Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ernte 2015 - was bleibt im Geldbeutel des Bauern?
Das bayerische Wochenblatt nach nachgerechnet.
Nach Abzug der Direktkosten (Saatgut, Düngung, Pflanzenschutz, Maschinenkosten, Hagelversicherung etc.) bleibt den Bauern bei folgenden Durchschnittserträgen im Mittel pro ha ein Deckungsbeitrag von:
Ertrag 78,6 dt Qualitätsweizen: 438 Euro
Ertrag 61,3 dt Triticale: 149 Euro
Ertrag 61,1 dt Wintergerste: 100 Euro
Ertrag 56,6 dt Hybridroggen: 85 Euro
Ertrag 54,9 dt Sommergerste: 296 Euro
Ertrag 40,0 dt Winterraps: 508 Euro
Ertrag 32,9 dt Futtererbsen: -13 Euro
Ertrag 24 dt Sojabohnen: 290 Euro
Ertrag 100 dt Körnermais: 444 Euro
Von diesen Deckungsbeiträgen müssen alle sonstigen Kosten des Betriebes bestritten werden.
Das sind im Mittel pro ha:
Allgemeine Festkosten von 485 Euro
Pachtkosten von 195 Euro
Personal und Zinsaufwand von 70 Euro
Summe: 750 Euro
Dazu kommen die Einnahmen aus der EU-Betriebsprämie in Höhe von 320 Euro pro ha.
Es bleiben also pro ha 750 - 320 = 430 Euro, die im Mittel aus dem Deckungsbeitrag bezahlt werden müssen.
D.h. Bei Qualitätsweizen, Winterraps und Körnermais können geringe Gewinne erzielt werden. Bei allen anderen aufgelisteten Ackerfrüchten zahlen die Bauern 2015 drauf...
Das bayerische Wochenblatt nach nachgerechnet.
Nach Abzug der Direktkosten (Saatgut, Düngung, Pflanzenschutz, Maschinenkosten, Hagelversicherung etc.) bleibt den Bauern bei folgenden Durchschnittserträgen im Mittel pro ha ein Deckungsbeitrag von:
Ertrag 78,6 dt Qualitätsweizen: 438 Euro
Ertrag 61,3 dt Triticale: 149 Euro
Ertrag 61,1 dt Wintergerste: 100 Euro
Ertrag 56,6 dt Hybridroggen: 85 Euro
Ertrag 54,9 dt Sommergerste: 296 Euro
Ertrag 40,0 dt Winterraps: 508 Euro
Ertrag 32,9 dt Futtererbsen: -13 Euro
Ertrag 24 dt Sojabohnen: 290 Euro
Ertrag 100 dt Körnermais: 444 Euro
Von diesen Deckungsbeiträgen müssen alle sonstigen Kosten des Betriebes bestritten werden.
Das sind im Mittel pro ha:
Allgemeine Festkosten von 485 Euro
Pachtkosten von 195 Euro
Personal und Zinsaufwand von 70 Euro
Summe: 750 Euro
Dazu kommen die Einnahmen aus der EU-Betriebsprämie in Höhe von 320 Euro pro ha.
Es bleiben also pro ha 750 - 320 = 430 Euro, die im Mittel aus dem Deckungsbeitrag bezahlt werden müssen.
D.h. Bei Qualitätsweizen, Winterraps und Körnermais können geringe Gewinne erzielt werden. Bei allen anderen aufgelisteten Ackerfrüchten zahlen die Bauern 2015 drauf...
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Hast du was Anderes erwartet?
Das ist der Grund warum es immer mehr einseitige Getreide-Mais Fruchtfolgen gibt, bei denen sich die Fusarien freuen
Raps ist nicht jeder Betriebsleiters Sache genauso so Zuckerrüben, die bringen aber bis jetzt noch einen sicheren Gewinn.
Nach dem Wegfall der Zuckermarktordnung wird sich das aber sicher auch ändern....
Soja und Gerste könnte bei einem Viehbetrieb noch wirtschaftlich sein, da das Kraftfutter auch immer teurer wird...
Das ist der Grund warum es immer mehr einseitige Getreide-Mais Fruchtfolgen gibt, bei denen sich die Fusarien freuen
Raps ist nicht jeder Betriebsleiters Sache genauso so Zuckerrüben, die bringen aber bis jetzt noch einen sicheren Gewinn.
Nach dem Wegfall der Zuckermarktordnung wird sich das aber sicher auch ändern....
Soja und Gerste könnte bei einem Viehbetrieb noch wirtschaftlich sein, da das Kraftfutter auch immer teurer wird...
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nein, habe ich nicht. Ist ja seit langem so.
Was mich dagegen sehr wundert ist, dass Leute wie du trotzdem krampfhaft an ihrer High-Input-Strategie festhalten, obwohl völlig klar ist, dass die wuchernden Kosten den stagnierenden Agrarpreisen immer weiter davon laufen und das Rationalisierungspotential endlich ist.
Was mich dagegen sehr wundert ist, dass Leute wie du trotzdem krampfhaft an ihrer High-Input-Strategie festhalten, obwohl völlig klar ist, dass die wuchernden Kosten den stagnierenden Agrarpreisen immer weiter davon laufen und das Rationalisierungspotential endlich ist.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Du musst eben höchste Erträge erzielen um deine Verluste so gering wie möglich zu halten, bzw die mini gewinne aus deiner Fläche heraus quetschen zu können.Manfred hat geschrieben:Nein, habe ich nicht. Ist ja seit langem so.
Was mich dagegen sehr wundert ist, dass Leute wie du trotzdem krampfhaft an ihrer High-Input-Strategie festhalten, obwohl völlig klar ist, dass die wuchernden Kosten den stagnierenden Agrarpreisen immer weiter davon laufen und das Rationalisierungspotential endlich ist.
Was würdest du denn machen, wenn du mit diesen Preisen arbeiten müsstest?
Auch "High-Input-Strategie" oder irgend was ohne Bodenbearbeitung, ohne Pflanzenschutz, ohne Dünger nur Säen warten Ernten?
Die Frage ist nicht(!) böse gemeint.
Ein Bio-Landwirt hat eine noch düstere Gewinnaussicht...
Was noch richtig Geld bringt sind maschienenerntefähige Feldgemüse und Erdbeeren.
Davon braucht man aber nicht sooo viel
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Müssen tut man gar nichts, außer man hat sich in eine Lage gebracht, in der man keine Entscheidungen mehr treffen kann.
Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist nicht der Umsatz, sondern der Gewinn, also die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Und da eröffnen Low-Input-Strategien eben Möglichkeiten, die der herkömmlich wirtschaftende Landwirt nicht mehr hat.
Ich sehe meinen kleinen Betrieb jedenfalls auf einem guten Weg. Und wenn ich mir ansehe, wie viele Betriebe weltweit es durch den Wechsel von High-Input auf Holistic Managment aus übelsten Verschuldungssituationen hin zu ordentlichen Gewinnen schaffen, bin ich zuversichtlich, dass auch bei den deutschen Bauern irgendwann der Groschen fallen wird. Wobei unser durch die ganzen politischen Eingriffe extrem verzerrter und mit Barrieren verbauter Markt sich da ungleich schwerer tut als in anderen Ländern.
Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist nicht der Umsatz, sondern der Gewinn, also die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Und da eröffnen Low-Input-Strategien eben Möglichkeiten, die der herkömmlich wirtschaftende Landwirt nicht mehr hat.
Ich sehe meinen kleinen Betrieb jedenfalls auf einem guten Weg. Und wenn ich mir ansehe, wie viele Betriebe weltweit es durch den Wechsel von High-Input auf Holistic Managment aus übelsten Verschuldungssituationen hin zu ordentlichen Gewinnen schaffen, bin ich zuversichtlich, dass auch bei den deutschen Bauern irgendwann der Groschen fallen wird. Wobei unser durch die ganzen politischen Eingriffe extrem verzerrter und mit Barrieren verbauter Markt sich da ungleich schwerer tut als in anderen Ländern.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
d.h. du würdest deinen Betrieb schließen?Müssen tut man gar nichts, außer man hat sich in eine Lage gebracht, in der man keine Entscheidungen mehr treffen kann.
Wie klein ist denn klein?ch sehe meinen kleinen Betrieb jedenfalls auf einem guten Weg.
Ich meine mit (normalem) "Betrieb" min. ca. 130ha Ackerland und 70 Stück Milch-/Mastvieh.
Alles kleinere ist im Vollerwerb nicht wirtschaftlich die Nächstenjahre m.M.n. über die Runden zu bringen.
- osterheidi
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
mensch ölkanne das is nicht wahr.
mein ex und ich haben einen biovollerwerbsbetrieb ohne vieh mit nur 40 ha eigengrund aufgebaut.
sie haben jetzt an die 90 ha mit zupacht. allerdings wird alles an ackerfrüchten selbst vermarktet. 5 feste arbeitsplätze......
mein ex und ich haben einen biovollerwerbsbetrieb ohne vieh mit nur 40 ha eigengrund aufgebaut.
sie haben jetzt an die 90 ha mit zupacht. allerdings wird alles an ackerfrüchten selbst vermarktet. 5 feste arbeitsplätze......
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich habe heute unter anderem einen Mutterkuhbetrieb mit 230 ha Land, 170 Kühen und eigener Mast der Nachzucht besichtigt. Vermarktung über eine regionales Qualitätsfleischprogramm zu Preisen, von denen ich nur träumen kann.
Und trotzdem machen die laut Betriebsleiter im Betriebszweig Rinderhaltung keinen Gewinn. Viel zu hohe Gebäude-, Fütterungs- und Maschinenkosten.
Das Einkommen stammt aus dem Verkauf des anfallenden Mistes und einiger ha Mais an die örtliche Biogasanlage, an der der Betrieb zu 1/3 beteiligt ist.
Außerdem aus im Winter durchgeführten Landschaftspflegearbeiten (Entbuschung, Mulchen etc.)
Die Pachtpreise schwanken zwischen null für entfernt liegende Landschaftspflegeflächen und 900 Euro / ha für hofnahes Ackerland.
Ich bewirtschafte im Nebenwerb 33 ha Futterfläche (davon das meiste Grünland) und 4 ha Wald.
Letztes Jahr waren es 13 Mutterkühe + Weidehaltung der Nachzucht bis zur Schlachtreife.
Der Betriebszweig Rinderhaltung hat einen steuerlichen Gewinn von ca. 8.500 Euro erzielt. (Rechne das mal auf 170 Kühe oder 230 ha hoch...)
Nächstes Jahr verliere ich 2 ha und werde wohl nur noch 10 bis 11 Mutterkühe halten. Und ich stehe noch ziemlich am Anfang und habe einiges investiert, darunter auch Fehlinvestitionen. Die gröbsten Abschreibungen werden aber in den nächsten 2 bis 3 Jahren weniger. Mein mittelfristiges Ziel sind 12.000 bis 15.000 Euro Gewinn aus dem Betriebszweig Rinderhaltung.
Und ich sehe selbst in meiner Flächenausstattung eine gute Chance für den Vollerwerb, so ich darauf angewiesen wäre. Dazu würde ich in die Direktvermarktung beginnen und außerdem in die Freilandgeflügelhaltung einstigen (Legehennen und Masthähnchen im System vom Joel Salatin).
Weiter könnte ich Gänse, Weideschweine, Imkerei, Teichwirtschaft, Obst-, Gemüse- und Kräuteranbau integrieren, Zucht von Herdenschutzhunden, Betriebsführungen etc.
Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Wenn du fit in Englisch bist, lies mal die Bücher von Joel Salatin (der meistgelesene Agrar-Autor weltweit und trotzdem in D fast unbekannt) und schau dir die Videos über ihn auf Youtube etc. an.
Und er ist nur eines von vielen Beispielen, für innovative, wirtschaftliche Landwirtschaft.
Das Problem sind nicht die fehlenden Alternativen, das Problem sind die selbst und fremd auferlegten Denkschranken in den Köpfen unserer jungen Landwirte.
Und trotzdem machen die laut Betriebsleiter im Betriebszweig Rinderhaltung keinen Gewinn. Viel zu hohe Gebäude-, Fütterungs- und Maschinenkosten.
Das Einkommen stammt aus dem Verkauf des anfallenden Mistes und einiger ha Mais an die örtliche Biogasanlage, an der der Betrieb zu 1/3 beteiligt ist.
Außerdem aus im Winter durchgeführten Landschaftspflegearbeiten (Entbuschung, Mulchen etc.)
Die Pachtpreise schwanken zwischen null für entfernt liegende Landschaftspflegeflächen und 900 Euro / ha für hofnahes Ackerland.
Ich bewirtschafte im Nebenwerb 33 ha Futterfläche (davon das meiste Grünland) und 4 ha Wald.
Letztes Jahr waren es 13 Mutterkühe + Weidehaltung der Nachzucht bis zur Schlachtreife.
Der Betriebszweig Rinderhaltung hat einen steuerlichen Gewinn von ca. 8.500 Euro erzielt. (Rechne das mal auf 170 Kühe oder 230 ha hoch...)
Nächstes Jahr verliere ich 2 ha und werde wohl nur noch 10 bis 11 Mutterkühe halten. Und ich stehe noch ziemlich am Anfang und habe einiges investiert, darunter auch Fehlinvestitionen. Die gröbsten Abschreibungen werden aber in den nächsten 2 bis 3 Jahren weniger. Mein mittelfristiges Ziel sind 12.000 bis 15.000 Euro Gewinn aus dem Betriebszweig Rinderhaltung.
Und ich sehe selbst in meiner Flächenausstattung eine gute Chance für den Vollerwerb, so ich darauf angewiesen wäre. Dazu würde ich in die Direktvermarktung beginnen und außerdem in die Freilandgeflügelhaltung einstigen (Legehennen und Masthähnchen im System vom Joel Salatin).
Weiter könnte ich Gänse, Weideschweine, Imkerei, Teichwirtschaft, Obst-, Gemüse- und Kräuteranbau integrieren, Zucht von Herdenschutzhunden, Betriebsführungen etc.
Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Wenn du fit in Englisch bist, lies mal die Bücher von Joel Salatin (der meistgelesene Agrar-Autor weltweit und trotzdem in D fast unbekannt) und schau dir die Videos über ihn auf Youtube etc. an.
Und er ist nur eines von vielen Beispielen, für innovative, wirtschaftliche Landwirtschaft.
Das Problem sind nicht die fehlenden Alternativen, das Problem sind die selbst und fremd auferlegten Denkschranken in den Köpfen unserer jungen Landwirte.
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Sabi(e)ne
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich glaub, daß die LW wie bei Joel Salatin, deshalb so erfolgreich ist, weil er ALLES nur auf Pachtland macht.
"The mobile Farm" - ohne eigenes Land, was emotional & wirtschaftlich für Familienbetriebe in D undenkbar ist.
Da geht es immer um die Erbfolge und die Kontinuität.
Und ich fürchte, daß sie genau daran scheitern werden.
Die Deutschen hängen extrem an der eigenen Scholle- seit Jahrhunderten.
Da traut sich doch keiner, radikal anders zu wirtschaften - eben konsequent nur auf Pachtland, und nicht auf Eigentum .
Dabei wäre das ein Motor für neue Ideen...
Joel Salatin ist da nur einer dieser Motoren, und seine Ablegerfarmen über die Jahres-Praktikanten sind alle BWL-mäßig ziemlich gut.
Warum kriegen wir in D das nicht hin?
"The mobile Farm" - ohne eigenes Land, was emotional & wirtschaftlich für Familienbetriebe in D undenkbar ist.
Da geht es immer um die Erbfolge und die Kontinuität.
Und ich fürchte, daß sie genau daran scheitern werden.
Die Deutschen hängen extrem an der eigenen Scholle- seit Jahrhunderten.
Da traut sich doch keiner, radikal anders zu wirtschaften - eben konsequent nur auf Pachtland, und nicht auf Eigentum .
Dabei wäre das ein Motor für neue Ideen...
Joel Salatin ist da nur einer dieser Motoren, und seine Ablegerfarmen über die Jahres-Praktikanten sind alle BWL-mäßig ziemlich gut.
Warum kriegen wir in D das nicht hin?
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Joel hat viel Eigentumsland, dass seine Eltern und er mit seiner Frau erarbeitet haben.
Aber eben zu Zeiten, als die Bodenpreise noch ganz andere waren.
Heute betont er immer wieder, dass Einsteiger erst mal nicht in Boden investieren sollen, außer sie haben sehr viel Eigenkapital zur Verfügung.
Eben weil der Boden wegen verschiedener Einflüsse völlig überteuert ist.
Nicht für Boden verschulden. Erst Geld verdienen. Und wenn man dann wirklich will, kann man damit auch Boden kaufen.
Das mobile Konzept hat neben dem geringen Kapitalbedarf den großen Vorteil, dass man sich nicht vom Verpächter abhängig macht. Wenn die Bodenrente zu hoch wird oder man aus sonstigen Gründen gekündigt wird, kann man ohne viel Aufwand an einen neuen Standort wechseln.
Wer erst mal einen Million auf Kredit in einem Stall versenkt hat, der kann das nicht mehr.
Aber eben zu Zeiten, als die Bodenpreise noch ganz andere waren.
Heute betont er immer wieder, dass Einsteiger erst mal nicht in Boden investieren sollen, außer sie haben sehr viel Eigenkapital zur Verfügung.
Eben weil der Boden wegen verschiedener Einflüsse völlig überteuert ist.
Nicht für Boden verschulden. Erst Geld verdienen. Und wenn man dann wirklich will, kann man damit auch Boden kaufen.
Das mobile Konzept hat neben dem geringen Kapitalbedarf den großen Vorteil, dass man sich nicht vom Verpächter abhängig macht. Wenn die Bodenrente zu hoch wird oder man aus sonstigen Gründen gekündigt wird, kann man ohne viel Aufwand an einen neuen Standort wechseln.
Wer erst mal einen Million auf Kredit in einem Stall versenkt hat, der kann das nicht mehr.
