten Autos legen sich bei jeder Bö auf die Seite, das ist sehr unangenehm. Und wenn man über Stunden durch Mistral fährt, das Auto immer schwankt, ist einem hinter übel.
Der hier zitierte Dacia Logan scheint aber insgesamt kompakt und schwer, so dass er diese unangenehme Angewohnheit vielleicht nicht hat.
:daumen:

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: So 31. Mär 2013, 00:35
von johannaxx
Wir haben einen peugeot partner diesel, verbraucht ca 6,2 l, bisher null probleme. Zu zweit absolut campingtauglich. Küchenkiste raus, matratze ausrollen, fertig. Bei längerem stehen noch tarp als vorzelt hinstellen. Geniales auto.

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: So 31. Mär 2013, 15:15
von Manfred
@Johanna und Daniel: Wo liegt denn der Verbrauch eurer Fahrzeuge?

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: So 31. Mär 2013, 15:35
von Benutzer 146 gelöscht
camillodergaertner hat geschrieben: großer nachteil, da er lkw zulassung hat darf ich offiziell nur 150 fahren, aber efektiv kann er 180 fahren
:hmm: mal abgesehen davon, dass dies natürlich ein K.O.-Kriterium wäre :roll: , woher hast Du denn DIE Info?
Ich sehe eher den Nachteil, dass man in einigen Bundesländern dann am WE nicht mit Hänger fahren darf (außer zu Sport- und Freizeit-zwecken).

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: So 31. Mär 2013, 15:49
von Benutzer 146 gelöscht
Waldläuferin hat geschrieben: Autos aus französischer Produktion werde ich nicht mehr kaufen, nachdem ich mehrere unangenehme Stunden mit kaputten R4s auf gottverlassenen Landstraßen rumstand.
Ich glaube, den Dacia Logan MCV werde ich mir mal näher angucken.
Du weißt aber schon, dass Dacia Motoren aus französischer Produktion verwendet..? ;)
Ich fahr´ übrigens auch einen Rumänen mit Renault-Motor und bin bisher ganz zufrieden damit :daumen:

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: So 31. Mär 2013, 16:10
von gmc
Ich fahr´ übrigens auch einen Rumänen mit Renault-Motor und bin bisher ganz zufrieden damit :daumen:
Dann gibt es ja mindestens vier im Forum. Wenn das keine Empfehlung ist! :)

Re: Campingfähiges Auto gesucht

Verfasst: So 31. Mär 2013, 16:50
von Benutzer 146 gelöscht
camillodergaertner hat geschrieben:also die 140 oder 150 sind in den Fahrzeugpapieren eingetragen als maximumgeschwindigkeit, und die 180 sind praktische erfahrung, :pfeif:
das hat aber nichts mit der LKW-Zulassung zu tun, sondern eher mit Tachovoreilung, Gefälle und Rückenwind :)