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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

Verfasst: Sa 4. Jul 2026, 19:11
von unkrautaufesserin
Um mein ältestes Kind lebend zur Weltzu bringen, habe ich ein Dreivierteljahr auf meinem Sofa gelegen. In dieser Zeit habe ich viel Müll geschaut. Und amerikanische Serien. Unsere kleine Farm lief damals beim Zdf im Vormittagsprogramm.

Die 300 ha sind nichtnur für Gemüse und Kartoffeln gedacht. Eine Familie braucht in Deutschland auch Krankenversicherung, Winterschuhe, Klassenfahrten, Weihnachtsgeschenke etc.

Deshalb müssen die Familien genug erwirtschaften, um Überschüsse verkaufen zu können. Das wird auf der eigenen Scholle geschehen müssen, denn wenn das Dorf autofrei sein soll, kommt ja auch keiner zum Arbeiten weg. Schulbus wird auch spannend.

In Walnut Grove gehen die Väter immer mal wieder in die Stadt, um dort ein halbes Jahr zu leben und das nötige Kleingeld zu verdienen. Und die Kinder, die bißchen mehr im Kopf haben als Bohnenstroh und Landidylle, müssen für mehr Schulbildung auch nach Außerhalb und ins Internat.

Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

Verfasst: Sa 4. Jul 2026, 19:16
von Tscharlie
Toll!
Schon vier Seiten um eine Idee hauptsächlich zu zerreden.
So wird sicher Neues entstehen.
Vielleicht ist das Deutschland, auch wenn einige hier nicht mehr leben.

Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

Verfasst: Sa 4. Jul 2026, 19:23
von unkrautaufesserin
Ist doch besser, sich über solche Fragen jetzt vorher Gedanken zu machen, als später, wenn da eine Menge Leute ihr Geld hineinversenkt haben.

Und wenn es zu viele Unwägbarkeiten gibt, ist die Idee vielleicht doch nicht ganz so gut. Neu ist sie sowieso nicht.

Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

Verfasst: Sa 4. Jul 2026, 19:26
von Zacharias
unkrautaufesserin hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 19:11 Die 300 ha sind nichtnur für Gemüse und Kartoffeln gedacht. Eine Familie braucht in Deutschland auch Krankenversicherung, Winterschuhe, Klassenfahrten, Weihnachtsgeschenke etc.
Deshalb müssen die Familien genug erwirtschaften, um Überschüsse verkaufen zu können. Das wird auf der eigenen Scholle geschehen müssen, denn wenn das Dorf autofrei sein soll, kommt ja auch keiner zum Arbeiten weg. Schulbus wird auch spannend.
Na, die sollen doch sicher zur Arbeit reiten :lol:

Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

Verfasst: Sa 4. Jul 2026, 19:28
von Amigo
Also wenn wir schon bei Serien sind und obwohl ich die besten 6 Wochen meiner Jugend in Minnesota verbringen durfte, hat mir " Robinson Crusoe " immer am besten gefallen.
Selbstversorger war er auch noch.

Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

Verfasst: Sa 4. Jul 2026, 19:41
von unkrautaufesserin
Hat aber auch wesentlich von dem Reservoir des gestrandeten Schiffes profitiert und hatte einen Sklaven namens Freitag .

Noch ein Punkt. Landwirtschaft hat in vielen Zeiten nur dank unermüdlich und pausenlos arbeitender Frauen und Kinder funktioniert. Heutzutage gibt es Gesetze gegen Kinderarbeit, und wenn sich ein Kind beschwert, kommt auch schnell mal das Jugendamt.

Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

Verfasst: Sa 4. Jul 2026, 20:55
von Rohana
Ob die Chefin selber arbeitet, weiss man ja nicht. Ansonsten kann ich das weitgehend bestätigen - und sei es nur dass die Frau 24/7 die Kinder hütet und nebenbei mitsamt denselbigen was "sinnvolles" macht, also Haushalt, Stall und Garten, statt irgendwelche eigenen Ideen zu haben... damit der Mann unbeschwert arbeiten kann und nebenbei was zu essen und ein gemachtes Bett und saubere Klamotten bekommt. Tradwife-Idylle - manche wollen das so, hab ich gehört. :grinblum: