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Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 09:53
von Rohana
Die 10 Jahre die ich direkt neben dem Universitätsklinikum in Göttingen gewohnt hab war meine Gesundheit mindestens genauso gut, wenn nicht besser als die 10 Jahr zuvor. :aeh:

Mein Motto: Nicht verrücktmachen lassen. Ich esse, was mir schmeckt und was mir bekommt, gerne viel selbst erzeugtes und nach Möglichkeit saisonal, regional.

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 11:00
von Gelöschter Benutzer 54
hobbygaertnerin hat geschrieben: es war nur die Frage, wer oder was bewirkt, dass sich das alles miteinander informiert, austauscht in einem Gleichgewicht befindet?
antwort 1: die hormone

anwort 2,3,4... gibts sicher auch. das mikrobiom hat auch ne schlüsselfunktion. mancher wird vielleicht das am wichtigsten finden. oder noch anderes.

soweit mein verständnis derzeit reicht, fängt alles bei den hormonen an und wirkt sich dann aus und setzt sich fort. zu viel östrogen, zu wenig testosteron, zu viel cortisol, etc. setzen jeweils ne kettenreaktion in gang und das ungleichgewicht nimmt seinen lauf.

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 12:22
von hobbygaertnerin
Kraut_ruebe,
mit den Hormonen hast du sicher Recht, aber sie muss der Körper auch aus "Substanzen" bilden.

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 12:55
von Gelöschter Benutzer 54
ja, es müssen zuerst die rohstoffe da sein für die hormone. gute wie schlechte. nahrung, wasser, licht oder auch dreckszeugs (zB plastik-> östrogene) wird verarbeitet.

so gesehen ist der beginn (oder das ende) der balance alles, womit der körper aus umwelt und lebensmitteln konfrontiert wird, einschliesslich schlafverhalten und, edit: bewegung.

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 13:17
von Specki
hobbygaertnerin hat geschrieben:Ich hab vor ein paar Tagen eine neue Ausgabe einer landw. Zeitschrift bekommen,
da war ein Artikel von Dr. Joel D. Wallach-
hab den Artikel dann noch im I-Net gesehen:

https://pulsar.li/downloads/dasgeheimni ... vondrw.pdf
Sorry, aber das kann doch keiner ernst nehmen....

Zitat:
"...Ich werde Sie davon überzeugen, dass die Lebensspanne bei 120 – 140 Jahren liegt. Es gibt wenigstens fünf Kulturen, in denen die Menschen so alt werden. Angefangen mit den Tibetern. Es gibt einen Dr. Li, der im Alter von 150 ein Zertifikat von der kaiserlich chinesischen Regierung bekam,
indem bestätigt wurde, dass er 1677 geboren wurde. 50 Jahre später erhielt er ein weiteres Zertifikat; er ist 1932 mit 256 Jahren gestorben. ..."

Gruß
Specki

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 13:22
von melusine11
Da tät die Krankenkasse aber gucken! :pft:

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Di 20. Feb 2018, 08:28
von Buchkammer
hobbygaertnerin hat geschrieben:... Ich hab gestern einen Satz gelesen, ich weiß die genaue Zahl von Zellen nicht mehr, die wir haben, auch nicht mehr, wieviele Mitochondrien und was weiß ich noch alles, was in unserem Körper herumschwirrt oder seinen Platz hat, die Zahl an enzymatischen Vorgängen, an Auf- und Abbau im Körper- ...
Aus ungefähr 70 Billionen Zellen besteht der menschliche Körper. Das sagt zumindest Klaus Oberbeil in seinem Hörbuch: Biokraft - von Tieren und Pflanzen lernen.
Er geht auf der 1. CD (von 4) auch auf den ganzen anderen Kram wie Mitochondrien, Mineralien usw. usf. ein. Hab das Hörbuch gestern zufällig mal entstaubt und wieder aufgelegt.

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Do 22. Feb 2018, 06:46
von hobbygaertnerin
Mir sind schon öfters Fragen durch den Kopf gegangen:
Zum Ersten,
wie haben früher die Menschen überlebt, als es diese ganzen Forschungen über Ernährung, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Zellen, Mitochondrien usw. noch nicht gab,
als 2. sind die Menschen früher wirklich alle mit so viel kürzerer Lebenserwartung gestorben oder waren Kriege, Hungersnöte, mangelnde Hygiene, schlechtes Wasser die Sargnägel?
Heute haben wir ein riesengrosses Wissen über Ernährung, das ganze Jahr gibt es Obst, Gemüse in rauen Mengen, selbst Him- Heidelbeeren sind fast ganzjährig im Angebot, Wasser aus der Leitung, geheizte Räume,
die Mineralfuttertheke :) ist in jedem Supermarkt angesiedelt.

Mein Mann brauchte einen Termin wegen seines Karpaltunnelsyndroms- im Dezember 2017 bekam er beim Facharzt einen Termin für August 2018.
Jetzt glaubt er mir doch, dass man auch selbst was dagegen machen kann.
Vor ein paar Tagen war ein Artikel in der Zeitung über die derzeitige Grippewelle- angeblich würde der Impfstoff nicht helfen, weil der Grippeerregerstamm nicht enthalten war, man müsste sich nochmals im einem anderen Impfstoff behandeln lassen, den man sich aber selbst zahlen müsste.
In de ganzen Artikel war kein einziger Hinweis, was man sonst gegen Grippe machen könnte.
Scheint also doch, dass an der Krankheit das Meiste verdient wird und die Bemühungen wegen Gesundheit nicht so wichtig und gern gesehen sind.
Ich find den Artikel nicht mehr, hab gelesen, dass in den 30iger Jahren in USA Vitamin D frei verkäuflich war und die Leute dies in grösseren Mengen zu sich nahmen. Mit der Zeit leerten sich die Arztpraxen und Krankenhäuser, das muss einen regelrechten Schock erzeugt haben.
Von da an war das Vitamin D nicht mehr so gerne gesehen.
Heute werden lächerlich geringe Mengen als notwendig angesehen- jeder der in die Sonne rausgehtn, schmiert sich sofort mit einer sehr hochgefilterten Sonnencreme ein-
ein Stück weit sind wir jetzt wieder wie vor 150 Jahren, damals galt nur der als gebildet und fein, der eine helle, weiße Hautfarbe hatte, die Damen der Gesellschaft schnürten sich die Seele aus dem Leib mit ihren Kleidern, gingen nur mit dem Sonnenschirm nach draussen und weil erstmals auch festgestellt wurde, dass Bakterien mit dem Mikroskop überall zu finden waren, wurde jegliches Essen alles gekocht.
Heute rennen die Leute mit den Desinfektionstüchern überall rum, ........................................

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Do 22. Feb 2018, 07:14
von Rohana
Was kann man schon gegen Viren tun? Sein Immunsystem gut behandeln, Menschenmengen meiden und wenn man krank ist, sich Zeit nehmen und auskurieren, das war's eigentlich. Und es reicht. Heute hat ja niemand mehr Zeit ordentlich krank zu sein...

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

Verfasst: Do 22. Feb 2018, 07:24
von Benutzer 72 gelöscht
hobbygaertnerin hat geschrieben:oder waren Kriege, Hungersnöte, mangelnde Hygiene, schlechtes Wasser die Sargnägel?
Stichwort natürliche Auslese, Evolution :aeh:

...das ganze Jahr gibt es [....] in rauen Mengen, [....]Impfstoff [....] Sonnencreme [....] Desinfektionstüchern
und ich ergänze noch um Pestizidrückstände ( :pft: ), handystrahlung, Bewegungsmangel, Abkoppelung vom natürlichen Jahreslauf, Kunstlicht, Geburtshilfe, Autoabgase, Plastik, gedämmte Wohnungen, kaum Eingebundensein in eine "Familie", schlechtes Wasser (im Sinne von fehlende oder fehlgeleitete esoterisch-feinstofflich-"geistige" Informationen), zuwenig Kontakt mit Tieren, weniger Infektionskrankheiten/Parasitenbefall, Umgang mit eigenen Instinkten, Trieben, Gefühlen??
Wer hat noch fast täglich Schürfwunden oder so?

etc.

:pfeif:

Ih täte überall da nachforschen

p.s. und ot:
Mein Jüngster (2,5) hat gerade die Grippe oder einen grippalen Infekt überstanden. Mein Mann bereitete sich Brennesseltee und er stürzte sich auf die trockenen Blätter - die isst er gerade :engel: