Rebwein / Traubenwein

Olaf
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Re: Rebwein / Traubenwein

#31

Beitrag von Olaf »

etwas OT:
Mein Frau hat bei glaeserundflaschen.de was bestellt. Unter anderem auch Weinflaschen, etwas hübschere, damit man die auch verschenken kann. Leider haben die einen Teil falsch geliefert. Gestern hat sie da deshalb hingemailt, heute kam bereits die korrekte Ware ohne Rechnung und wir sollen die anderen, falschen aber auch recht teuren Flaschen behalten. Gibts doch noch welche, die wissen, wie man zufriedene Kunden macht.
Und ich kann schon mal den Aronia abfüllen in den nächsten Tagen....
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
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fuxi
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Re: Weinernte

#32

Beitrag von fuxi »

Olaf hat geschrieben:Das die Hefe als Backhefe taugt ist ja interessant.
Ist der Trub unten nicht tote Hefe? :hmm:
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65375
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Re: Weinernte

#33

Beitrag von 65375 »

fuxi hat geschrieben:
Olaf hat geschrieben:Das die Hefe als Backhefe taugt ist ja interessant.
Ist der Trub unten nicht tote Hefe? :hmm:
Ganz tot ist die aber nicht. Da sind immer noch lebende Hefezellen drin, die man weiter zum Gären benutzen kann.
Man kann aber auch einfach den Trub mit Honigwasser nochmal ansetzen und dann, wenn's wieder richtig blubbert, die Flüssigkeit vorsichtig abschütten, damit der Trub in der Flasche bleibt. Hefe ist auf die Art eigentlich unendlich zu vermehren.
Geschmacklich macht das beim Backen nichts aus, daß der Trub tote Hefezellen enthält.
Sabi(e)ne

Re: Rebwein / Traubenwein

#34

Beitrag von Sabi(e)ne »

Das ist die Theorie - die Praxis aus dem Frucht/Honigweinkeller sagt, daß es schnell zum "Hefe-Böckser" kommen kann, wenn der Met nicht zügig von der halbtoten Hefe kommt....die zersetzt sich dann weiter und es fängt an, nach faulen Eiern zu riechen. :eek:
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65375
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Re: Rebwein / Traubenwein

#35

Beitrag von 65375 »

Boah ej! Sehn die lecker aus! So luftig. Man muß dem Teig halt seine Zeit lassen.
Sabi(e)ne hat geschrieben:Das ist die Theorie - die Praxis aus dem Frucht/Honigweinkeller sagt, daß es schnell zum "Hefe-Böckser" kommen kann, wenn der Met nicht zügig von der halbtoten Hefe kommt....die zersetzt sich dann weiter und es fängt an, nach faulen Eiern zu riechen. :eek:
Tja, muß ich zugeben, Böckser hab ich auch schon gemacht. Man muß halt flott abziehen, nicht so wie ich als Spezialistin für "heute keine Zeit, mach ich morgen". Aber wenn die Gärung noch nicht durch ist, kann man noch was retten.
p4nik

Re: Rebwein / Traubenwein

#36

Beitrag von p4nik »

Hallo habe mich mal lange ned mehr gemeldet hier im Forum, aber da ich ja Winzer von Beruf bin kann ich gerne dem ein oder andren einen Ratschlag geben ;-)

als allererstes solltet ihr euch mal dort durchlesen:
http://www.fruchtweinkeller.de/
ist eigtl recht gut zusammengefasst.

zum Thema Böckser und Fehltöne: Sinnvoll ist es Weinhefe zu benutzen wenn zu erhalten, die Flüssighefe ist eher ein Notbehelf, weiterhin ist die Zugabe von Hefenährsalz sinnvoll, dies unterstützt die Hefe beim gären und bringt eine "saubere" Gärung, das heist die Hefe bleibt nicht stecken. Bei Abschluss der Gärung sollten die Gebinde immer "spundvoll" gelagert sein, dies ist bei den meisten ein großes Problem. Wenn ein Gebinde halb voll stehen bleibt, bilden sich Kamhefen die Fehltöne (geschmacklich und geruchlich) im Wein bilden. Sinnvoll ist es auch am Ende der Gärung den Jungwein zu schwefeln, damit er biologisch stabiler ist und zudem die weitere Aktivität von Mikroorganismen unterbindet, desweiteren hilft dies dabei, dass sich der Jungwein besser absitzt /klärt. Der Abstich sollte folgen sobald dies geschehen ist, um den "klaren" Jungwein vom Hefedepot zu trennen. Diese wie oben gesagt spundvoll lagern, vorm Abfüllen bestenfalls "glanzhell" filtrieren.

Zum Thema Zucker:
Ohne eine Mostwaage oder ein Refraktometer kann man den Zuckergehalt im Saft /den Trauben nicht bestimmen und einfach ins Blaue hinein zuzuckern halte ich nicht für sinnvoll. Weiteres gerne bei direkten Fragen ;-)

Alkoholendwerte sollten beim Rotwein um die 12-13% und bei Weiswein 10-12% liegen. Bei edelsüssen Weisweinen auch weniger.

Den Wein den ihr herstellen wollt wird grundsätzlich von mehreren Faktoren beeinflusst: Restzucker, Alkohol und Säure.

Ein trockener Riesling hat z.b. 12%vol Alkohol 7g Säure und evtl 1-3g Restzucker.
Ein trockener Rotwein hat z.b. 13%vol Alkohol 5g Säure und bestenfalls keinen Restzucker.
Einen süssen Wein herzustellen ist für einen Laien ohne Kenntnis und vor allem Kellerwerkzeuge schlicht weg ein Glücksspiel, weil ! vorhandener Zucker im Wein, kann im schlechten Fall wieder anfangen zu gären.

hoffe ich konnte ein paar Fragen klären, falls ich etwas falsches geschrieben habe, bitte ich um Verzeihung, ich bin nicht allwissend :P
Olaf
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Re: Rebwein / Traubenwein

#37

Beitrag von Olaf »

Moin, gestern wurde es langsam mal Zeit, unsere bescheidenen Erzeunisse zu etikettieren, weil wir sie ja als Geschenke benötigen. Für einen Blindflug sind sie ganz gut geraten, ich hab mir nur auf der Hälfte der Gärung mal von der Nachbarin das Öechslemeter ausgeborgt und dann geschätzt. (Süßer Wein wäre uns ein Graus).
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LG
Olaf
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p4nik

Re: Rebwein / Traubenwein

#38

Beitrag von p4nik »

sieht doch ganz gut aus, haste schonmal gekostet?
was ich vergessen hatte vor allem ist sehr wichtig gerade bei Rotwein, dass man nur gesunde und keine faulen Trauben verwendet sonst gibts auch Faultöne im Wein
Olaf
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Re: Rebwein / Traubenwein

#39

Beitrag von Olaf »

Ja. Sogar schon als Federroten. Ich musste ja irgendwie den Alkoholgehalt bestimmen. :rot:
Zu dem Zeitpunkt, wo ich mir das Ochslemeter geborgt habe hatten wir Met, Aronia und Traubenwein in Gang.
Nun mag das Messergebnis von Zucker verfälscht sein, aber ich habe von allen dreien den Alkoholgehalt fast richtig vorhergesagt. Bzgl. Met muss ich noch bei Fuxi oder Rati (der gekaufte in Jerichow war allerdings noch schlimmer als meiner) in die Lehre gehen, denn Rest nenne ich gelungen.
LG
Olaf
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p4nik

Re: Rebwein / Traubenwein

#40

Beitrag von p4nik »

dann ist ja gut :P
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