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Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Do 25. Feb 2021, 22:13
von Rohana
Stimmt... aber ich weiss ja nicht wann, könnte noch ein oder zwei Jahre dauern. Das Moos heb ich nicht so lange auf :aeh:

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Do 25. Feb 2021, 22:17
von Gelöschter Benutzer 54
vogelsberger hat geschrieben: Do 25. Feb 2021, 18:35 mit guten Scheißbahn erfolgreich überklebt.
Sicher sehenswert :daumen: :lol:

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Do 25. Feb 2021, 22:25
von vogelsberger
kraut_ruebe hat geschrieben: Do 25. Feb 2021, 22:17
vogelsberger hat geschrieben: Do 25. Feb 2021, 18:35 mit guten Scheißbahn erfolgreich überklebt.
Sicher sehenswert :daumen: :lol:
Glaubt mir wohl keineR, dass es keine Absicht war, stimmt aber wirklich!
Was für eine freudige freudische Fehlleistung!!! :lol: :haha: :lol: :haha:

Für die Humorlosen: soll natürlich Schweißbahn heißen = Hochwertge, mehrschichtige Bitumenpappe, die heiß mit einem Gasbrenner mit der Unterlage verschweißt wird.

Bestes Imprägnierungsmittel: Borax.
Habe damit schon: Holz, Rohwolle, Cartonagen, Sägespäne erfolgreich imprägniert.
Im heißen Wasser auflösen, heiß auftragen oder einweichen, abtropfenlassen (auffangen).

Zum Dach.Ist es Asbest (hart, grau, betonartige Konsistenz) oder Bitumen (schwarz, relativ flexibel)? Ist noch eine Schicht zwischen den Eindeckplatten und der Holzriemchenunterspannung?

Gruß
Daniel

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Do 25. Feb 2021, 22:36
von Zacharias
Ich hab noch keine Leiter da und fliege Samstag erst mal nach Deutschland. Aber ich werde nachsehen, wenn ich im März wieder hier bin. Jetzt weiß ich endlich mal, wie man die beiden Werkstoffe unterscheidet. Hab schon festgestellt, dass die meisten Leute von Asbest reden, wenn sie eigentlich Bitumen meinen. Ich denke, Asbest wird auch hier nicht mehr verkauft und zumindest das Stalldach wirkt auf mich nicht alt.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Fr 26. Feb 2021, 22:56
von Zacharias
Für' s Innenleben müsst ihr euch bis Mitte März gedulden. Ich bin jetzt erst mal ein paar Tage in Sakslaane (für die Esten sind wir alle Sachsen).
Ich war heute noch mit Knipse da, kam aber nicht rein. Die Besitzer haben es irgendwie geschafft, die Außentür abzuschließen, da ist aber das Schloss kaputt. Keine Chance es aufzukriegen.
Da stand ne lose Dachplatte rum. Definitiv Asbest.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Sa 27. Feb 2021, 08:57
von emil17
Dachplatten aus hart gebundenem Asbest "Eternit" sind unproblematisch, wenn man sie in Ruhe lässt, also nicht flexen, nicht bohren, nicht sägen. Keine Panik!
Gefährlich wird der Asbest, der früher gerne in Unterböden und dergleichen verbaut wurde, sieht eher aus wie graue zerfasernde Pappe, brennt aber nicht.
SUVA Merkblatt Asbest

Für Nebengebäude und Reparaturen kann ich Wellblech empfehlen: Hässlich, dauerhaft, unproblematisch, leicht zu kriegen, auch gut zum Abdecken von Holzstapeln und dergleichen.

Ich würde mal einen Ersatzschlüssel irgendwo verstecken - nicht gleich unter der Fussmatte.

Das Moos von Mauern und Dächern ist nicht geeignet - das aus moosigen Fichtenwäldern hingegen schon. Müsste sich in dem Klima dort eigentlich häufig finden lassen.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Sa 27. Feb 2021, 09:15
von Benutzer 3585 gelöscht
Hallo Birgit,
Was mir auffällt: Hier gibt es nur Heißwasserboiler, keine Durchlauferhitzer. Liegt das am mangelndem Wasserdruck, weil das Wasser aus dem Brunnen kommt?
Normalerweise kannst du beide Gräte am Brunnen verwenden. Der Wasserdruck hängt vom Arbeitsdruck deiner Anlage ab.
Oft sind hier "nur" Filter oder Siebe verstopft. Im schlimmsten Fall fördert die Pumpe nicht mehr genug Wasser aus dem Brunnen, weil sich im Laufe der Zeit die Filterstrecke langsam zugesetzt hat.
Was für einen Brunnen ist denn dort vorhanden?

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Sa 27. Feb 2021, 10:10
von Eule
Was mir auffällt: Hier gibt es nur Heißwasserboiler, keine Durchlauferhitzer. Liegt das am mangelndem Wasserdruck, weil das Wasser aus dem Brunnen kommt?
könnte auch an schwachem Stromnetz liegen - Durchlauferhitzer brauchen stärkere Sicherungen als Boiler :hmm:

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Sa 27. Feb 2021, 13:00
von Zacharias
@ vogelsberger
Woher nimmst du Borax??? Da hätte ich gerne auch für andere Zwecke eine Quelle.
@ emil
Danke für die Asbest-Aufklärung. Ich werde das Dach erst mal so lassen. Gibt es ein Problem, wenn man es entmoost? Kann man da unbedenklich dran rumkratzen oder entfleucht dabei schon Asbest? Auch wenn ich Asbest nicht wirklich schätze, bin ich doch froh, dass es kein Bitumen ist. Da weiß ich aus Stallerfahrung, dass das nicht wirklich langlebig ist. Die Nebengebäude müssen zeitnah nicht gemacht werden. Das Stalldach sieht sogar ziemlich neu aus.
Ich weiß nicht, was für ein Werkstoff da an die Wände montiert wurde. Ist auch irgendwas faseriges, sieht aber bräunlich aus.
Schlüssel wird auf jeden Fall deponiert, nutzt aber auch nichts, wenn das Schloss kaputt ist.
@ Brunnenwasser
Das lässt hoffen, denn daran kann man ja was ändern. Mit Pumpe und solchen Kram muss ich mich noch beschäftigen. Ich weiß noch nicht mal wo und wie die installiert wird. Daher kann ich dir auch nur so viel zum Brunnen sagen, dass ich die Tiefe auf nicht viel mehr als 2m schätze. Wasser lasse ich untersuchen, sobald ich zurück bin und kenne schon jemanden, der Filter nach dem Umkehr-Osmose-Prinzip baut.
@ Eule
Ans Stromnetz lasse ich noch einen Profi. Sicherungen finde ich da gar keine. Scheint aber nicht alt zu sein, sieht noch ziemlich jungfräulich aus, wenn man mal die Nikotinablagerungen weg putzt.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Sa 27. Feb 2021, 17:22
von emil17
Hallo Birgit,
warum das Dach entmoosen? Eine gefährliche Arbeit, bringt nichts wenn es dicht ist.
Die längere Feuchtigkeitseinwirkung schadet dem Eternit nichts.

Bei dieser Dachneigung darfst du auch bei trockenem Wetter nur mit Selbstsicherung aufs Dach. Seil über den First werfen und an einem Baum auf der anderen Seite befestigen, sich mit Klettergurt und Sicherheitskarabiner am Seil sichern. Weil bei dieser Dachneigung nichts liegenbleibt, kann man auch kein Werkzeug auf dem Dach ablegen, also einen Werkzeuggürtel verwenden. Die Leiter an der Traufe anbinden, damit man sie nicht wegdrückt, wenn man wieder runter will. Die Holme sollten etwa einen Meter über die Dachfläche reichen, damit man sich beim Besteigen der Leiter beim Abstieg dran festhalten kann. Nicht alleine arbeiten - wenn doch etwas ist.
Besser wäre eine Dachdeckerleiter, die man oben über den First hängen kann.