Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 8. Okt 2019, 01:02
emil17 hat geschrieben:Zu den Deponien:
Mülltourismus macht man, weil einer es los werden will und der andere genug Geld dafür kriegt, damit er es nimmt. Für das Spielchen braucht es also zwei, die mitmachen.dann behaltet doch euren Scheiss und baut eine eigene Deponie!
Das lässt sich dem arroganten Schweizer aber nicht erklären, also packt man dem Müll noch ein wenig Geld oben drauf (denn dss hat die Schweiz ja eh genug) und verfährt dann nach dem Motto "aus den Augen aus dem Sinn"
Ihr habt ja auch mit der Wende euren damals in der DDR billig entsorgten Dreck wieder heimgeholt. die Deponie Ihlenberg ist weiter in Betrieb , da wurde nichts "heimgeholt" (Deponie Schönberg, wurde so wie die englische Wiederaufbereitungsanlage, die im Interesse aller das irische Meer mit Radioaktivität anreichert, aus Publizitätsgründen umbenannt)
---> nationale Grenzen taugen nichts, um Misstände anzuprangern.
Das mit dem Aufkauf von Nahrungsmitteln durch die Behörden erwähnte ich nur, um Manfreds Behauptung zu wiederlegen, die Eigenproduktion sei zu gering. Ob das nun 0.9 oder 9 oder 90% sind ... ein funktionierendes Gewerbe ist jedenfalls nicht drauf angewiesen, dass der Staat die Produkte aufkauft, um die Preise zu stützen. ein funktionierendes Gewerbe kann man nur auf einem freien Markt beobachten. Und auf diesem freien Markt ohne jeden Staatlichen Eingriff hat der Bergbauer sofort verloren. Oder tut ihr das auch mit überzähligen Schrauben, Autos und Waschmaschinen? nein, dafür gibt es
ja "Gott sei Dank" Freihandelsabkommen. Die durch den staatlichen Tausch von Ramsch gegen Technik unsern Markt überfluten. Würden sie nur Güter eintauschen die unseren Standarte entsprechen hätte ich nichts dagegen.
tut die Politik aber nicht
sondern sie beschafft Ramsch. Die Marktstabilisierung der EU im großen Stil ist ein alter Hut, man hat sie schlicht weg weitgehend abgeschafft.
wegen Freihandelsabkommen und weil es dem Stimmvolk wohl doch etwas zuviel wurde. Damals in der guten alten Zeit gabs bei uns den Witz, die Russen hätten Westeuropa nicht überfallen wegen dieser Marktstabilisierung: Die EU hat nämlich Überschussbutter in den Osten verramscht. Hätten die uns also erobert, wäre die Butter teurer geworden.Das würde lustig, ihr seid ja auch Weltspitze in verfahrenem Sprit pro Kopf.Deutschland könnte sehr wohl ohne Erdölimporte weiter vorankommen.
Ihr müsstet da den Sprit ziemlich rationieren, die Leute die im Winter an den A... frieren weil Kohle und Öl nicht mehr frei verfügbar sind wären auch begeistert.
Landwirtschaft wäre wohl, da überlebenswichtig, wieder mal privilegiert.gut das du darauf selbst gekommen bist.
Heimische Landwirtschaft ist überlebenswichtig.
Die Braunkohleautarkie ist wohl ein Witz, gab es doch mal in der DDR so kurz vor der Wende, weil die Sowjets kein Öl mehr verschenkten. Aber die wollten alle Bananen. das ist kein Witz der gesamte Gasbedarf der DDR wurde von nur einem Betrieb hergestellt. Der Produzierte neben bei noch 20% des Stroms und warf im Wendejahr über eine dreiviertel Milliarde Mark Gewinn ab.
In Espenhain, Bitterfeld und Schwarzheide stellte man auf Basis von Kohle alle Chemischen Produkte her die wir heute auch kennen.
¾ des Kraftstoffs wurde aus Kohle gewonnen.
Ich bin mir sehr sicher daß man im Bedarfsfall durch eine Zusammenarbeit von LAUBAG, MIBRAG, RWE-Power so wie den namhaften Chemie- und Mineralölunternehmen innerhalb weniger Jahre die Produktion auf Kohle umstellen könnte
Die Schweiz steht genau so hilflos vor dem Autarkieproblem wie alle anderen hochentwickelten Staaten. anmerkung: die über keine eigenen Rohstoffe verfügen. Aber man tut so als ob - damit der Nationalstaat mehr ist als bloss ein Steuerparadies für Reiche. Dabei ist es gar keins, wenn man die anderen Staaten als gleichberechtigte Nachbarn und nicht als Feinde oder Kolonien behandelt.dann behaltet euren Müll und entsorgt ihn nicht bei den Nachbarn!