Re: Ganze Schlachttiere verwerten
Verfasst: Fr 14. Dez 2012, 06:34
Hallo Erika,
du warst ganz schön fleissig. Ich hab vor Jahren jedes Jahr etliche Puten gefüttert, das Fleisch war immer sehr gut, bis Max kam, ein ganz besonderer Puter. Der Kerl hat sich so beliebt gemacht, dass er Weihnachten überleben durfte, er kam auf Zuruf, ging überall stolz umher und war fast ein Familienmitglied. Wer mit rotem Auto kam, blieb lieber sitzen, Max stellte sich da nämlich in Positur. Es ging solange gut, bis mein Mann Max klar die Meinung sagte, was er dürfe und was nicht.
Von da an war Max der Meinung, er wäre der Chef und er liese sich von niemanden was sagen.
Also hies es irgendwann Max muss geschlachtet werden. Da mein Mann kein Tier schlachten kann, weil er keines umbringen kann, blieb die Sache an mir hängen. Es war was vollkommen anderes, 10 gleiche Puten zu schlachten als den Max. Die 10 sahen alle gleich aus, Max hatte eine andere Farbe und wurde wohl immer ganz instinktiv anders behandelt oder er war eben anders.
Ich habs geschafft, aber seither gab es keine Puten mehr.
Hab über einen längeren Zeitraum auf Kleintierhaltung verzichtet. Jetzt steck ich wieder in diesem Dilemma, ich halte und füttere Kleintiere- ich muss sie zum Glück im Normalfall nicht selbst schlachten. Zur Not kann ich es, das genügt mir.
Für grösseren Anfall an Suppenfleisch hab ich den elektrischen Weckapparat - find den sehr praktisch, weil ich dort die Temperatur einstellen und damit eine sehr schonend gekochte Suppe herstellen kann.
Besonders im Winter gibts bei kaltem Wetter nichts besseres als eine schöne heisse Suppe mit einer guten Suppeneinlage. Oder bei Anzeichen von Grippe eine klare Hühnersuppe.
Die Verwertung eines ganzen Schlachttieres finde ich sehr wichtig, es hat jedes Teil seine besonderen Inhaltsstoffe und wir brauchen nicht nur die Edelteile.
Man geht anders mit dem Fleisch um, das ist das andere. Es ist was vollkommen anderes, ein ganzes Tier zu zerlegen und es als Vorrat mit der Zeit aufzubrauchen, als das abgepackte Fleisch zu kaufen, dass eigentlich gar nicht mehr an das Tier erinnert.
du warst ganz schön fleissig. Ich hab vor Jahren jedes Jahr etliche Puten gefüttert, das Fleisch war immer sehr gut, bis Max kam, ein ganz besonderer Puter. Der Kerl hat sich so beliebt gemacht, dass er Weihnachten überleben durfte, er kam auf Zuruf, ging überall stolz umher und war fast ein Familienmitglied. Wer mit rotem Auto kam, blieb lieber sitzen, Max stellte sich da nämlich in Positur. Es ging solange gut, bis mein Mann Max klar die Meinung sagte, was er dürfe und was nicht.
Von da an war Max der Meinung, er wäre der Chef und er liese sich von niemanden was sagen.
Also hies es irgendwann Max muss geschlachtet werden. Da mein Mann kein Tier schlachten kann, weil er keines umbringen kann, blieb die Sache an mir hängen. Es war was vollkommen anderes, 10 gleiche Puten zu schlachten als den Max. Die 10 sahen alle gleich aus, Max hatte eine andere Farbe und wurde wohl immer ganz instinktiv anders behandelt oder er war eben anders.
Ich habs geschafft, aber seither gab es keine Puten mehr.
Hab über einen längeren Zeitraum auf Kleintierhaltung verzichtet. Jetzt steck ich wieder in diesem Dilemma, ich halte und füttere Kleintiere- ich muss sie zum Glück im Normalfall nicht selbst schlachten. Zur Not kann ich es, das genügt mir.
Für grösseren Anfall an Suppenfleisch hab ich den elektrischen Weckapparat - find den sehr praktisch, weil ich dort die Temperatur einstellen und damit eine sehr schonend gekochte Suppe herstellen kann.
Besonders im Winter gibts bei kaltem Wetter nichts besseres als eine schöne heisse Suppe mit einer guten Suppeneinlage. Oder bei Anzeichen von Grippe eine klare Hühnersuppe.
Die Verwertung eines ganzen Schlachttieres finde ich sehr wichtig, es hat jedes Teil seine besonderen Inhaltsstoffe und wir brauchen nicht nur die Edelteile.
Man geht anders mit dem Fleisch um, das ist das andere. Es ist was vollkommen anderes, ein ganzes Tier zu zerlegen und es als Vorrat mit der Zeit aufzubrauchen, als das abgepackte Fleisch zu kaufen, dass eigentlich gar nicht mehr an das Tier erinnert.