Re: Wer fürchtet sich vorm bösen Wolf ?
Verfasst: Mi 22. Dez 2010, 20:23
So, war draußen schaffen und bin jetzt wieder etwas entspannter.
@Chorge:
Was du schreibst, lässt leider nur einen Schluss zu: Du hast keinerlei Vorstellung von der finanziellen Realität von Mutterkuhbetrieben.
Wenn du irgendwas mit dem Thema zu schaffen hast: Geh raus und lass dir die Zahlen der Betriebe zeigen oder lass dir wenigstens von den Buchführungsdiensten typische Zahlen geben.
Ich kenne keinen einzigen großen Mutterkuhbetrieb im Osten, der seine Vollkosten erwirtschaftet. Die können trotz EU- und Landesmittel nur überleben, weil sie extrem knapp haushalten und mit abgeschriebenen Gebäuden aus DDR-Zeiten arbeiten etc. Da ist keine Luft für Investitionen. Oft betreiben die die Mutterkuhsparte nur weiter, um das angestammte Personal halten zu können und leben von anderen Betriebszweigen.
Die Altenative zu dieser extensiven Grünlandnutzung ist Wald. Und in reinen Waldgebieten will keiner Leben und da kommt auch kein Tourist hin.
Es gab vor Jahren mal eine tragfähige, hochpreisige, kleine Biosparte. Aber die musste ja umbedingt totsubentioniert werden.
Jetzt hängt die ganze Biobranche am Tropf. Noch subventionsabhängiger sind in der Landwirtschaft nur die 3-fach geförderten Biogasanlagen.
Ein echtes Trauerspiel.
@Chorge:
Was du schreibst, lässt leider nur einen Schluss zu: Du hast keinerlei Vorstellung von der finanziellen Realität von Mutterkuhbetrieben.
Wenn du irgendwas mit dem Thema zu schaffen hast: Geh raus und lass dir die Zahlen der Betriebe zeigen oder lass dir wenigstens von den Buchführungsdiensten typische Zahlen geben.
Ich kenne keinen einzigen großen Mutterkuhbetrieb im Osten, der seine Vollkosten erwirtschaftet. Die können trotz EU- und Landesmittel nur überleben, weil sie extrem knapp haushalten und mit abgeschriebenen Gebäuden aus DDR-Zeiten arbeiten etc. Da ist keine Luft für Investitionen. Oft betreiben die die Mutterkuhsparte nur weiter, um das angestammte Personal halten zu können und leben von anderen Betriebszweigen.
Die Altenative zu dieser extensiven Grünlandnutzung ist Wald. Und in reinen Waldgebieten will keiner Leben und da kommt auch kein Tourist hin.
Es gab vor Jahren mal eine tragfähige, hochpreisige, kleine Biosparte. Aber die musste ja umbedingt totsubentioniert werden.
Jetzt hängt die ganze Biobranche am Tropf. Noch subventionsabhängiger sind in der Landwirtschaft nur die 3-fach geförderten Biogasanlagen.
Ein echtes Trauerspiel.