GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Manfred

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#271

Beitrag von Manfred »

Dank Gentechnik: Veganes Fleisch kaum noch vom Original zu unterscheiden:
http://www.agrarheute.com/agrarmanager/ ... h-kuhstall
Benutzeravatar
Thomas/V.
Förderer 2017
Förderer 2017
Beiträge: 6883
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 17:00
Familienstand: verheiratet

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#272

Beitrag von Thomas/V. »

April, April :lol:

Man beachte den Titel des Institutes: N. O. N... S.... En...ses :mrgreen:
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Kirschkernchen
Beiträge: 487
Registriert: Di 9. Jun 2015, 17:25
Wohnort: Hügel

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#273

Beitrag von Kirschkernchen »

Wenn das Ziel ist, veganes Fleisch kaum noch vom Fleisch unterscheiden zu können,
wenn vegane Brätlinge dem Schnitzel optisch und auch geschmacklich so nahe wie möglich kommen sollen,
ebenso Tofu als Geschnetzeltes oder vegane "Streichwurst"...

Wenn Fleisch so ekelig und verwerflich ist, warum sollen all diese künstlich hergestellten veganen Sachen wie Fleisch aussehen, riechen, schmecken? :ohoh:
Benutzeravatar
Thomas/V.
Förderer 2017
Förderer 2017
Beiträge: 6883
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 17:00
Familienstand: verheiratet

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#274

Beitrag von Thomas/V. »

Weil wir ein angeborenes Verlangen nach Zeugs haben, das wie Fleisch aussieht, riecht und schmeckt ;)
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Kirschkernchen
Beiträge: 487
Registriert: Di 9. Jun 2015, 17:25
Wohnort: Hügel

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#275

Beitrag von Kirschkernchen »

Das vermute ich auch.
Ich frage mich manchmal, was ich machen würde, wenn ich als Veganerin in Schottland abgeworfen werden würde. Da gibts nur Gras, Wasser, Steine. Und da ich Gras nicht in großen Mengen verdauen kann, müssten das wohl oder übel Tiere für mich tun. Wenn ich dann den ersten Schreck überlebt hätte, würde ich vielleicht noch Kartoffeln, Kohl und einen riesigen Folientunnel versuchen. Mandelmilch, Datteln, Bananen und Buchweizen würde ich es allerdings nicht hinbekommen...und dann mangels Feinkostladen und Flugananas wohl mit Pauken, Trompeten und einem Buch, was mir beschreibt, dass der Mensch eigentlich ein Pflanzenfresser ist, verhungern.
Benutzer 72 gelöscht

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#276

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Es gibt Menschen, die lieben (und brauchen) Fleisch.
Es gibt Menschen, die lieben (und brauchen) Fleisch, wollen aber keine Tiere töten.
Und dann gibt es noch Menschen, die mögen (und brauchen) kein Fleisch.

Es gibt Gegenden, da kann man nur Weidehaltung betreiben, um sich zu ernähren.
Es gibt Gegenden, da wachsen das ganze Jahr über nahrhafte Früchte.
Es gibt Gegenden, da geht es am besten, wenn man Ackerbau und Viehaltung kombiniert.

Wo ist das Problem? :aeh:

Ich mag - und brauch - kein Fleisch, hab aber Verständnis dafür, dass es andere Menschen mit anderen Bedürfnissen gibt.

HM??
(ist alles nicht so einfach).

Ich denke, der Mensch ist Allesfresser, aber nicht auf die Art, dass jeder Mensch von allem essen soll. sondern dass es Menschen gibt, die so essen und Menschen, die so essen.
Wüstenbewohner und Eskimos zum Beispiel können sich (natürlich) sehr schwer vom gleichen ernähren.

Menschen sind sehr sehr anpassungsfähig! :)

Buchweizen könnte in Schottland wachsen - sein großer Vorteil ist, dass er eine kurze Zeit für seine Entwicklung braucht, bei uns unten in NÖ wächst er recht gut.
Manfred

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#277

Beitrag von Manfred »

Da die Baumwollkapselspinner resistent gegen das Bt-Gift in der GVO-Baumwolle geworden sind, will das indische Agrarministerium jetzt wieder heimisches Saatgut fördern:

http://www.business-standard.com/articl ... 740_1.html
Benutzeravatar
emil17
Beiträge: 8240
Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#278

Beitrag von emil17 »

Hier stellt sich die Frage nach dem Schaden für andere, wenn sich die BT-Resistenz (Bacillus thuringiensis ist ja ein natürlicherweise vorkommendes Bakterium) auf andere Organismen überträgt. Das dürfte dem Agrokonzern, der damit Geld verdient, aber herzlich wurscht sein.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Manfred

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#279

Beitrag von Manfred »

Hat nichts mit GVO zu tun. Ich stelle es wegen des Zusammenhangs mit Monsanto hier rein:
Der US-Staat Washington verklagt Monsanto, weil die angeblich lange wussten, wie gefährlich PCBs sind und diese trotzdem in Verkehr gebracht haben:
http://www.ecowatch.com/monsanto-pcb-la ... elMouse_fb
henmen

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

#280

Beitrag von henmen »

Hi Manfred,

Ich denke diese Meldung mit deren möglichen Konsequenzen ist ein erneuter Schachzug von Monsanto, zum einen um die eigenen Aktionäre zum gewollten 60 Milliarden Deal mit BASF am kommenden Dienstag zu bewegen und gleichzeitig Aktionäre von BASF durch mögliche hohe zukünftige Kosten zumindest zu verunsichern oder die Abneigung gegen eine Übernahme zu befördern. Das Timing dieser hochbrisanten Meldung ist jedenfalls sehr ungewöhnlich.

Gruß

Henmen
Antworten

Zurück zu „Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion“