Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?
Verfasst: Mi 2. Nov 2022, 23:16
„Nur 45 Prozent eines gesunden Bodens bestehen aus festen mineralischen Bestandteilen – aus Tonen, Mineralen, Sand und Lehm – der Rest sind Wasser, Biomasse und luftgefüllte Poren in allen Größen“, erklärt Bodenkundler Prof. Dr. Wilfried Hierold (Bundeslandwirtschaftsministerium).
Du weißt ja genau, was im Forum geschrieben steht: 2015
Gabes Methode grob beschrieben:
Seine Ergebnisse:
-Der Humusgehalt in seinem Oberboden ist im Mittel von ca. 1,5% auf über 6% angestiegen.
(Eine Testfläche hat er schon auf über 11%. Er strebt für den ganzen Betrieb deutlich über 10% an.)
-Die humose Oberbodenschicht hat sich von weniger als 10 cm auf über 30 cm ausgedehnt.
-Regenwurmbesatz von null auf viele, viele, viele gesteigert.
-Das Versickerungsvermögen seines Bodens hat sich von gut 1 cm pro Stunde auf fast 20 cm pro Stunde erhöht.
-Durch den erhöhten Humusgehalt kann er jetzt die gesamte Niederschlagsmenge des Jahres in den oberen 1,5 m seines Bodens speichern. Vorher ist ein großer Teil der geringen Niederschläge mangels Versickerung oberflächlich abgelaufen oder gleich
wieder verdunstet.
-Er braucht keinen synthetischen Dünger und fast keine Pflanzenschutzmittel mehr. Proben seiner Pflanzen zeigen für alle untersuchten Nährstoffe eine gute Versorgungsstufe an. Die Wurzeln der vielen verschiedenen Pflanzenarten und der Humus schließen die Nährstoffe im Boden immer besser auf.
Von 1,5 auf 6 (11) Prozent: gesteuert durch Landwirt
Davor: Great Planes (humusreiche Graslandschaften) runter auf 1,5 Prozent: auch menschenverursacht.
Unter Natürlichkeit könnte man vielleicht den Zustand verstehen, wo der Einfluss des Menschen nicht vorhanden oder nur minimal war. Auch da gab es Gleichgewichte.
Matterhorn: Es ist doch Deine Methode, durch Wechsel auf unmögliche Gebiete Sinn und Inhalt von Gedanken abzuwerten und praktisch als absurd zu qualifizieren, so wie bei unserer vergangenen CO2-Düngungsdiskussion, wo ich zur möglichen Nutzung eingangs von vorhandenen optimalen bis überoptimalen Bedingungen ausging bzw. diese für den Gedanken unterstellte, und Du breitest dann Theorien vom tibetanischen Hochland, von Nacht und Kälte aus.
Nein, im Wald kann man nicht mehr viel tun außer das Holz drin zulassen, was aber weniger realistisch ist. Vielleicht auch weniger naturfremde Spaziergänger und Moutainbiker hineinlassen.
Du weißt ja genau, was im Forum geschrieben steht: 2015
Gabes Methode grob beschrieben:
Seine Ergebnisse:
-Der Humusgehalt in seinem Oberboden ist im Mittel von ca. 1,5% auf über 6% angestiegen.
(Eine Testfläche hat er schon auf über 11%. Er strebt für den ganzen Betrieb deutlich über 10% an.)
-Die humose Oberbodenschicht hat sich von weniger als 10 cm auf über 30 cm ausgedehnt.
-Regenwurmbesatz von null auf viele, viele, viele gesteigert.
-Das Versickerungsvermögen seines Bodens hat sich von gut 1 cm pro Stunde auf fast 20 cm pro Stunde erhöht.
-Durch den erhöhten Humusgehalt kann er jetzt die gesamte Niederschlagsmenge des Jahres in den oberen 1,5 m seines Bodens speichern. Vorher ist ein großer Teil der geringen Niederschläge mangels Versickerung oberflächlich abgelaufen oder gleich
wieder verdunstet.
-Er braucht keinen synthetischen Dünger und fast keine Pflanzenschutzmittel mehr. Proben seiner Pflanzen zeigen für alle untersuchten Nährstoffe eine gute Versorgungsstufe an. Die Wurzeln der vielen verschiedenen Pflanzenarten und der Humus schließen die Nährstoffe im Boden immer besser auf.
Von 1,5 auf 6 (11) Prozent: gesteuert durch Landwirt
Davor: Great Planes (humusreiche Graslandschaften) runter auf 1,5 Prozent: auch menschenverursacht.
Unter Natürlichkeit könnte man vielleicht den Zustand verstehen, wo der Einfluss des Menschen nicht vorhanden oder nur minimal war. Auch da gab es Gleichgewichte.
Matterhorn: Es ist doch Deine Methode, durch Wechsel auf unmögliche Gebiete Sinn und Inhalt von Gedanken abzuwerten und praktisch als absurd zu qualifizieren, so wie bei unserer vergangenen CO2-Düngungsdiskussion, wo ich zur möglichen Nutzung eingangs von vorhandenen optimalen bis überoptimalen Bedingungen ausging bzw. diese für den Gedanken unterstellte, und Du breitest dann Theorien vom tibetanischen Hochland, von Nacht und Kälte aus.
Nein, im Wald kann man nicht mehr viel tun außer das Holz drin zulassen, was aber weniger realistisch ist. Vielleicht auch weniger naturfremde Spaziergänger und Moutainbiker hineinlassen.