Ich schiebe mal wieder einen riesen Frust gegen meine Nachbarn nebenan. Ihre beiden Katzen nutzen meinen Gemüsegarten ständig als Katzenklo. Das nimmt echt teilweise heftige Ausmaße an, es ist zum ko....!! Zumal man mittlerweile auch weiß, dass Katzenkot gesundheitlich nicht unbedenklich ist. Letztes Jahr habe ich aus meinem Tomatenbeet am Schuppen (Dachvorsprung) einen halben Eimer Katzenscheiße rausgeklaubt!! Da vergeht einem echt alles. Als ich das erste Jahr meine Mörtelwannen hatte, dachte ich, ich säe sie im Herbst mit Winterkulturen ein. Ich konnte NICHTS davon nutzen, weil die Mörtelwannen ausgiebig als Katzenklo genutzt wurde. Nicht nur, dass meine Zeit und meine Arbeit sprichwörtlich für die Katz war, es ist mir ja auch ein (wenn auch nicht großer) finanzieller Schaden entstanden, weil ich fast ausschließlich biologisches Saatgut verwende, das halt auch nicht so günstig ist.
Jedenfalls hab ich dann meine Nachbarin drauf angesprochen und sie gebeten, doch mal ein Obstkistchen mit Dächlein und Sand in Grenznähe aufzustellen, in der Hoffnung, dass die Katzen das annehmen. Zuerst hat sie es falsch verstanden und meinte, ICH würde das machen. Fand sie eine gute Idee und meinte, das würden die Katzen sicher annehmen. Als ich dann sagte, ne, ich möchte gerne, dass SIE das macht, war sie völlig entrüstet und sagte, dass würden die Katzen nie und nimmer annehmen. Wenn ich keine Katzen im Garten wolle, solle ich ihn einzäunen, das sind schließlich freilaufende Tiere. Ihr Mann schrie dann später noch rum: "Die spinnt ja wohl. Die hat sie nicht mehr alle".
Klar, die schaffen sich Katzen an und ich soll Geld und Zeit in die Hand nehmen und meinen Garten einzäunen (der zwar eingezäunt ist, aber durch Gefälle eben mit Lücken unten). Außerdem klettern Katzen ja auch über Zäune. Und dann darf ich mich auch noch beschimpfen lassen, obwohl ich wirklich lange mit mir gerungen habe und sie freundlich drauf angesprochen habe.
Jedenfalls haben sie auch einen Hund. Soweit so gut. Wir seit anderthalb Jahren auch. Als sie zu uns kam, hatte sie monatelang fürchterliche Blasenentzündungen (was sich als Blasenkristalle dann rausgestellt hat) und hat deswegen wirklich alle fünf Meter gepinkelt (oftmals nur ein paar Tropfen). Und ganz oft sind wir nur die Straße mit ihr entlang gelaufen und haben dann umgedreht, da es Winter war und es ihr echt nicht gut ging. Nun steht bei ihnen am Grundstücksrand eine Laterne. An diese hat unsere Hündin halt ab und an mal hingepieselt. Steht eines Tages meine Nachbarin vor der Tür und sagt, wir haben das gefälligst zu unterlassen. Wir würden unseren Hund drauf konditionieren, sie da ranpieseln zu lassen. Ihr Hund würde völlig kirre dadurch. Wir sollen ihr beibringen, nicht im Ort zu pinkeln (habe übrigens Nachbarin nun mehrmals beobachtet, wenn wie Gassi geht - wenn ihr Hund im Ort rumpinkelt, scheint das aber wohl völlig o.k. zu sein. Nur unser Hund darf es nicht - worauf ich, wie gesagt drauf achte, dass sie nicht rumpinkelt. Meine anderen Nachbarn meinen mittlerweile schon, ich soll mich etwas lockerer machen, wenn ein Hund auf den Gehweg pieselt, ist das kein Weltuntergang).
Mittlerweile laufe ich schon gar nicht mehr in diese Richtung, sondern nur noch in die andere (mag mich dem echt nicht mehr aussetzen müssen). Wobei es unserem Hund wieder gut geht und sie so lange einhalten kann, bis wir auf den Feldwegen sind (mit wenigen Ausnahmen).
Nun sagte mein Mann kürzlich, dass der Nachbarhund letztens zwei mal bei uns im Garten war. Am Samstag, wir waren im Garten, steht der Nachbarhund wieder bei uns im Garten und pieselt mein Gemüse an!!

Gerade gehe ich mit dem Komposteimer zum Kompostplatz, steht Nachbarhund schon wieder bei uns im Garten und pieselt rum.
Mir platzt langsam echt der Kragen! Das kann doch echt nicht sein, oder? Warum muss ich es hinnehmen, wenn deren Tiere mir den Garten verpieseln und verscheißen, Gemüse halb verbuddeln, drüber pinkeln etc. und die stehen bei uns schon vor der Tür, wenn unser Hund an den Laternenpfahl pinkeln. Das kann doch echt nicht sein, oder?