Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: So 6. Okt 2019, 13:37
-Die Schweiz kann sich nicht aus eigener Fläche ernähren. Auch dann nicht, wenn es nur noch Brot, Kartoffeln und Käse auf Karten gäbe.
_ es ist billig, auf die EU zu schimpfen. Immerhin haben die als erstes zustandegebracht, was man Jahrhunderte vorher nicht geschafft hat: Mitteleuropa ohne Krieg. Vorher gab es ja den schönen Brauch, dass sich Nachbarn so alle 30 Jahre einmal überfallen haben. Vom vorlkswirtschaftlich sinnlosen Aufwand des Unterhalts grosser Armeen, dauernder Kriegsbereitschaft und der verschwendeten Lebenszeit der Soldaten mal abgesehen. Dagegen ist die EU-Bürokratie, so lästig sie manchmal sein mag, doch das viel, viel kleinere Übel.
Nahrungsmittelversorgung in Kriegszeiten? Wie soll das gehen? Ohne Diesel und Benzin kriegt ja keiner seine Ernte vom Acker.
Nitrat? Die Geschichte haben wir schon mal diskutiert, und dort hast du behauptet, die Behörden würden systematisch unrepräsentative Messstellen unterhalten, um nicht überflüssig zu werden, oder so ...
Zum Geldkreislauf: Bloss weil etwas volkswirtschaftlich gesehen im Kreislauf bleibt, muss man es noch nicht machen. Sonst müsste mir der Staat auch 10''000 pro Monat geben mit der einzigen Bedingung, dass ich es wieder ausgebe. Das ist das Standardagument für eher sinnfreie teure Aktionen: Schafft Arbeitsplätze ...
Zu den Mooren:
Nach dieser Logik gibt es auch nur Wälder, weil es Förster gibt.
Das mit dem CO2 ist geschenkt, denn Moore speichern viel Kohlenstoff, weil die Zersetzung der langsam zunehmenden Biomasse nicht stattfindet. Hoch produktive Vegetationstypen erzeugen zwar mehr pro Fläche und Zeit, aber auch der Abbau findet dort eben sehr intensiv statt, so dass unterm Strich wenig bleibt.
Ist so wie mit Einkommen und Vermögen, wer viel verdient und viel braucht hat nach längerer Zeit weniger als wer wenig verdient und eisern spart.
_ es ist billig, auf die EU zu schimpfen. Immerhin haben die als erstes zustandegebracht, was man Jahrhunderte vorher nicht geschafft hat: Mitteleuropa ohne Krieg. Vorher gab es ja den schönen Brauch, dass sich Nachbarn so alle 30 Jahre einmal überfallen haben. Vom vorlkswirtschaftlich sinnlosen Aufwand des Unterhalts grosser Armeen, dauernder Kriegsbereitschaft und der verschwendeten Lebenszeit der Soldaten mal abgesehen. Dagegen ist die EU-Bürokratie, so lästig sie manchmal sein mag, doch das viel, viel kleinere Übel.
Nahrungsmittelversorgung in Kriegszeiten? Wie soll das gehen? Ohne Diesel und Benzin kriegt ja keiner seine Ernte vom Acker.
Nitrat? Die Geschichte haben wir schon mal diskutiert, und dort hast du behauptet, die Behörden würden systematisch unrepräsentative Messstellen unterhalten, um nicht überflüssig zu werden, oder so ...
Zum Geldkreislauf: Bloss weil etwas volkswirtschaftlich gesehen im Kreislauf bleibt, muss man es noch nicht machen. Sonst müsste mir der Staat auch 10''000 pro Monat geben mit der einzigen Bedingung, dass ich es wieder ausgebe. Das ist das Standardagument für eher sinnfreie teure Aktionen: Schafft Arbeitsplätze ...
Zu den Mooren:
So ein Unsinn ... Die sind jahrtausendelang seit Ende der Eiszeit gewachsen und galten als Unland, das man nicht nutzen konnte, ausser für gelegentliche Torfstiche. Nun plötzlich soll man die nur durch Kultivierung und Wiedervernässung erhalten können ...Die Moor-Arten erhalten können wir auf Dauer nur dadurch, dass wir Moore nutzen und danach wiedervernässen, weil wir keine neuen Flächen für neue entstehende Moore mehr anbieten können und alte Moore früher oder später aus dem anaeroben Bereich herauswachsen und dann durch eine andere Vegetation überdeckt werden.
Nach dieser Logik gibt es auch nur Wälder, weil es Förster gibt.
Das mit dem CO2 ist geschenkt, denn Moore speichern viel Kohlenstoff, weil die Zersetzung der langsam zunehmenden Biomasse nicht stattfindet. Hoch produktive Vegetationstypen erzeugen zwar mehr pro Fläche und Zeit, aber auch der Abbau findet dort eben sehr intensiv statt, so dass unterm Strich wenig bleibt.
Ist so wie mit Einkommen und Vermögen, wer viel verdient und viel braucht hat nach längerer Zeit weniger als wer wenig verdient und eisern spart.