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Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Do 26. Mär 2015, 14:58
von Zottelgeiss
Die liegen gern drunter im Schatten

Ansonsten kein Interesse.
Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Mo 20. Apr 2015, 17:50
von guzzmania
Anscheinend wird Knöterichextrakt unter dem Namen "Regalia" kommerziell als Pflanzenschutzmittel vertrieben, das unter anderem gegen Braunfäule helfen soll:
http://www.marronebioinnovations.com/bi ... -products/
Habt Ihr eine Idee, wie man ein Knöterichextrakt selber herstellen könnte? EInfach in Wasser einlegen? Wie lange? Verjauchen lassen?
Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Di 21. Apr 2015, 09:01
von Sabi(e)ne
Aber für die Bienen ist der ein Segen - grad für die späte Pollenversorgung.
(wurde damals von Imkern eingeschleppt....

ebenso wie Goldrute und Springkraut und Großer Bärenklau )
Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Di 21. Apr 2015, 10:35
von Gelöschter Benutzer 54
ist er wirklich ein segen?
in der stmk. läuft eine langzeituntersuchung, ob das 'fremde' zeugs alles tatsächlich gut ist für die bienen

Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Do 28. Mai 2015, 13:12
von hunsbuckler
Bei mir in der Gegend wurde ein (für Hunsrückverhältnisse) riesiger Acker mit Japanischem Staudenknöterich bepflanzt, um das Häckselgut in ein Hackschnitzelkraftwerk einzuspeisen.
Der ist jetzt schon zwischen 1 und 1,5 m hoch, während die Maispflanzen daneben gerade 10 cm hoch sind.
Werde in den nächsten Jahren mal beobachten, wie sich das Zeug hier ausbreitet...

Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Do 28. Mai 2015, 15:13
von Renysol
hunsbuckler hat geschrieben:Bei mir in der Gegend wurde ein (für Hunsrückverhältnisse) riesiger Acker mit Japanischem Staudenknöterich bepflanzt, um das Häckselgut in ein Hackschnitzelkraftwerk einzuspeisen.
Der ist jetzt schon zwischen 1 und 1,5 m hoch, während die Maispflanzen daneben gerade 10 cm hoch sind.
Werde in den nächsten Jahren mal beobachten, wie sich das Zeug hier ausbreitet...

Hatte ich vor Jahren auch mal vor, musste dann aber ins Ausland umziehen. Ich weiß aber noch von damals die Unterschiede, etwa zu beliebten Miscanthus: Der Knöterich bringt genauso viel Trockenmasse, benötigt absolut keine Fürsorge, lässt sich mit dem Maishäcksler ernten, dann zu Briketts pressen. Brennt super und hinterlässt im Gegensatz zum Miscanthus keine Schlacken.
Hätte ich es durchgezogen, wäre ich aber wohl wegen der gefallenen Energiepreise pleite gegangen.
Jetzt bin ich zwar trotzdem pleite, aber ich kann nicht die Scheichs dafür verantwortlich machen.

Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Fr 29. Mai 2015, 11:19
von guzzmania
Ich glaub diese ausgepflanzten "Biomasse"-Knöteriche sind kein Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica), sondern eine Sorte, die angeblich weniger invasiv (nicht: nicht invasiv) ist (Fallopia sachalinensis).
Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Fr 29. Mai 2015, 23:39
von hunsbuckler
Danke für den Hinweis!
Sobald das Zeug blüht, werde ich das mal genauer untersuchen!
Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: So 31. Mai 2015, 09:22
von marabu
Also ich habe diesen Knöterrich letztes Jahr das erte mal in einem Garten gesehen und ich fand ihn schön! War da als Sichtschutz für die Aussendusche genützt und hatte was "tropisches" an sich diese überragenden Pflanzen!

Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: So 31. Mai 2015, 20:12
von guzzmania
Schön, ja, keine Frage. Aber eben extrem invasiv. Wächst sogar durch Beton + Asphalt und verdrängt alle anderen Pflanzen.