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Re: Hühnerratsch

Verfasst: Mo 6. Mai 2019, 19:42
von Minze
sybille hat geschrieben:Warum Vogelscheuche? Ich bin über jeden Vogel auf meiner Weide froh.
Wenn Du erstmal ein Huhn an einen Greifer verloren hast, wirst Du über dessen Besuch bestimmt nicht mehr froh sein.

Gute Idee Manuela :daumen:

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Mo 6. Mai 2019, 19:44
von Manuela
Das schreckt doch nur die Greifvögel ab. Die Singvögel juckt das nicht. Die sind trotzdem zu Hauf da :lol: Die zwitschern sogar in den Büschen und Bäumchen direkt daneben :lol: Man könnt gerade meinen, die fühlen sich da auch sicherer :lol:

Edit:
Danke Minze :)

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Mo 6. Mai 2019, 20:00
von sybille
Sorry Manuela!
An Greifvögel hatte ich gerade nicht gedacht weil die nur alle paar Jahre mal zuschlagen.

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Mo 6. Mai 2019, 20:34
von Minze
Aber Manuela hatte es doch geschrieben :mrgreen:

Wir haben einen "natürlichen" Schutz, da bei uns sehr viele Krähen nisten und die vertreiben die Greifer zuverlässig, allerdings muß man sehr auf die Küken aufpassen, denn die würde die Krähen gerne holen. Das lassen wir aber nicht zu.

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Mi 8. Mai 2019, 07:10
von Maisi
Langsam wirds Zeit, daß mal eine brütig wird... wie immer, wenn man drauf wartet, tut sich bei keiner was. Will man es nicht, dann bei allen... :grr:

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Mi 8. Mai 2019, 07:28
von Rohana
Meine gluckigste Glucke vom letzten Jahr hat sich mittlerweile zu einer richtigen Kükenhasserin entwickelt. Hab bei einem Bekannten brüten lassen und als die Kleinen dann mit so ~6 Wochen hier waren stand mein Ex-Glucki die ganze Zeit vorm Kükenabteil und hat versucht sie zu picken :dreh:

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Mi 8. Mai 2019, 10:39
von Minze
Ich habe schon die zweite Glucke sitzen, die ersten Küken sind drei Wochen alt.

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Fr 10. Mai 2019, 16:15
von ohne_Furcht_und_Adel
Wir haben jetzt noch 9 Küken aus der alten Brutmaschine, da ist von allem etwas dabei. Niederrheiner, Mechelner/Marans, Marans und Vorwerk. Sie sind 11 Tage alt und flattern und rennen herum; kommen also gleich noch in einen geschlossenen Stall, bevor sie noch aus der Kiste entwischen und dann nicht wieder ins Warme finden.
Eine Niederrheiner Henne sitzt seit etwa 20 Tagen im Legenest. Ich bin mir gar nicht sicher, was sie da überhaupt bebrütet, hätte lieber am Anfang schnell schalten und ihr noch ein paar Eier unterschieben sollen. Mal gucken, es wäre ja das erste Mal, das so was hier klappt... Ansonsten würde ich mir eher mal einen neuen Brutapparat anschaffen.
https://pi2.pixum.com/image/0/1000/NEA5 ... NhODM1.jpg Tag 2

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Fr 10. Mai 2019, 18:20
von Oli
Ich hatte 28 Eier von unserer bunten Truppe zum Lohnbrüten gegeben und mich so auf die Küken und später die Eierfarben der Hennen gefreut!
(Araucana x Marans, Bielefelder Kennhuhn, Bresse, New Hampshire sollte nach Möglichkeit Olivleger, gesprenkelte Grüntöne und neue Grünleger ergeben.)

Am Ende ist 1 Küken geschlüpft. So eine Kacke!

Es wird dort mit einem guten, neuen Brüter gebrütet. Wenn die eigenen Eier vom Zuchtstamm bebrütet werden schlüpfen wohl mindestens 45 von 50. Das kann es nicht sein.

Dann dachte ich, wir hätten zu wenig Hahn für zu viel Huhn aber die Eier waren alle befruchtet.

Die Hühner bekamen Bioland-Legemehl, Bioland-Weizen, selbstgekochtes Hühnerfutter und jede Menge Grünzeug, waren im Außengehege. (Jetzt wo die Beete bestellt und abgedeckt sind dürfen sie wieder raus und ihren Speiseplan nach Belieben ergänzen)
Sie sind topfit, entspannt, picken sich nicht, fressen keine Federn, haben keine Auffälligkeiten, sehen schmuck aus, sind gut im 'Fell'; einen Mangel kann ich mir schwer vorstellen.

Die Eier waren frisch (bis maximal 7 Tage alt, eher frischer) und wurden 2x täglich gewendet.

Heute traf ich einen 'Nachbarn' der mir erzählte, dass er von einem gemeinsamen Bekannten (Hühnerzüchter und Verkäufer im Landhandel, kommt also mit reichlich Züchtern zusammen) erfahren hat, dass die Schlupfraten dieses Jahr frustrierend seien und eben auffällig viele Küken kurz vor Schlupf absterben. Einige hätten ihre Hühner? Eier? Tote Küken? Irgendwas jedenfalls untersuchen lassen und es wurde herausgefunden, dass eine Streptokokkeninfektion die Ursache für das Sterben sei. Zu fragen, welche Streptokokken hätte keinen Sinn gemacht, daher hier die Frage: kennt jemand von euch diese Theorie und kann dazu genaueres sagen?
Ob das bei meinen die Ursache sein könnte, fit wie die sind? :hmm:

Merci.

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Fr 10. Mai 2019, 20:50
von Rohana
Oweh, das tut mir leid für dich. Ich habe schon gehört dass auch andere Probleme hätten, aber nicht so durchgehend und geballt. Meine "Notbrut" von den Eiern meiner toten Lieblingshenne hatte 10/10 befruchtet und 9/10 Schlupf (Anfang Januar), der Hahn ist bei dem Kollegen verblieben der gebrütet hat und der meint er hätte einer aussergewöhnlich gute Befruchtungsrate. Bei seinem neuen Harem von 70 Hennen ist die Potenz aber gut am Limit glaube ich :pfeif: (bei mir hatte er 10 Hennen).
Leider hat ebendieser Kollege Tomaten auf den Augen, weswegen ich von "meinen" Küken nur eins (!) wieder bekommen habe nach 4 Monaten, dazu etwas was ich grob als Z-Welsumer und Z-irgendwas identifizieren würde, aber im Leben nicht als Lohfrau x Bielefelder. Aufzuchtverluste sind bei dem also ziemlich hoch - der Fuchs wohnt ums Eck, die Küken waren Draussen-Schläfer :platt: Als Trostpreis noch 8 bunte Mixküken dazu, die ziemlich sicher von meinem Hahn sind... naja.. sind 3 Hennen bei, mal gucken was wird.