Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?
Verfasst: Mi 9. Nov 2022, 07:24
Übrigens leben wir schon immer in einer Ökodiktatur, wir haben es nur gemeint es ignorieren zu können.
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Rohana hat geschrieben: Mi 9. Nov 2022, 02:54Ja dann. Diejenigen die jetzt nix besseres zu tun haben als Gemälde zu beschmieren und sich irgendwo festzukleben die werden sich noch umschauen wenn sie mal tatsächlich um ihren Lebensunterhalt kämpfen müssen, dann hat man nämlich keine Zeit für so einen Schmarrn.aron hat geschrieben: Di 8. Nov 2022, 17:55 „ Den Laden am Laufen halten“ Ist ganz sicher keine Lösung.
Warum sollte da bei Familienmutter und Familienvater mit zweierlei Maß gemessen werden...? Klar, theoretisch haben wir durch das MuSchG einen Anspruch auf den alten Arbeitsplatz. Praktisch ist das mit Karriere nach Kindern eine ganz andere Sache. Und warum sollten Politiker zu 100% von allen Seiten abgesichert werden, egal was sie in der Politik so verzapfen? Das sehe ich ehrlich gesagt nicht ein. Da kann doch jeder Depp sich ein schönes Leben machen indem er uns das Blaue vom Himmel spricht, gewählt wird, versagt, aber halt gewählt wurde und ab da im Schlaraffenland lebt. Also andersrum, wär doch schön blöd wer das nicht täteTscharlie hat geschrieben: Mi 9. Nov 2022, 07:23 Wenn man aber Menschen in der Politik haben will, die us dem normalen Leben kommen, dann muss sich die Allgemeinheit, also wieder wir, sich darum kümmern, dass die nach einer bwahl nicht einfach rausfallen. Denn der Zimmerermeister der 5 jahre in die Landespolitik geht, kann nicht wie im Mutterschutz nach 5 Jahren einfach da weitermachen, wo er war. Und nach 10 oder 15 Jahren noch viel weniger. Also muss es für diese Menschen eine Lösung geben. Denn sonst wäre jeder leichtsinnig, der vielleicht als Familienvater in die Politik geht.
Die Ehrenamtler halten durch ihr Engagement einen Teil des Ladens am Laufen, der gar nicht so unwichtig ist. Die kleben aber auch keine X Tage am Tor oder an der Theaterbühne wenn sie keiner losmacht und erwarten nicht dass man ihnen den Arsch nachträgt, oder die grosse Politik wegen IHNEN irgendwelche Kehrtwenden machtSven2 hat geschrieben: Mi 9. Nov 2022, 09:34Rohana hat geschrieben: Mi 9. Nov 2022, 02:54Ja dann. Diejenigen die jetzt nix besseres zu tun haben als Gemälde zu beschmieren und sich irgendwo festzukleben die werden sich noch umschauen wenn sie mal tatsächlich um ihren Lebensunterhalt kämpfen müssen, dann hat man nämlich keine Zeit für so einen Schmarrn.aron hat geschrieben: Di 8. Nov 2022, 17:55 „ Den Laden am Laufen halten“ Ist ganz sicher keine Lösung.
Wieso stehen denn dann Samstags Leute auf dem Fußballplatz? Oder gibt es Theatergruppen? Oder gibt jemand seine Zeit her, in der Feuerwehr aktiv zu sein?Haben die nichts besseres zu arbeiten? Die werden sich such noch umschauen, wenn härtere Zeiten kommen. Dann können die sich ihr ehrenamtliches Engagement mal in die Haare schmieren und arbeiten endlich mal was!
Überspitzt formuliert. Weil das alles genauso Zeit kostet wie sich festkleben, und daraus abzuleiten man würde nichts arbeiten ist vermessen. Auf den Bildern sieht man ab und an auch mal weißhaarige Menschen kleben, btw.
Keine Sorge, wegen mir dürfen da alle hin die Mist verzapfenUnd da das STGB Arbeitslager nicht vorsieht ist es es ebenso mit zweierlei Maß gemessen, wenn die Klimakleber ins Arbeitslager sollen und die Anderen Straftäter nicht.
Das ist das übliche Argumentarium der autoritären Regimes.Rohana hat geschrieben: Mi 9. Nov 2022, 02:54 Ja dann. Diejenigen die jetzt nix besseres zu tun haben als Gemälde zu beschmieren und sich irgendwo festzukleben die werden sich noch umschauen wenn sie mal tatsächlich um ihren Lebensunterhalt kämpfen müssen, dann hat man nämlich keine Zeit für so einen Schmarrn.
Och K.k., komm schon! Wir wollten doch endlich die weltweite Öko- Diktatur umgesetzt kriegen.Kirschkernchen hat geschrieben: Fr 11. Nov 2022, 20:59 aron: "Unser Wohlstandsmodell beruht auf Wirtschaftswachstum. Dass ständiges Wirtschaftswachstum bei begrenzten Resourcen auf die Dauer nicht gut gehen kann, von der Umweltzerstörung und dem offensichtlichen Klimawandel mal abgesehen, ist wohl den meisten Wirtschaftslenkern mittlerweile klar geworden."
2007 gab es auf RTl mal einen Beitrag, der kargewordenes noch klarer machen konnte.
Heute würde sowas sicher als Ketzerei gelten.
https://odysee.com/@FSchuster:6/Seit-2007-zensiert:e
Wenn wir den Indern, Afrikanern und vielen weiteren Menschen den Lebensstandard und Ressourcenverbrauch der entwickelten Industrieländer fairerweise zugestehen würden (anteilig an Bevölkerungszahlen), würden sich viel stärkere Antworten auf die Frage ergeben.Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?