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Re: Mein Hund hat Räude ...

Verfasst: Do 9. Aug 2018, 16:03
von Steffen
ina maka hat geschrieben: Am besten wohl wirklich übers Immunsystem - wie genau?
Wie schon gesagt - vernünftiges Futter und vernünftige Haltung.

Futter: So artgerecht und naturnah wie möglich. Schließt also "Plastefutter" (Eigenkreation - beschreibt Fertigfutter aus Tüte und/oder Dose) in den allermeisten Fällen aus.

Haltung: So art- und verhaltensgerecht wie möglich. Also achte auf psychische und physische Aus- und Belastung, Stress, Ruhephasen..... Erwiesenermaßen haben unsichere, unruhige Hunde, Hunde, die wegen nichts auf 180 sind (z.B. Klingeln an der Tür), Balljunkies, Hunde, die zu wenig Ruhephasen haben...... ein schwächeres Immunsystem. Die Psyche spielt eine nicht unerhebliche aber gern ignorierte Rolle.

Natürlich kann sich jeder Hund (Pferd, Mensch....) immer mal was einfangen. Allein das Immunsystem entscheidet, wie er damit klar kommt.

Re: Mein Hund hat Räude ...

Verfasst: Sa 1. Sep 2018, 10:06
von Tilia
So, hier nochmal ein kurzes Update ... auch als Info für andere Hundehalter ...

Nachdem das andere Medikament auch nicht die Wirkung erzielt hatte, die wir uns gewünscht haben, bin ich zu einem anderen Tierarzt.
Der stellte fest, dass der Hund vermutlich garkeine Räude hatte, da die Werte extrem niedrig waren. Aber alle Anzeichen zeigten auf Räude, der Tierarzt war ebenfalls sehr verwirrt. Dann aber erinnerte er sich an einen Fall, bei dem ein Hund auf das Schmerzmittel was auch meiner bekam, allergisch reagierte ... :eek:
Und damit fing damals auch alles an ... mein Hund bekam Schmerzmittel und anschließend die Pusteln. Ich hatte die Tierärztin darauf hingewiesen, ob es nicht eine allergische Reaktion sein könnte, aber die schloss das absolut aus ...
Tja, seit fast 2 Wochen bekommt der Hund keine Schmerzmittel oder sonstige Medikamente mehr (nur noch Cortison gegen den Juckreiz) ... und siehe da ... die Pusteln verschwanden, das Fell wuchs schön nach und er ist jetzt mittlerweile fast symptomfrei!

Was sagt mir die Geschichte??? Vielleicht mehr auf sein eigenes Gefühl hören und ggf. früher den Tierarzt wechseln ... andererseits, wenn man keine Ahnung hat, vertraut man halt dem Tierarzt der einen schon 2 Jahre begleitet ...
Wenn jemand wissen will, um welches Schmerzmittel es sich handelte, kann er mir gerne eine PN schreiben.
Danke aber für die ganzen Tips und Infos.
LG, Tilia