Re: Wölfe
Verfasst: Di 14. Jan 2014, 03:25
Hallo Elch,
Gut, dass Du danach fragst. Ich habe 20 Jahre draussen in der Wildnis Kanada's gewohnt. In Wolfsgebieten. Wir hatten Kuehe, danach Ziegen, auch mal Pferde, Katzen, Huehner, Hasen. Alle Tiere waren zu jeder Jahreszeit tagsueber draussen, nachts im Stall. Katzen natuerlich nachts auch draussen.
Hier unsere Verluste durch Wildtiere: Durch
Baeren. 0 Verluste
Woelfe. 0
Cougar. 0
Coyoten. 0
Fuechse. Ein paar Hasen
Habichte. 3 Legehuehner 15 Huehnchen (ein Habicht ist in den Huehnerkaefig geraten)
Stinktier. 29 Huehnchen
Uhu. 8 Katzen
Marder. 10 Huehner
Gesehen hab' ich in 20 Jahren 5 Wolverines, die sind extrem selten zu sehen, 4 Cougar, ebenso selten zu sehen, und nur 2 Woelfe. Muessen also extrem scheu sein. Davon war ein Wolf der schon erwaehnte, der den Elch anfrass, und der zweite lief die Strasse entlang, schaute nur mal runter auf unsere Tiere und trollte weiter. Das einzige hundeartige Tier, das unsere Tiere jagte, war tatsaechlich ... Ein Hund! Naemlich der unserer 5 km entfernt wohnenden Nachbarin... Der Skunk geriet in den Huehnerstall und brachte alle Huenchen um. Nur eins ueberlebte, ein kleiner Gockel, der schon fliegen konnte und deshalb auf der Stange sass. Der Uhu hatte sich auf Katzen spezialisiert und hat sie uns weggefangen. Unsere Katzennachzucht reichte nicht mehr, am Jahresende mussten wir eine Katze vom Tierheim holen. Wir lebten zu dieser Zeit von sehr wenig Geld, vielleicht 3-400 Euro/Monat. Nie haben wir uns ueber die Verluste an Tieren beschwert. Das war halt so, so ist es eben in der Natur.
Ach ja, noch eins faellt mir ein. Im Bayerischen Wald, auf unserem Bauernhof, also ganz am Anfang, da hatten wir auch einen Hund, unsere Gypsie. Der Jaeger kam und liess uns wissen, wir sollten auf unseren Hund aufpassen, er wildere Hasen. Wir waren hoeflich, sagten Ja. Unter uns verdammten wir jedoch den "Bloedm..." Wegen seiner Anschuldigungen und verteidigten unsere Gypsie. Bis sie dann eines Tages im Fruehjahr Stolz die Wiese runter kam mit ... Guess what? ... einem Junghasen im Maul...
Ueber den Jaeger kann ich nur Gutes berichten. Wir waren Gruene im Bayerischen Wald! Und wollten am Feldrand Hecken anlegen. Fuer die Wildtiere. Das haben wir auch gemacht, doch koennt Ihr wohl erraten, wo die Pflanzen, die Weissdornbuesche usw. Herkamen? Richtig! Eines Morgens lagen die Pflanzen fein saeuberlich in Erde eingeschlagen oben auf dem Feld - von den Jaegern.
Ich hatte ausnahmslos ein gutes Verhaeltnis mit Jaegern, in Deutschland wie in Kanada. Und ebenso gut war mein Verhaeltnis zu Umweltschuetzern, auch in Deutschland wie in Kanada. Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch heraus... Altes Sprichwort - heute genauso wahr wie frueher.
Gut, dass Du danach fragst. Ich habe 20 Jahre draussen in der Wildnis Kanada's gewohnt. In Wolfsgebieten. Wir hatten Kuehe, danach Ziegen, auch mal Pferde, Katzen, Huehner, Hasen. Alle Tiere waren zu jeder Jahreszeit tagsueber draussen, nachts im Stall. Katzen natuerlich nachts auch draussen.
Hier unsere Verluste durch Wildtiere: Durch
Baeren. 0 Verluste
Woelfe. 0
Cougar. 0
Coyoten. 0
Fuechse. Ein paar Hasen
Habichte. 3 Legehuehner 15 Huehnchen (ein Habicht ist in den Huehnerkaefig geraten)
Stinktier. 29 Huehnchen
Uhu. 8 Katzen
Marder. 10 Huehner
Gesehen hab' ich in 20 Jahren 5 Wolverines, die sind extrem selten zu sehen, 4 Cougar, ebenso selten zu sehen, und nur 2 Woelfe. Muessen also extrem scheu sein. Davon war ein Wolf der schon erwaehnte, der den Elch anfrass, und der zweite lief die Strasse entlang, schaute nur mal runter auf unsere Tiere und trollte weiter. Das einzige hundeartige Tier, das unsere Tiere jagte, war tatsaechlich ... Ein Hund! Naemlich der unserer 5 km entfernt wohnenden Nachbarin... Der Skunk geriet in den Huehnerstall und brachte alle Huenchen um. Nur eins ueberlebte, ein kleiner Gockel, der schon fliegen konnte und deshalb auf der Stange sass. Der Uhu hatte sich auf Katzen spezialisiert und hat sie uns weggefangen. Unsere Katzennachzucht reichte nicht mehr, am Jahresende mussten wir eine Katze vom Tierheim holen. Wir lebten zu dieser Zeit von sehr wenig Geld, vielleicht 3-400 Euro/Monat. Nie haben wir uns ueber die Verluste an Tieren beschwert. Das war halt so, so ist es eben in der Natur.
Ach ja, noch eins faellt mir ein. Im Bayerischen Wald, auf unserem Bauernhof, also ganz am Anfang, da hatten wir auch einen Hund, unsere Gypsie. Der Jaeger kam und liess uns wissen, wir sollten auf unseren Hund aufpassen, er wildere Hasen. Wir waren hoeflich, sagten Ja. Unter uns verdammten wir jedoch den "Bloedm..." Wegen seiner Anschuldigungen und verteidigten unsere Gypsie. Bis sie dann eines Tages im Fruehjahr Stolz die Wiese runter kam mit ... Guess what? ... einem Junghasen im Maul...
Ueber den Jaeger kann ich nur Gutes berichten. Wir waren Gruene im Bayerischen Wald! Und wollten am Feldrand Hecken anlegen. Fuer die Wildtiere. Das haben wir auch gemacht, doch koennt Ihr wohl erraten, wo die Pflanzen, die Weissdornbuesche usw. Herkamen? Richtig! Eines Morgens lagen die Pflanzen fein saeuberlich in Erde eingeschlagen oben auf dem Feld - von den Jaegern.
Ich hatte ausnahmslos ein gutes Verhaeltnis mit Jaegern, in Deutschland wie in Kanada. Und ebenso gut war mein Verhaeltnis zu Umweltschuetzern, auch in Deutschland wie in Kanada. Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch heraus... Altes Sprichwort - heute genauso wahr wie frueher.