Fremdbestimmt bin ich dann, wenn ich mein Gehirn nicht benutzen kann, um Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Dazu braucht man eine gewisse Grundbildung, und die bekommt man hierzulande in der Schule. Mir persönlich wäre es sehr viel lieber, wenn die Kinder in der Schule nicht wie Hafermastgänse mit irgendeinem Sch... abgefüllt würden (und pädagogische Konzepte und Ideen stehen ganz oben auf der Liste!!!). Wenn man sich Kindergartenkinder anschaut, die haben eigentlich immer auf alles Bock, sind leicht zu motivieren und funktionieren in der Gruppe gut. Kaum sind sie in der Schule, lässt das rapide nach. Spätestens in der 6. Klasse sind von einem Haufen netter Kinder 2/3 doof geworden und der Rest (Mädchen) wird von den Eltern (Müttern) zur Selbstprofilierung benutzt, nachdem sie die armen Kinder jahrelang mit ihren bescheuerten Ansprüchen gequält haben. Das eine oder andere Kind, das nicht in diese Schubladen passt, wird dann ausgegrenzt von allen.
Schule als Institution ist eine sehr eigenartige Konstruktion. Das würde sich ein normaler Mensch doch nie freiwillig zehn Jahre mind. antun, schon gar nicht ohne "Nennwert".
Kleine Geschichte? Der Sohn soll auf dem Schulhof Blödsinn gemacht haben. Hat niemand gesehen, aber die Schulsozialarbeiterin hat gehört, wie zwei Kinder sich im Vorbeigehen unterhielten. Aufgrund eines Gerüchtes wurde der Sohn suspendiert. Gespräch zu Hause, am nächsten Morgen fuhr der Sohn selbständig und eigenverantwortlich zur Schule, um die Sache zu klären. Ruft mich der Direktor an, ich soll den Sohn abholen. Sag ich Nee, der fährt Bus. (Hallo? Der ist 14?!) Dann durfte der Sohn nicht gehen, und der Schulleiter rief die Polizei. Die setzten den Jungen massiv unter Druck. Als er endlich gehen durfte, klappte er auf der Strasse ab. Musste ich ihn doch holen. Ruft mich zwei Tage später die Dame vom Jugendamt an, der Schulleiter hätte mich gemeldet wegen Vernachlässigung der elterlichen Sorge. Kurzes Gespräch, Email- Verkehr mit der Schule ans JA weitergeschickt, alles gut. Zwei Wochen später Klassenkonferenz, ich auf 180, aber nichts gesagt. Danach hab ich den Schulleiter unter vier Augen darüber aufgeklärt, das man(n) mir nicht ans Knie pinkelt und er sich jetzt entscheiden muss, ob er die Sache sofort ggü. dem JA klarstellt oder doch lieber eine Klage auf Unterlassung möchte. Da sagt der Typ doch glatt zu mir, er hätte sich von mir allein gelassen gefühlt!!! Nee, is klar, demnächst backe ich noch Muffins für die Klassenkonferenz oder was

Hat es dann aber ggü. JA zurück genommen.
Schön war auch, als mir die stellvertr. Schulleiterin neulich sagte, es wäre ja nicht so nett gewesen, das ich schriftlich die Schulpflicht/ Beschulung für meinen Sohn eingefordert hätte.Vorher wurde das Kind täglich für Stunden auf dem Flur geparkt (z.B. weil er seine Federtasche in der Klasse vergessen hatte), hat trotz mehrfacher mdl. und schrftl. Aufforderung weder ein Deutschbuch bekommen noch die Praktikumsunterlagen. Das er eine 1A- Bewerbung geschrieben hatte, die er nicht abgeben konnte, hat niemanden interessiert.
Das ist alles total krank.
Die eigenen Grenzen sind immer die Grenzen des anderen.