Re: Kohlenmonoxyd Melder/Rauchmelder
Verfasst: Fr 6. Jan 2017, 14:47
Diese Sicherheitsdinger sind so ähnlich zu bewerten wie der Sicherheitsgurt beim Autofahren. Ihn anlegen heisst nicht, dass man unaufmerksam sein darf. Aber es kann Schlimmes verhindern und schadet nicht, also benutzt man es.
Früher, vor der Elektro-Zeit, gab es sehr viele schlimme Unfälle mit Petrol, das unbedachte Leute ins die Restglut gossen, um den vergessenen Kohlenherd wieder zum Leben zu erwecken. Alle Warnungen konnten das nicht verhindern, und unglaublich oft ist ja auch nichts passiert.
Mein Papa war früher als Feuerwehrmann bei der Feuerinspektion. Da sind sie den Aussiedlerhöfen nach gegangen und haben Brandsicherheitsinspektion gemacht. Mal abgesehen davon, dass die gesamte Mannschaft nach wenigen Höfen sehr stark angeheitert war, weil die "Feuerschau" fast immer mit einem Glas Feuerwasser vom Bauern geendet hat, war es schon unglaublich, wie sorglos manche Leute gewesen sind (und wohl immer noch sind).
Klassiker waren der Brennholzstapel direkt an den Ofen angelehnt, Korb mit Anfeuerung steht direkt vor dem Ofenloch, dünne Blech-Ofenrohre mit Sachen zum Trocknen behängt, der Aschenbehälter ist eine Holz(!)kiste im Flur unmittelbar neben der Kleiderablage, ein vorhandener Feuerlöscher ist mit Grusch zugestapelt und daher nicht zugänglich, fahrlässig defekte Elektro-Verlängerungsschnüre, Abluftöffnungen von Elektrogeräten verlegt, und so weiter.
Es ist ja nicht so, dass es sehr zeitaufwendig wäre, die Öfen in Ordnung zu halten. Ein Rauchmelder hilft nicht dagegen, dass man das tun soll.
Aber wenn die Feuerwehrbehörden sagen, dass die meisten Brände mit Personenschaden rechtzeitig bemerkt worden wären, hätte es eine Brandmeldeanlage gegeben, dann wird das schon seinen Grund haben.
Früher, vor der Elektro-Zeit, gab es sehr viele schlimme Unfälle mit Petrol, das unbedachte Leute ins die Restglut gossen, um den vergessenen Kohlenherd wieder zum Leben zu erwecken. Alle Warnungen konnten das nicht verhindern, und unglaublich oft ist ja auch nichts passiert.
Mein Papa war früher als Feuerwehrmann bei der Feuerinspektion. Da sind sie den Aussiedlerhöfen nach gegangen und haben Brandsicherheitsinspektion gemacht. Mal abgesehen davon, dass die gesamte Mannschaft nach wenigen Höfen sehr stark angeheitert war, weil die "Feuerschau" fast immer mit einem Glas Feuerwasser vom Bauern geendet hat, war es schon unglaublich, wie sorglos manche Leute gewesen sind (und wohl immer noch sind).
Klassiker waren der Brennholzstapel direkt an den Ofen angelehnt, Korb mit Anfeuerung steht direkt vor dem Ofenloch, dünne Blech-Ofenrohre mit Sachen zum Trocknen behängt, der Aschenbehälter ist eine Holz(!)kiste im Flur unmittelbar neben der Kleiderablage, ein vorhandener Feuerlöscher ist mit Grusch zugestapelt und daher nicht zugänglich, fahrlässig defekte Elektro-Verlängerungsschnüre, Abluftöffnungen von Elektrogeräten verlegt, und so weiter.
Es ist ja nicht so, dass es sehr zeitaufwendig wäre, die Öfen in Ordnung zu halten. Ein Rauchmelder hilft nicht dagegen, dass man das tun soll.
Aber wenn die Feuerwehrbehörden sagen, dass die meisten Brände mit Personenschaden rechtzeitig bemerkt worden wären, hätte es eine Brandmeldeanlage gegeben, dann wird das schon seinen Grund haben.