Re: Meerschweinchen als Nahrungsmittel
Verfasst: Do 24. Jan 2013, 06:43
Oh, danke für den Beitrag aus Ecuador. Wirklich interessant.
Über Cuys in Europa weiß ich nur, dass sie auf wenige Tiere zurück gehen und inzüchtig sind. Die ganz große Sorte (Cobaya?) gibt es hier gar nicht.
Aber bis vor wenigen Jahren gab es in Österreich auch keine gewerbliche Straußenzucht. Unmöglich, zu teuer, niedrige Vermehrungsrate, amortisiert sich erst in Jahrzehnten, Klima passt nicht etc., etc.
Tja, inzwischen kann ich heimische Straußensnacks fürn Hund und heimische Rieseneier für meine Osterbastelei kaufen. Und zwar von mehr als einem Betrieb.
Ebenso krieg ich Lamafleisch, Bisonfleisch, Yakfleisch von hierzulande. Es ist wohl eher eine Frage der Experimentier-Freudigkeit.
@Ratten und Mäuse:
Natürlich haben wir neugierigen Studenten damals nach dem Sezierpraktikum die weißen Ratten mit heim genommen, um sie zu braten.
Die Gerüchte bezüglich Rattenfleisch sind zutreffend. Es riecht und schmeckt sehr streng, erregt Übelkeit. Dies trifft schon auf die sauber gehaltenen und gut ernährten Laborratten zu, umso mehr wird es auf wilde Ratten zutreffen.
Die Rattenfänger in Indien gehören einer extrem armen Kaste an, diese Speise wird ihnen praktisch aufgezwungen. Meerschweindln wären ihnen sicher lieber.
Die Ratte ist lediglich im Bereich der Forschung ein lohnendes Nutztier.
(Zahme) Mäuse sind hingegen nicht so schlecht, nur ist halt nix dran. Für Bilche existieren noch Rezepte aus der Antike.
Über Cuys in Europa weiß ich nur, dass sie auf wenige Tiere zurück gehen und inzüchtig sind. Die ganz große Sorte (Cobaya?) gibt es hier gar nicht.
Aber bis vor wenigen Jahren gab es in Österreich auch keine gewerbliche Straußenzucht. Unmöglich, zu teuer, niedrige Vermehrungsrate, amortisiert sich erst in Jahrzehnten, Klima passt nicht etc., etc.
Tja, inzwischen kann ich heimische Straußensnacks fürn Hund und heimische Rieseneier für meine Osterbastelei kaufen. Und zwar von mehr als einem Betrieb.
Ebenso krieg ich Lamafleisch, Bisonfleisch, Yakfleisch von hierzulande. Es ist wohl eher eine Frage der Experimentier-Freudigkeit.
@Ratten und Mäuse:
Natürlich haben wir neugierigen Studenten damals nach dem Sezierpraktikum die weißen Ratten mit heim genommen, um sie zu braten.
Die Gerüchte bezüglich Rattenfleisch sind zutreffend. Es riecht und schmeckt sehr streng, erregt Übelkeit. Dies trifft schon auf die sauber gehaltenen und gut ernährten Laborratten zu, umso mehr wird es auf wilde Ratten zutreffen.
Die Rattenfänger in Indien gehören einer extrem armen Kaste an, diese Speise wird ihnen praktisch aufgezwungen. Meerschweindln wären ihnen sicher lieber.
Die Ratte ist lediglich im Bereich der Forschung ein lohnendes Nutztier.
(Zahme) Mäuse sind hingegen nicht so schlecht, nur ist halt nix dran. Für Bilche existieren noch Rezepte aus der Antike.