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Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 10:31
von misfits
Kartoffeln bestehen weitgehend aus Wasser und leeren Kohlenhydraten
Zitat aus dem INet:
Einfache Kohlenhydrate werden auch als “leere Kohlenhydrate” bezeichnet.
Sie werden schnell vom Körper aufgenommen, gelangen ins Blut, und werden von dort abtransportiert. Sie sorgen dafür,
dass wir schnell Energie bekommen.
Dabei sind es aber vor allem leere Kohlenhydrate, welche vermieden werden sollten. :eek: :dreh:

Meine Meinung zu solchen "Diättips": so ein absoluter Unsinn, kranke Denke!!!


hallo ihr beiden (ivy und Jumberjack),
und sonstige Bubus gibt's auch nicht mehr
und das glaubst du wirklich? :eek:

ihr müsst mal etwas tiefer graben. :mrgreen: Interessant wer sich hinter so einigen
Avatars verbirgt. Ist eben ein kommerzielles Forum. Und wie die funktionieren
muss ich doch nicht erklären. Und wer hinter ettlichen Foren steckt und satt Kohle macht,
ist auch kein Geheimnis.
Hatte ja einige Mehrfachanmeldungen blosgestellt, :mrgreen: die hatten sich selbst
geantwortet um einige Themen anzuheizen. Bringt Traffic ergo Kohle.
Da waren sie dann anschließend doch etwas stinkig. :mrgreen:

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 11:13
von Lumberjack
Und wer hinter ettlichen Foren steckt und satt Kohle macht,
ist auch kein Geheimnis.
Hab um die Uhrzeit nicht so viel Zeit zum antworten und morgen soll`s nach Hamburg gehen. Aber nein, weiß ich nicht wer dahinter steckt. Die Illuminaten?
Auf welchem Forum meinst du die Sockenpuppen? Hier oder drüben?

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 12:40
von misfits
mein letzter Post zu anderen Foren, dann soll's reichen.

Klarstellung:
Auf welchem Forum meinst du die Sockenpuppen? Hier oder drüben?
nur "drüben" !!!

Dort bitte Impressum lesen, da steht doch alles.
Beim Weitersuchen fand ich z.B. eine ältere "Stellenausschreibung" als
bezahlten Schreiberling für eine Firma aus Bad Dürckheim.

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 16:30
von Jul
Ich finde die einzige Methode herauszufinden was bei einem im Garten gut wächst ist ein paar Jahre lang alles anzubauen was einem vor die Finger kommt. Danach hat man einen recht guten Überblick was wo gedeiht, manchmal ist der Boden 20 Meter weiter ja schon ganz anders.
Ich hatte dieses Jahr zum Beispiel auf einem Beet kindskopfgroße Kohlrabi und eben jene 20 Meter weiter waren die armen Dinger höchstens faustgroß.
Und die guten Zwiebeln und Karotten haben wir mittlerweile aufgegeben, das wird seit 10 Jahren nix und auch keiner von den Nachbarn bekommt es hin, ist wohl einfach nicht die Gegend dafür. Da muss man sich dann eben ein anderes Lieblingsgemüse suchen^^
Wenn man der Selbstversorgung näher kommen möchte, dann muss man sich immer irgendwie anpassen können, denke ich.

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 16:46
von misfits
Wenn man der Selbstversorgung näher kommen möchte, dann muss man sich immer irgendwie anpassen können
genau so sehe ich das auch.
Und um in diesen Prozess etwas Struktur reinzubekommen, dokumentiere ich
vieles mit Bildern.
Ein Bekannter hat Luftlinie 100 m. entfernt einen grossen Garten,
komplett anderer Boden. Wir besuchen uns oft und wundern uns immer
wieder, daß alles so unterschiedlich sogar oft das genaue Gegenteil ist.

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 21:53
von Lumberjack
ch probiere gern verschiedene Sorten, woher weiss ich sonst, welche sich bei mir wohlfuehlt?
Klar, ich werd im Laufe der Zeit auch so einiges probieren. Nur bei den Hülsenfrüchten und Kartoffeln hab ich mich schon fest gelegt. Ne richtig ertragreiche Erbsensorte wäre noch schön. Blumenkohl, Sellerie und Rosenkohl hat auch noch nicht geklappt.
Bei Gurken, Tomaten und Paprika bin ich zufrieden. Brauch da nicht zig Sorten.
aber verschiedene Sorten heisst auch, dass ich extrem fruehe und extrem spaete Sorten hab, somit meinen Erntezeitraum strecken kann,
Das ist einen Gedanken wert.
sowas und ich dachte, die Mitteleuropaeer haetten sich von Gerstenbrei ernaehrt, aber das muss wohl schon ein paar Jahre laenger her sein, so um die 300, laenger kennt der Europaeer naemlich die Kartoffel nicht
Ich schrieb auch vor gut 100 Jahren. Schließlich war "Rinn inne Kartoffeln, raus ausse Kartoffeln" damals ein geflügeltes Wort.
meine Nudeln sind aus Linsen- und Bohnenmehl,
Kannst ja mal das Rezept posten. Ich brauch aber vorher ne Getreidehandmühle.
ich werd niemandem seine Kartoffel wegnehmen, nur den immensen Status hinterfragen
Aber Hokkaido ist jetzt kein wirklicher Kartoffelersatz.
Ich hab lange nicht so viel "Ruß" gemacht (hiesiges Sprichwort), sondern so ein Ding in ner Stunde hingebaut.
Da hab ich schon länger gebraucht um das Loch zu graben. Hab mich ungefähr an die Vorschrift gehalten. In meinen Augen isses Spielerei für Hobbygärtner. Ich lass es aber jetzt, sonst hol ich ja den ganzen Kladderadatsch wieder raus. Ich versuch es nächstes Jahr komplett als Kräuterbeet.
ich hab sie allerdings im zeitigen Frühjahr gebaut, um die Verrottungswärme zu nutzen. Wenn man sie im Herbst baut und nichts mehr drauf pflanzt, ist die Wärme ja weg ohne Nurtzen.
Bringst du jetzt nicht 2 Dinge durcheinander? Beim Mistbeet kommt ein Frühbeetkasten drauf und da ist die Wärme wichtig. Beim Hügelbeet ist es doch die Versorgung mit Nährstoffen.
Dabei sind es aber vor allem leere Kohlenhydrate, welche vermieden werden sollten. :eek: :dreh:

Meine Meinung zu solchen "Diättips": so ein absoluter Unsinn, kranke Denke!!!
Laut dieser Aufzählung,
http://www.jolie.de/bildergalerien/kohl ... 79634.html
haben Kartoffeln die guten Kohlehydrate, aber das schrieb ich ja auch schon. Trotzdem, nach ner langen Radtour bauen mich Nudeln und nicht Kartoffeln wieder auf. So weit ich weiß, ist es wichtig, kurz-, mittel- und langkettige Kohlehydrate gleichermaßen zu sich zu nehmen, denn wir sind oft auch auf die schnelle Energie angewiesen.

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 22:13
von Thomas/V.
Bringst du jetzt nicht 2 Dinge durcheinander? Beim Mistbeet kommt ein Frühbeetkasten drauf und da ist die Wärme wichtig. Beim Hügelbeet ist es doch die Versorgung mit Nährstoffen.
Ein bischen Verrottungswärme kommt schon raus, wenn ich ne Mistschicht mit einarbeite. Und die Wärme kann ich hier immer gebrauchen, vor allem im Frühjahr.
Nachteil ist der Wasserverbrauch beim Hübe, vor allem in heißen Sommern.
Mittlerweile stehe ich mehr auf überdachte Hochbeete, die ich mit reichlich Mist füttere, und mit Solarschläuchen belege, der Wärmegewinnungseffekt ist bedeutend besser. Sonst würde ich hier keine Auberginen und Paprika ernten können.

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 22:32
von Lumberjack
Hab mich noch nie ernsthaft damit auseinander gesetzt, das es in Deutschland wegen der Höhe so unterschiedliche Klimazonen gibt. Aber nur mal nebenbei, die Klimazone wo der Golfstrom anscheinend an Auswirkung verliert, beginnt gemessen an der Autobahn HH - Berlin, kurz vor der Abfahrt Schwerin/LWL.
Meine persönlichen, mehrjährigen Beobachtungen.

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 23:39
von misfits
Nachteil ist der Wasserverbrauch beim Hübe, vor allem in heißen Sommern
so isses, hab ich dieses Jahr deutlich gemerkt. Hab 1 Hochbeet, 7 Hügelbeete, 3 "normale" Beete.
Die Normalen haben's über die 3 Mon. Trockenheit besser geschafft als die Hügelbeete.
Ist ja auch klar.

Re: Was anbauen als Selbstversorger?

Verfasst: Mo 14. Sep 2015, 23:42
von Lumberjack
Komisch, ich hatte bei der Vorbereitung eigentlich gelesen, das Wasserspeicherung ein Effekt des Hügelbeetes wäre.