Word
lookingforthemeaning hat geschrieben:bitte erkläre mir was Quatsch ist? Was gefällt dir nicht?
Ach
ich soll erklären, aber wenn du
>>das gleiche tust<<, ist das absolut normal?
Nun gut:
Dudenverlag hat geschrieben:Quatsch, der; -[e]s [rückgeb. aus quatschen (1)]: 1. (salopp) a) (abwertend) (Ungeduld od. Ärger hervorrufende) als dumm, ungereimt angesehene Äußerung[en]: Q. reden; [...] c) Alberei, Jux: ich habe das nur aus Q. (zum Spaß) gesagt; d) (abwertend) etw. (in den Augen des Sprechers) Wertloses, Überflüssiges: was für einen Q. man in der Schule lernt!
Besonders Bedeutung d) war hier gemeint.
>>Überflüssige Phrasen<< und
>>Behauptungen<< (auch
>>hier<<), die das Thema unnötig aufblähen, den Lesefluss hemmen und ernsthafte Gesprächspartner aus der Diskussion vergraulen.
Das gefällt mir nicht.
lookingforthemeaning hat geschrieben:ja china steht vor den rand des kollapses weil die hunderten kohlekraftwerke geplant haben und dazu noch ein paar dutzend atomkraftwerke bauen wollen? ironie off.
Ich sprach nicht vom wirtschaftlichen Kollaps. Ich wechsle sicher nicht aus
wirtschaftlichen Gründen zu einem Öko-Stromanbieter (und darum geht es ja eigentlich in diesem Thread), sondern aus
ökologischen Gründen.
lookingforthemeaning hat geschrieben:wie lange kannst du auch frisch gewaschene unterwäsche warten? betreffend frage 1.
Intelligente Stromverbraucher (und damit meine ich die
Maschinen nicht die Menschen) sind für viele Aufgaben nicht an einen konkreten Zeitpunkt gebunden.
Beispiel Wäsche (mal reduziert auf ein Stromnetz von einem Stromproduzenten und 7 Haushalten):
Ich schmeiße meine Wäsche morgens um 8Uhr in die Waschmaschine und will abends, wenn ich um 19Uhr aus dem Büro zurück komme, die gewaschene Wäsche aufhängen. Das ist ein
Zeitfenster von 11 Stunden, während dessen die Waschmaschine irgendwann mal für 1 1/2 Stunden Strom braucht. Meine hypothetischen 6 Nachbarn haben einen ähnlichen Tagesrythmus und tun dasselbe. Ein Stromnetz aus
intelligenten Verbrauchsgeräten könnte nun die 7 Waschmaschinen so innerhalb dieses Zeitfensters gestaffelt aktivieren, dass zu jedem Zeitpunkt nur
eine einzige Waschmaschine an ist. Aktuell würden alle 7 Personen relativ zeitgleich morgens die Maschinen anschmeißen und erst ca 2 Stunden extrem viel und danach 9 Stunden gar keinen Strom mehr verbrauchen.
Beispiel Kühlschrank:
Kühlschränke ziehen nicht dauerhaft die gleiche Strommenge, sondern durchlaufen Kühlzyklen. Eine intelligente automatische Verschränkung dieser Kühlzyklen kann Verbrauchsspitzen verhindern und die zeitgleich entnommene Strommenge beschränken.
Planwirtschaft hat damit absolut gar nichts zu tun.
lookingforthemeaning hat geschrieben:atomstrom ist auch nicht so billig in der gesamt summe. eine spätere generation muss die rechnung bezahlen.
aber kohle ist noch billig.
Und du hältst es nicht für ein
kleines bisschen kurzsichtig, sich auf einer endlichen Energiequelle wie Kohle auszuruhen, anstatt so intensiv wie möglich an Konzepten zu arbeiten und sie in die Praxis umzusetzen, die uns und unsere Nachkommen auch dann noch mit Energie versorgen können, wenn die billige Kohle verfeuert und die restlichen Vorkommen nicht ausbeutbar sind?