Hier gebe ich Lugi auch einmal Recht, die italienische Küche passt hervorragend zur SV. Kochen mit wenigen, frischen Zutaten, einfache Gerichte, die wunderbar schmecken.
Alte Kochbücher, alte Rezepte, neue Kochbücher- neue Rezepte, letztenendes soll etwas wohlschmeckendes dabei herauskommen, mit der wenigen Zeit, die in der Regel zur Verfügung steht.
Und hier find ich in den alten Kochbüchern leider recht wenig von der ehemaligen bäuerlichen Küche, die alten Kochbücher waren eher für das gehobene Bürgertum.
Kochbücher sind für mich ein Spiegel der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.
Ich sammle schon seit vielen Jahren Kochbücher- und hatte in den Jahren 7 Schachteln voll mit Rezepten - sie sind inzwischen auf 7 Ordner geschrumpft, einer ist der Ordner für die Lieblingsrezepte.
Inzwischen schneide ich auch fast keine Rezepte mehr aus, man braucht meistens 20 Zutaten, sie werden immer komplizierter und aufwendiger.
Meine italienischen Küchenkenntnisse kann ich zum Glück dank verwandtschaftlier Beziehungen in der Praxis erlernen.
Bayerisch,italienisch,bäuerliche Küche, damit komm ich am Besten klar.
Hätte mir nie träumen lassen, dass es in unserer Küche einmal Wachtelbrüstchen zu Essen gibt.

Allerdings kommen dann gleich mehrere in die Pfanne und dazu muss dann noch was handfestes dazu.
Mein ältestes Kochbuch ist eine Zusammenstellung der römischen Küche zur Zeit ihrer Besatzung unserer Gebiete und eines von 1817, als Reprintausgabe- der Köchin des Grafen Rumford.
In dieser damaligen Zeit war das wohl auch nur für das gehobene Bürgertum von Bedeutung.
Alte Rezepte aus der bäuerlichen Welt sind nur noch mit Glück aufzutreiben.
Gruss
hobbygaertnerin