Hühnerratsch

Hühner, Wachteln, Puten, Fasane, Pfauen
smallfarmer
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Re: Hühnerratsch

#2571

Beitrag von smallfarmer »

Bruteier werden sogar in Biobrütereien desinfiziert z.B. mit Wofasteril. Wegen Keimbelastung .
Oli, hast du die Eier aufgemacht, du schreibst alle befruchtet, bei 28 Stck schon ungewöhnlich.
Wie groß ist deine Hühnerherde?
https://www.kesla.de/wp-content/uploads ... %A4ure.pdf
Manuela
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Re: Hühnerratsch

#2572

Beitrag von Manuela »

Ins große Gehege dürfen sie eh erstmal nicht. Wenn ich arbeiten bin bleiben sie im Stall mit Voliere. Da ist sogar der Boden mit Draht gesichert. Den vieren reicht das kleine Gehege und wenn ich im Garten bin dürfen sie mit. Ich hätte, wenn, dann schon gerne wieder Welsumer Zwerge. Rost-Rebhuhn farben oder orange. Mit den Junghühnern (18 Wochen) hab ich keine gute Erfahrung. Die sind ja meist aus dem Brüter. Von den letzten 3 lebt nur noch eins. Die haben nie auf Alarmrufe der anderen reagiert. Alle rennen ins Gebüsch und die ließen sich vom Greifer holen...... Das letzte der dreien ist seit August da und immer noch scheu. Die könnt ich, außer nachts, nie einfangen.
Daher mein Gedanke, je kleiner umso lernfähiger......... Wenn ich die 3 wöchigen nehme und erstmal mit der Glucke in den Gluckenstall?
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Zacharias
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Re: Hühnerratsch

#2573

Beitrag von Zacharias »

Vergiss die letztjährige Glucke, die hackt eher die Kleinen tot als dass sie sie führt. Du kannst einer Glucke Eier und Eintagsküken unterschieben, aber keine 3-wöchigen. Eine Henne lässt sich nicht für dumm verkaufen. Schau in Ruhe Anzeigen durch, es brennt doch nicht. Oder eben auf Fehlfarbene warten. Du wirst schon was finden. Nur vermutlich keine 50 Einjährigen für 25€ - Ihno, das sind dann wohl die Lohmänner aus den KZ's???
Zaun einbuddeln muss nicht sein, mache ich auch nicht. Du kannst auch einfach was plan auf den Boden legen, z.B Schafdraht, der nicht teuer ist. Oder irgendwas, was eh rumliegt und auf seine Bestimmung wartet. Das dann mit dem vorhandenen Zaun verbinden. Nützt aber auch nix, solange oben offen ist. Ein Netz ist auch Pflicht, Füchse sind Klettermeister, so hoch kannst du nicht bauen. Und 50m keine Entfernung.
Manuela
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Re: Hühnerratsch

#2574

Beitrag von Manuela »

check ja auch erstmal die Optionen. Zu Entscheidungen bin ich noch nicht fähig.
Netz ist drüber, mit dem Zaun verbunden.
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Zacharias
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Re: Hühnerratsch

#2575

Beitrag von Zacharias »

Wenn du ein Netz schon drüber hast, ist der Rest doch schnell gemacht.
Manuela
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Re: Hühnerratsch

#2576

Beitrag von Manuela »

und den Draht am Boden dann in die Wiese einwachsen lassen?
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Zacharias
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Re: Hühnerratsch

#2577

Beitrag von Zacharias »

Genau.
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Oli
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Re: Hühnerratsch

#2578

Beitrag von Oli »

smallfarmer hat geschrieben:Bruteier werden sogar in Biobrütereien desinfiziert z.B. mit Wofasteril. Wegen Keimbelastung .
Oli, hast du die Eier aufgemacht, du schreibst alle befruchtet, bei 28 Stck schon ungewöhnlich.
Wie groß ist deine Hühnerherde?
https://www.kesla.de/wp-content/uploads ... %A4ure.pdf
Danke für deine Rückmeldung smallfarmer.
Dass die Eier alle befruchtet waren, hat mir die Lohnbrüterin gesagt. Sie hat die Eier aufbewahrt und mir angeboten sie aufzumachen aber ich habe dann doch gekniffen.
21 Hennen laufen mit dem Araucana-Hahn.

Die Info über die Desinfektion der Bruteier ist sehr wertvoll für mich, wusste ich nicht, danke dafür. Ich hätte gedacht, dass es für die Keimzelle ungut ist, da die Schale ja auch dafür durchlässig ist aber nach dieser Erfahrung bin ich bereit das zu machen.
smallfarmer
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Re: Hühnerratsch

#2579

Beitrag von smallfarmer »

Nochmal was zur Bruteierdesinfektion, ich hab auch nie gedacht das die so lange behandelt werden. Anscheinend ist der Keim im Ei stabiler zu sein als gedacht.
https://www.youtube.com/watch?v=BMCPfAZVIjM

Ohne dir jetzt aufs Füsschen treten zu wollen, woher hast du die Infomation das ein Hahn /Hennen Verhältniss von 1:27 ok ist? Bei so vielen Hennen würde ich 3 Hähne halten.
Um eine gute Befruchtung zu haben. Die Aussage des Brüters..... alle sind befruchtet gewesen... stelle ich hier mit mal in Frage.
Ich mache auch nicht gerne abgestorbene Eier auf, aber es macht schon Sinn etwas über die Todesursache zu erfahren
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Oli
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Re: Hühnerratsch

#2580

Beitrag von Oli »

Also wenn ich wieder Eier per Kunstbrut brüten lasse, probiere ich Peressigsäure mal aus. Wenn die Keimbelastung tatsächlich der Casus Knacktus wäre, wäre es ja einfach gelöst. Dass aus den Eiern nach 12 Stunden Desinfektionsbad überhaupt noch was rauskommt, grenzt für mich an ein Wunder. In meinem Kopffilm wabbert da ein denaturierter Eiweißklumpen. Aber gut.

Ich beobachte die 21 Hennen und 1 Hahn recht aufmerksam und vor allem wenn er tritt bin ich interessiert weil wir zum Teil ja recht große Hennen haben und so ein Araucana eher ein Hänfling ist. Daher versuche ich schon zu gucken, ob er das technisch hinbekommt. Für mich sieht das passend aus und agil ist er auch. Wenn die Mädels abends in Gehege kommen, ist er z.B. im Akkord dabei um jede nochmal zu begatten.

Die Info von der Lohnbrüterin, dass alle Eier befruchtet waren hatte ich bislang nicht angezweifelt, sie schiert ja im Normalfall.
Ich habe sie extra gefragt, ob sie die Marans-Eier schieren kann weil wir sehr dunkle dabei haben und ich neulich gerade hörte, dass das Schieren da ein Problem sei.

Theoretisch könnte ich den Hahn mit einer kleinen Truppe Hennen für ein paar Tage absondern, um die Befruchtungswahrscheinlichkeit nochmal hochzuschrauben. Muss ich mal drauf rumdenken, ob das eine oder das andere praktikabler ist, beide Maßnahmen zusammen wären wahrscheinlich optimal.
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