Ich las im Wartezimmer meines geschätzen Lungenarztes einen Readers-Digest-Beitrag von einem Hamburger Journalisten, der ein Jahr bei den Hutterern gelebt hat.
Nach der Omalizumab-Spritze muss ich dort immer eine Stunde lang sitzen und auf Nebenwirkungen warten, da bin ich dankbar für die Readers Digest.
Ja, für die Hutterer-Kinder gibts recht schnell ein paar "Teitsche" mit dem Stock oder Lederriemen, wenn sie "gesündigt" haben.
Die staatliche Lehrerin ist eine bedauernswerte Frau, die diesen gehirngewaschenen und völlig unterdrückten Kindern in ihrer Stunde beibringen muss, dass Fantasie/Spiel nicht verboten ist, dass die Erde eine Kugel ist und dass das Leben nicht in 7 Tagen erschaffen wurde. Ich fühle mit ihr. Ich kenne dasselbe Spiel mit islamisch gehirngewaschenen Kindern.
Welch ein Traum muss das sein, wenn das Essen nicht wohlschmeckend sein darf, wenn sich der Privatbesitz auf eine Truhe beschränkt, wenn der Mann Hosen und die frau Röcke trägt, die Ehe das höchste Ziel darstellt, und Kinder, Kinder, Kinder ausgeschüttet werden.
Zum Naturverständnis jener Leute: Sie töten völlig bedenkenlos und kippen ebenso bedenkenlos Round-up auf ihre Felder. Gott wird die Welt nämlich eh bald vernichten, wir leben kurz vor der Apokalypse usw.
Die vielgepriesenen Amish betreiben Puppy mills, gegen die jede Ostblock-Vermehrung paradiesisch anmutet. Und auch sonst ist artgerechte Tierhaltung kein Thema.
http://www.thepuppymillproject.org/pupp ... ever-knew/
http://abcnews.go.com/Business/story?id=7187712
Die Rangordnung lautet
Männer -> *lang nix*-> Frauen-> Tiere
(Für weitere Lebensformen haperts dann schon bei der Schulbildung.)
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte, wenn ich von solchen ach so tollen religiösen Gemeinschaften lese.
Jemand, der im 21. Jahrhundert derart fanatisch einer Religion anhängt, tut mir von ganzem Herzen leid. Dass diese geistig Armen selig sind, bezweifle ich ganz stark. Nur können sie aus der tollen "Gemeinschaft" nicht leicht raus. Sie werden dann nämlich gemobbt, was das Zeug hält.
Der Autor schreibt von einem ausgestiegenen Hutterer, der bei einem landwirtschaftlichen Unternehmen Anstellung gefunden hätte. Seine Ex-Gemeinde droht damit, dort nicht mehr zu kaufen, und erzwingt seine Entlassung.
Und dann stehst du da, als gläubiger Hutterer, und hast nicht ausser deinem Glauben. Keine vernünftige Schulbildung, geschweige denn Studium, keine Ahnung von der wirklichen Welt, wenig Chancen auf anständige Arbeit. Na kein Wunder, dass kaum Männer und gar keine Frauen da raus finden.