Re: Waldsterben durch "Umweltschutz"?
Verfasst: Fr 8. Jul 2011, 08:00
Hallo Sabi(e)ne,
hast du schon Erfahrungen mit "Alter Baumwirtschaft"?
Bis ein Wald aufgebaut ist, kann man mehr als 3 Generationen rechnen. Was machst du, wenn ein Orkan den ganzen Wald zerstört?
Das überleben auch tiefwurzelnde Bäumen nicht. Sich dann hinstellen und den Vorfahren Vorwürfe zu machen, weil sie nach damaligen Wissen Waldwirtschaft betrieben haben- macht keinen entwurzelten und zerstörten Baum wieder lebendig.
Da hilft nichts als Augen zu und durch, den Wald wieder aufräumen und neu anpflanzen.
Ohne Einzäunung und Pflege bekommt man keine Jungbäume in die Höhe. Was würde es nützen, sich über zu viel Wild aufzuregen.
Der saure Regen tut dem Waldboden auch nicht gut, aber was würde es hier nützen, sich mit der ganzen Gesellschaft anzulegen. Wir streuen im Wald Steinmehl bei den Jungbäumen, ist eine ziemliche Plagerei, man sieht aber, dass damit den Bäumen was gutes getan wird.
In den Kriegsjahren im letzten Jahrhundert wurden die Wälder ausgeräumt, das Laub für Einstreu genutzt. Man kann es an den Jahresringen sehr gut ablesen, das Wachstum ging hier ziemlich zurück.
Wir haben Laubwald und ich bin immer erstaunt, dass das abfallende Laub nicht zu dicken Humusschichten führt, sondern im Kreislauf von den Bäumen verarbeitet wird.
Ohne Not plündern wir den Wald nicht aus, das Laub und die feinen Äste steht den Bäumen zu.
Was mich nachdenklich macht, dass die Pilze aus den Wäldern verschwinden. Ohne Mykhorizza gehts den Bäumen nicht gut.
Aber auf der anderen Seite, wie die Bäume mit der hohen Strahlungsdichte an Handymasten klarkommen, interessiert leider auch niemand.
So gesehen, alte Baumwirtschaft recht und schön, die Bäume müssen mit den heutigen Belastungen klarkommen, wir leben nicht mehr im Mittelalter.
Waldwirtschaft ist nicht nur aus der Holznutzung zu sehen, sondern auch als Wasserspeicher, als Klimapuffer.
Wenn es den Bäumen schlecht geht oder sie verschwinden, dann haben wir gravierende Probleme.
Gruss
hobbygaertnerin
hast du schon Erfahrungen mit "Alter Baumwirtschaft"?
Bis ein Wald aufgebaut ist, kann man mehr als 3 Generationen rechnen. Was machst du, wenn ein Orkan den ganzen Wald zerstört?
Das überleben auch tiefwurzelnde Bäumen nicht. Sich dann hinstellen und den Vorfahren Vorwürfe zu machen, weil sie nach damaligen Wissen Waldwirtschaft betrieben haben- macht keinen entwurzelten und zerstörten Baum wieder lebendig.
Da hilft nichts als Augen zu und durch, den Wald wieder aufräumen und neu anpflanzen.
Ohne Einzäunung und Pflege bekommt man keine Jungbäume in die Höhe. Was würde es nützen, sich über zu viel Wild aufzuregen.
Der saure Regen tut dem Waldboden auch nicht gut, aber was würde es hier nützen, sich mit der ganzen Gesellschaft anzulegen. Wir streuen im Wald Steinmehl bei den Jungbäumen, ist eine ziemliche Plagerei, man sieht aber, dass damit den Bäumen was gutes getan wird.
In den Kriegsjahren im letzten Jahrhundert wurden die Wälder ausgeräumt, das Laub für Einstreu genutzt. Man kann es an den Jahresringen sehr gut ablesen, das Wachstum ging hier ziemlich zurück.
Wir haben Laubwald und ich bin immer erstaunt, dass das abfallende Laub nicht zu dicken Humusschichten führt, sondern im Kreislauf von den Bäumen verarbeitet wird.
Ohne Not plündern wir den Wald nicht aus, das Laub und die feinen Äste steht den Bäumen zu.
Was mich nachdenklich macht, dass die Pilze aus den Wäldern verschwinden. Ohne Mykhorizza gehts den Bäumen nicht gut.
Aber auf der anderen Seite, wie die Bäume mit der hohen Strahlungsdichte an Handymasten klarkommen, interessiert leider auch niemand.
So gesehen, alte Baumwirtschaft recht und schön, die Bäume müssen mit den heutigen Belastungen klarkommen, wir leben nicht mehr im Mittelalter.
Waldwirtschaft ist nicht nur aus der Holznutzung zu sehen, sondern auch als Wasserspeicher, als Klimapuffer.
Wenn es den Bäumen schlecht geht oder sie verschwinden, dann haben wir gravierende Probleme.
Gruss
hobbygaertnerin