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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Fr 15. Jan 2016, 15:54
von fuxi
horstyborsty hat geschrieben:Was ich ehrlich gesagt hier vermisse ist die Frage wie denn so eine Vorsorge in der Stadt aussehen sollte/müsste.
Das >>Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe<< hat eine >>Infobroschüre<< (PDF-Datei) zusammengestellt, die diverse, äußerst realistische Katastrophenszenarien abdeckt und die leider immer noch viel zu wenige "normale Leute" kennen.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Fr 15. Jan 2016, 22:00
von Jul
Hm - ich weiß dass es nicht erlaubt ist - aber ein Diesel fährt auch mit Heizöl gut...
Da lagert also einiges in den Kellern.

Und unser Bauer im Dorf darf einen großen Tank herum stehen haben um seine Traktoren zu füllen. Ist das nur in Italien so?

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Fr 15. Jan 2016, 22:30
von Sabi(e)ne
Die Schweizer haben eine sehr, sehr lange Notfall-Vorratsliste - aber da wird auch ein Schweizer Taschenmesser vorausgesetzt - auf der Liste steht es nicht.... :lol:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Fr 15. Jan 2016, 23:42
von emil17
Sabi(e)ne hat geschrieben:Die Schweizer haben eine sehr, sehr lange Notfall-Vorratsliste - aber da wird auch ein Schweizer Taschenmesser vorausgesetzt - auf der Liste steht es nicht.
Wozu auch - das hat man hierzulande prinzipiell dabei, und zwar in der Hosentasche (die hier Hosensack heisst und das Messer nennt sich deshalb Sackmesser)

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Sa 16. Jan 2016, 09:31
von Buchkammer
emil17 hat geschrieben:Die Schweizer ... das Messer nennt sich deshalb Sackmesser)
Ja, und die koennen damit auch umgehen. Gibt es ein schoenes Buch zu. *Werken mit dem Taschenmesser - 26 Schnitzanleitungen vom Klangstab bis zum Segelboot*. Wer hat's geschrieben? Selbstverstaendlich ein Schweizer - der Felix Immler. :daumen:

Das. Buch moechte Kindern den Umgang mit dem Messer naeher bringen. Schoene Idee, finde ich. Manchen Eltern aus anderen Kulturkreisen duerften dabei die Haare zu Berge stehen. :aeh:

P.S.: Es gibt auch ein paar Videos vom Autor auf youtube. ;)

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Sa 16. Jan 2016, 09:36
von Thomas/V.
Ölkanne hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Etwas Treibstoffvorrat wäre auch nicht schlecht. Egal ob man ein eigenes Fahrzeug hat oder nicht, sollte der helfen, aus der Stadt raus zu kommen, wenn die Pumpen der Tankstellen versiegen.

Ich glaube da macht Vater Staat dir einen Strich durch die Rechnung, mit den Vorschriften zur Lagerung von feuergefährlichen und wassergefärdenten Stoffen (Diesel, HEL, Benzin) ...
Ich glaube, Manfred meint, einen Vorrat an Treibstoff für eine Flucht aufs Land ;)
Dafür reichen ja ein paar 20-l-Kanister. Aber die in einer Stadtwohnung unter zu bringen ist auch nicht so einfach...
Am ehesten noch im Keller oder auf dem Balkon, wenn man das hat. :hmm:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Sa 16. Jan 2016, 09:53
von Olaf
Und unser Bauer im Dorf darf einen großen Tank herum stehen haben um seine Traktoren zu füllen. Ist das nur in Italien so?
Wenns Heizölist ja. :pft:
(Also ich weiß gerüchteweise auch von jemandem, der mit Heizöl fährt, aber der hat sein Land direkt am Haus und muss mit dem Trecker nie auf die Strasse.
Sorry, OT, aber ist denn tatsächlich jemand schon mal kontrolliert worden? Also ich hab keine Dieselfahrzeuge, ist die pure Neugier, weswegen ich das frage...)
Wieder IT: Ich hab da noch einen 1000l-doppelwandigen Heizöltank rumstehen, wenn den einer haben will, ich weiß nicht was ich damit soll oder wie ich den entsorge.
Bei den doppelwandigen braucht man keine "Wanne" drummauern.
Benzin wird, bei Diesel weiß ichs nicht, im Laufe der Jahre vom rumstehen allerdings nicht besser, müsste man vermutlich wie bei Lebensmittelvorräten zusehen, dass man das Zeug kontinulierlich verbraucht und erneuert, das stell ich mir kompliziert vor bei größeren Vorräten :hmm:
Edit: Ja, ich denke auch, paar 20-L-Kanister sind logistisch handhabbar und überall, ob legal oder nicht, unterzubringen. DIe Größenordnungen, in denen Manfred denkt und der gewöhnliche Privathaushalt unterscheiden sich ja doch erheblich.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Sa 16. Jan 2016, 10:41
von Benutzer 2354 gelöscht
Also Aktuell weis ichs nicht aber als wir noch Landwirtschaft hatten ,war es durchaus gebräuchlich das der Zoll mal kam zum gucken wegen Heizöl / Diesel.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Sa 16. Jan 2016, 11:46
von emil17
Wegen Langzeitlagerung von Diesel guck mal unter Dieselpest
Man könnte das Zeug ja vor dem Abfüllen abkochen :lol:
Es gibt eine Verordnung über die Lagerung von Mineralöl und Treibstoffen, danach sind bei Mengen über etwa 100 Liter, ganau weiss ich es nicht, technische Vorkehrungen zur Verhinderung von Auslaufen und Brand vorzusehen, ausserdem ist das meldepflichtig.
Wenn da irgendwo ein paar Jerrycans voll Treibstoff stehen wird wohl keiner was sagen, solange es nicht stinkt und keiner was sagt.
Ist aber dumm gelaufen wenn man einen Kubikmeter Diesel schwarz gebunkert hat, und dann gibts ne Überschwemmung und der Tank schwimmt auf und läuft aus. Auch die Feuerwehr freut sich über sowas im Brandfall.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Sa 16. Jan 2016, 14:00
von Benutzer 4754 gelöscht
Sorry, OT, aber ist denn tatsächlich jemand schon mal kontrolliert worden? Also ich hab keine Dieselfahrzeuge, ist die pure Neugier, weswegen ich das frage...)
Ja das wird hier kontrolliert, am Hof und auch beim Arbeiten auf dem Acker stören einen die Menschen vom Amt, nur um zu gucken das der Sprit nicht rot ist. :roll:


Zum Wegfahren reichen ein paar Kanister (5-10 BW-Blechdosen a 20l, je nach Wagen) aus,
ich dachte das Kraftstofflager aber für etwas Anderes:
Ich würde (auf den Land) aber eher einen Kraftstoffvorrat anlegen (15-20 Kubikmeter) um hinterher ausreichend Energie zu haben, um wieder etwas aufzubauen (Bagger, Traktor, Dieselgenerator)