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Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: So 24. Jan 2016, 17:22
von misfits
da bin ich aber mal gespannt.

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: So 24. Jan 2016, 18:39
von Akopalüze
emil17 hat geschrieben: Der Titel sollte korrekt heissen: PSM-Rückstände in Lebensmitteln.
Ja, da hast Du auch wieder recht. Mit diesem Titel wäre ich auch einverstanden.

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: So 24. Jan 2016, 23:11
von Benutzer 4754 gelöscht
Ölkanne hat geschrieben:
Die Boulevardmedien greifen das Thema gern skandalisierend auf, weil das populär und verkaufsfördernd ist.
Das ist doch mit allem aus "Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion" so.

Scheiß egal ob das jetzt Gülledünung, ein Hähnchenmäster mit 30.000 Tieren, angebliche Glyphosatrückstände in Obst/Gemüse (wo das zeug schon rein logisch garnich hinkommen kann, außer in mini Spuren durch aufgewirbelten Boden und pflanzenbaulich völlig sinnfrei ist), Geschmacksverstärkern, (künstliche) Aromen, Analogkäse, Spritzmittelrückstände kurz über der Nachweisgrenze (unter weit unter dem Grenzwert) oder auch Spaltenbodenhaltung!

Bei allem wird von irgetwem aus der Fliege ein Elefant gemacht, und dann der Elefant zu Kapital verwurstet.

Oder man macht durch Angst schüren die Leute so wuschig das sie den Spendensammlern freiwillig was ins Käschen schmeißen.

Wie ist unsere Beziehung zu Tieren? Wie rechtfertigen wir Massentierhaltung
billig, billig, billig, billig, billig
und nochmal, Hauptsache
billig




Wobei es früher (zur Zeiten des Wirtschaftswunders bis Ende des 20Jh.) den Tieren schlechter ging.
Ich hab mal hervorgehoben das die PSM eigentlich bei mir hier nur eine (weit) untergeordnete Rolle spielten, war ja nur ein Beispiel wo durch "die Medien" nicht nachgedacht, sondern nur aufgebauscht wird.

Der untere Teil wurde dann von Apokalüpse aufgegriffen und das "Unheil" nahm seinen Lauf.... ;)
(der "Glypho-Boy" zerredet also nicht jeden Faden ;) )



//


unbequeme Tatsachen akzeptiert werden: z.B. wieviele Arbeitsstunden pro Tonne Erntegut mit diesen Mitteln eingespart werden
Ob das unbequem ist...? :engel:

Besser bezieht man das eingesparte Geld auf die Fläche, denn für die selbe Menge Erntegut in selber Qualität braucht man ohne (deutlich) mehr Fläche.

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: Mo 14. Mär 2016, 21:03
von Akopalüze
Ölkanne hat geschrieben:
Manch einer behauptet ja, dass Pflanzenschutzmittel, besonders Glyphosat, auch die "Keimfähigkeit" von Säugetieren beeinträchtigen. :hmm: Auch als Fanboy der Agrochemie möchte man im Privatleben vielleicht lieber keimfähigen Samen zur Verfügung haben. ;)

Auch wird Getreide ja nicht gleich nach der Ernte wieder ausgesät, sondern Monate später. Ist das dann nicht ein kräftiges Indiz dafür, dass Mittel, die zur Sikkation verwendet werden, eine sehr lange Wirkungsdauer haben, oder die Keimfähigkeit schon bei einmaligem Kontakt nachhaltig stören? Das war mir nicht bekannt und ich finde das ist ein weiterer Grund keine Mittel dieser Art zu verwenden.
Wenn du da auf meinen Mais anspielst, nein der hat (bis auf Mineraldünger) keine Chemie gesehen ;)
Keine Ahnung wie Du auf Mais kommst wenn ich von Säugetieren schreibe.
Ich habe eher Deine ganz persönlichen Keimzellen gemeint, Deine Spermien.

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: Mo 14. Mär 2016, 21:18
von Benutzer 4754 gelöscht
Anfang Januar hatte ich fragen/Anregungen zur schlechten Keimrate bei meinem Mais:
http://www.selbstvers.org/forum/viewtop ... 75&t=15354
Dein Zitat von mir stammt auch von Anfang Januar.

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: Mo 14. Mär 2016, 22:00
von Akopalüze
Das ist sehr weit hergeholt, muss ich sagen.
Mais ist doch definitiv kein Säugetier.
Ich habe Deine ganz persönlichen Keimzellen gemeint, Deine Spermien.

http://www.eu-koordination.de/umweltnew ... berpruefen

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: Di 15. Mär 2016, 07:46
von Rohana
Mal zurück zum Originalthema. Zwei Dinge sind mir extrem aufgefallen seitdem ich öfter mit Schweinen und Kühen zu tun habe:
Schweine können verdammt laut sein und sehr viel Lärm um nichts (aus meiner Perspektive) machen. Dieses "nichts" ist vor allem das Verlassen des Stalles und Betreten der Hängerrampe, die ist gar fürchterlich. Sobald die Schweinchen im Hänger sind, ist Ruhe und das Sägemehl wird inspiziert. Es scheint allerdings bei verschiedenen Gruppen unterschiedlich ausgeprägt; bei einem bestimmten Stall wo ich ein paar mal beim Verladen dabei war, da ist es wirklich extrem, sonst medium bis gar nicht laut. Das "nichts" kann auch eine fremde Person im Stall sein, vor allem zu einer Zeit wenn normalerweise niemand im Stall ist. Hätte ich nur das Geräusch gehört und wüsste den Kontext nicht, würde ich vermutlich dieses Quieken für ein Anzeichen von akuten Schmerzen halten...
Sowohl Schweine als auch Kühe sind keine Haustiere, die kuscheln nicht und sind Berührung und Umgang mit Menschen nur sehr bedingt gewohnt. Ein Jungbulle ist ziemlich gross und massig, den störts nicht wenn ein Mensch in seinem Weg steht. Entsprechend gestaltet sich der Umgang auch anders als mit Pferden oder Hunden, schon im Sinne der Unfallvermeidung.

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: Di 15. Mär 2016, 13:13
von Benutzer 72 gelöscht
Rohana hat geschrieben:Kühe sind keine Haustiere, die kuscheln nicht und sind Berührung und Umgang mit Menschen nur sehr bedingt gewohnt.
Also ich weiß nicht, die Kühe haben immer den Kopf hergehalten und die Augen genußvoll geschlossen, wenn ich sie zwischen den Hörnern gekrault habe - ?
waren aber handzahme Milchkühe.

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: Di 15. Mär 2016, 15:47
von Rohana
Es gibt da durchaus unterschiedliche Grade an "Zahmheit", mal ganz abgesehen von persönlicher charakterlicher Veranlagung. Ganz allgemein werden Kühe natürlich nicht so eng am Menschen gehalten, dementsprechend reagieren sie auch eher skeptisch wenn dann ein streichelwütiger Mensch ankommt. Grad Berührungen am Kopf finden viele gar nicht toll, das merkt man dann aber schon...

Die einzelnen Vorlieben kann ich ganz wunderbar an unseren Kälbern beobachten. Da gibts welche die stehen total auf Kraulen und andere die finden das richtig doof ;)

Re: Der Bürger erlebt das Tier als Kuschelobjekt ...

Verfasst: Di 15. Mär 2016, 19:55
von Wildmohn
Wie hinterwäldlerisch noch zu denken, dass es eine Diffenrenz zwischen Nutz- und Haustieren gibt. Jedes, ich schränke das mal zum besseren Verständnis auf Säugetiere ein, Tier hat eigentlich ein Recht darauf, artgerecht gehalten zu werden. Und mit artgerecht meine ich auch artgerecht. Also selbstverständlich keine Massentierhaltung, diese Form der Tierhaltung verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Leider schauen alle betroffen weg, wenn mal wieder eine Info über den Äther läuft, aber so nach drei-vier Tagen ist die Sache auch wieder verdrängt.
Respektvoller Umgang den Lebewesen gegenüber scheint bei vielen noch im 21 Jhd. ein Fremdwort zu sein.