Hallo Landfrau,
bei der Verköstigung unserer Gäste habe ich inzwischen meine Wellenlänge gefunden.
In dieser Spirale des immer höher, weiter, schneller, besser usw. mache ich schon lange nicht mehr mit.
Aber ich enthalte mich auch bei manchen Gästen der Versuchung, denen zu sagen, was ich alles davon selbst gemacht habe.
Limo haben wir nicht, steht ja genug Saft und Wasser zur Verfügung, gekocht wird nach Saison, für unvorhergesehene Gäste ist auch immer was vorhanden-
Gastfreundschaft hat für mich nichts zu tun mit auftischen, dass sich der Tisch biegt, aber zu uns kann auch ohne Anmeldung gekommen werden.
Das hab ich in meinem Elternhaus so geschätzt- meine Mutter hatte den Spruch- kommt einer mehr, dann wird die Suppe eben dünner, die Brotscheiben dicker und satt wird jeder.
Ich bin zur Zeit in der Räumphase, geniesse es, wieder unbekannte Schätze zu finden

, jeden Tag eine Stunde räumen- ich freue mich darauf.
Wenn es auch manchmal nur eine Schublade ist, die sich zeitlich ausgeht- ein durchgeräumtes Haus hat so was freies, klares in sich.
Dann macht das Einkaufen im Haus auch wieder viel mehr Spass.
Würde nur zu gerne diese Kobolde finden, die diese Ordnung immer wieder über die Zeit zerwuseln.
Allerdings ein SV-Haus ist eben anders, habe mir neulich 100 neuwertige Bügelflaschen ergattert, brauchbare Twist-off-Gläser kommen eben nicht in den Glascontainer, die Gratwanderung, was wird nochmals gebraucht und was muss weg- ist immer schwierig.
Die Bügelflaschen kann ich auf alle Fälle bestimmt sinnvoll nützen. Stelle auch fest, dass ich mich so freuen kann, wenn wir wieder etwas reparieren konnten- deshalb ist die Axt im Haus so "wertvoll".
Mein Lieblingsspruch- das Geld, das ich nicht ausgebe, muss ich nicht verdienen.