Permakultur im Nordosten ?

Diese Rubrik ist für Blogging-Threads gedacht, in denen Ihr über den Fortgang Eurer Selbstversorger-Projekte berichten könnt.
Bitte beachten: Kopien forenexterner Blogs sowie Linksetzen zur SEO derselben sind hier nicht erwünscht!
Benutzeravatar
Spencer
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1093
Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Permakultur im Nordosten ?

#261

Beitrag von Spencer »

Auf Bitten eines jungen Mannes (zum Größenvergleich :lol: ), will ich heute mal ein paar Bilder vom Pflanzenwuchs reinlegen.

Ich geh dann mal mit den pikierten Pastinaken ins Rennen (die hatten sich selbst ausgesät letztes Jahr), die sich hervorragend entwickelt haben, wie ich finde...
pflanzen1.JPG
pflanzen1.JPG (83.83 KiB) 2635 mal betrachtet
Die ausgesäten Pastinaken sind auch aufgegangen, von den Möhren leider nur ein paar. Weiter hinten stehen Pflücksalat und Radieschen.
pflanzen2.JPG
pflanzen2.JPG (77.27 KiB) 2635 mal betrachtet
Kartoffeln schauen auch aus dem Boden. Vor den Kartoffeln stehen pikierte Pastinaken, zwischen den Reihen wiederum ausgesäte.
pflanzen3.JPG
pflanzen3.JPG (109.07 KiB) 2635 mal betrachtet
Benutzeravatar
Spencer
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1093
Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Permakultur im Nordosten ?

#262

Beitrag von Spencer »

Erwähnenswert wären noch die Etagenzwiebeln die ich von Alraune bekommen habe und die sich gut machen.
pflanzen4.JPG
pflanzen4.JPG (93.48 KiB) 2632 mal betrachtet
Der ewige Kohl bringt auch wieder viele Blätter hervor.
pflanzen5.JPG
pflanzen5.JPG (93.36 KiB) 2632 mal betrachtet
Und dann noch mal ein Kartoffelbeet.....
pflanzen6.JPG
pflanzen6.JPG (109.69 KiB) 2632 mal betrachtet
So, ich hoffe das reicht zum Vergleichen... ;)
mgrie
Beiträge: 125
Registriert: Do 23. Okt 2014, 19:30
Familienstand: glücklich verheiratet
Wohnort: Wildeshausen / Klimazone 7b

Re: Permakultur im Nordosten ?

#263

Beitrag von mgrie »

Wächst gut bei Dir. Und mich beruhigt es, das Deine Kartoffeln auch noch nicht größer sind als meine. :lol:

Beste Grüße
Matthias
Der Ostfriese ist zufrieden, wenn sein Land Ertrag abwirft, und seine Freiheit geachtet wird.
marabu
Beiträge: 758
Registriert: Sa 28. Mär 2015, 14:21
Wohnort: Mittelhof, Klimazone 7a

Re: Permakultur im Nordosten ?

#264

Beitrag von marabu »

Spencer hat geschrieben:Das Tipi steht definitiv zur Sonnenwendefeier nicht auf der Scholle. Denn das Teil zwei mal aufbauen ist zu viel Aufwand. Deshalb kommt das gleich an seinen Bestimmungsort. Aber falls einer keine Schlafmöglichkeit bei hat, kann er gerne die 500 Meter zum Tipi zurück legen und dort drin pennen.
Büffel wurden für die Tipihaut nicht geschossen, das Teil selbst ist aus LKW-Plane, also einn robustes aber auch schweres Tipi. Pfingsten wollen wir das aufstellen, dann werd ich für alle Neugierigen mal ein Foto posten....
Also die 500 m zum Tipi sollen die Hürde nicht sein und da würde ich gerne mal die Gelegenheit nützen in einem Tipi zu mützen! :lol:
Übrigens sehen deine Pastinaken toll aus, ich habe immer noch Mühe sie unter meinem Beikraut zu erkenne. DU ahst nicht "zufällig" ein Bild davon in der Schlüpfphase?! :pfeif:

beste grüße
marabu
aller doucement, n'empêche pas d'avancer - langsam gehen, hindert nicht daran voran zu kommen
Benutzeravatar
patrick7
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 486
Registriert: So 23. Nov 2014, 21:59
Familienstand: Single

Re: Permakultur im Nordosten ?

#265

Beitrag von patrick7 »

Hallo Spencer,

Schön zu sehen was bei dir so wächst und wie deine Beete zur Zeit aussehen. Die Pastinaken sehen gut aus!

Ich wunsche dir eine gute Ernte.

:giess: :karotte: :tomate: :hunger:

und

:ruebe:

Grüsse,

Patrick
Benutzer 3370 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#266

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

mgrie hat geschrieben: Und mich beruhigt es, das Deine Kartoffeln auch noch nicht größer sind als meine. :lol:
Wenn dich das auch noch beruhigt, meine sind nichtmal aus der Erde gekrochen, nix zusehen, aber das wird schon noch.... hoffentlich :eek:
Benutzeravatar
Spencer
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1093
Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Permakultur im Nordosten ?

#267

Beitrag von Spencer »

@ marabu
pikiert.JPG
pikiert.JPG (40.54 KiB) 2796 mal betrachtet
Das sind die Pflänzchen nach dem Umsetzen. Wie gesagt, die hatten sich letztes Jahr selbst ausgesät und sind im Herbst aufgegangen. Dann im Winter haben die sich zum Großteil eingezogen sind aber schon ganz früh wieder aufgegangen. Ich hab die pikiert indem ich die ausgebuddelt habe, ganz vorsichtig weil die ja eine ziemlich lange dünne Wurzel haben. Dann hab ich mit einem Eisenstab tiefe Löcher vorgebohrt und die eingesetzt. Aber auch diejenigen wo die lange Wurzel abgerissen ist, sind angewachsen.
Wenn die aus Saat aufgehen, sind die Blätter nicht gleich so feingliedrig, sondern eher rundlich.

:hmm: Ich hab jetzt überlegt. EIgentlich sind die pikierten Pflanzen ja jetzt schon im zweiten Jahr... Ob ich dann über 150 blühende Pflanzen habe und keine Ernte ? Dann mach ich ein Pastinakensamengroßhandel auf :lol:
Griseldis

Re: Permakultur im Nordosten ?

#268

Beitrag von Griseldis »

Spencer hat geschrieben:
:hmm: Ich hab jetzt überlegt. EIgentlich sind die pikierten Pflanzen ja jetzt schon im zweiten Jahr... Ob ich dann über 150 blühende Pflanzen habe und keine Ernte ? Dann mach ich ein Pastinakensamengroßhandel auf :lol:
:daumen:
marabu
Beiträge: 758
Registriert: Sa 28. Mär 2015, 14:21
Wohnort: Mittelhof, Klimazone 7a

Re: Permakultur im Nordosten ?

#269

Beitrag von marabu »

Spencer hat geschrieben:@ marabu
pikiert.JPG
Das sind die Pflänzchen nach dem Umsetzen. Wie gesagt, die hatten sich letztes Jahr selbst ausgesät und sind im Herbst aufgegangen. Dann im Winter haben die sich zum Großteil eingezogen sind aber schon ganz früh wieder aufgegangen. Ich hab die pikiert indem ich die ausgebuddelt habe, ganz vorsichtig weil die ja eine ziemlich lange dünne Wurzel haben. Dann hab ich mit einem Eisenstab tiefe Löcher vorgebohrt und die eingesetzt. Aber auch diejenigen wo die lange Wurzel abgerissen ist, sind angewachsen.
Wenn die aus Saat aufgehen, sind die Blätter nicht gleich so feingliedrig, sondern eher rundlich.

:hmm: Ich hab jetzt überlegt. EIgentlich sind die pikierten Pflanzen ja jetzt schon im zweiten Jahr... Ob ich dann über 150 blühende Pflanzen habe und keine Ernte ? Dann mach ich ein Pastinakensamengroßhandel auf :lol:
Hy Spencer,
danke für das Bild, leider bekomme ich es nur total verpixelt rein, so dass icg gar nicht erkennen kann :aeh: hast du ev ein schärferes und näher fotografiert?! :rot:
aller doucement, n'empêche pas d'avancer - langsam gehen, hindert nicht daran voran zu kommen
Benutzeravatar
Spencer
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1093
Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Permakultur im Nordosten ?

#270

Beitrag von Spencer »

:hmm: Ich hab jetzt überlegt. EIgentlich sind die pikierten Pflanzen ja jetzt schon im zweiten Jahr... Ob ich dann über 150 blühende Pflanzen habe und keine Ernte ? Dann mach ich ein Pastinakensamengroßhandel auf :lol:
Tja, ich hab heute mal genauer geschaut. DIe pikierten Pflänzchen, aus denen ja bereits echt stattliche Pflanzen geworden sind (Bild zwei ganz hinten auf dem Beet) , bekommen Blüten.
Ich bin ja echt schockiert. So viel Aufwand für nix. Denn ganz ehrlich. Eine Pflanze bringt genug Samen ein, die ein Einzelner gar nicht verbrauchen kann. Ich hab keinen Schimmer was ich mit ca. 150 blühenden Pastinaken soll....
Och menno, ich dachte ich hab diesen Winter einen Berg an Pastinaken.

Ansonsten bringen die letzten paar warmen Tage ordentlich Wuchs auf dem Lande. Alles gedeiht. Die Verluste durch die Schnecken sind längst nicht so gravierend wie letztes Jahr.

Ich hab von einer Forumsfreundin, die demnächst ihren Wohnstandort wechselt, noch so einiges an Pflanzkartoffeln bekommen, die alle einen Weg in die Erde gefunden haben. Die ersten strecken schon vorsichtig die Blätter aus der Erde. Der Lauch ist auch eingepflanzt und die Kräuter haben einen Platz gefunden. Die Sträucher und Bäumchen bekommen dann ihren Platz im Herbst zugewiesen und stehen so lange (im Topf) auf dem Hügelbeet.
So kommt nix um von den Geschöpfen... (hoffe ich zumindest) ;)

Ich hab eine Regentonne voll Brennesseljauche angesetzt und jetzt nach bissel über eine Woche zum ersten mal was gezapft. Wat ein Geruch, nicht schlecht. Das glaube ich gerne, das die Wühlmäuse reißaus nehmen, wenn man das Zeugs pur in die Gänge schüttet. Ich habe heute erst mal alle Wildobststräucher und Bäume etwas von dem guten Zeugs angedeihen lassen. Und auch den meisten Pflanzen. Bei den Tomaten gieß ich mal ein Teil mit Jauche und ein Teil ohne. Mal sehen ob man einen Unterschied erkennen kann.

Tja, da ich so viele Kürbissamen über hatte und auch noch Bohnen und Mais, hab ich mal wieder ein Beet mit Milpa gemacht. Und siehe da, wenn man das nur so nebenbei macht, dann geht alles auf. Ich hab da jetzt so an die 18 Kürbispflanzen auf einem Beet. Noch hab ich keinen Plan was ich damit machen soll, und wohin ich noch welche umsetzen könnte... (Bild 3)

Bild eins ist mal wieder ein Überblick vom Bauwagen auf ein Teil des Kreisgartens...
juni1.JPG
juni1.JPG (91.2 KiB) 2725 mal betrachtet
juni2.JPG
juni2.JPG (118.81 KiB) 2725 mal betrachtet
juni3.JPG
juni3.JPG (98.6 KiB) 2725 mal betrachtet
Dank tatkräftiger Unterstützung in der letzten Woche, sind die Beet so sauber wie schon lange nicht mehr...
Und ich habe etwas gelernt. Wenn man das Jäten von aufgehenden Brennesseln nicht als "Unkraut"beseitigung anschaut, sondern als Ernten von Wildkräutern, die dann als lecker Spinat oder gebraten einen Weg auf den Tisch finden, hat man eine ganz andere EInstellung zum ungeliebten Beete säubern :engel:

:daumen:
Antworten

Zurück zu „SV-Projekte“