Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 20:50
Ja, Emil, is recht, kannst gleich alle Bauern einsperren weil irgendwas ist ja immer... 
Das Forum für Selbstversorgung und Permakultur
https://selbstvers.org/forum/
was tut ihr?Rohana hat geschrieben:Tun wir, jedes Jahr aufs neue. Vom posten hier wirds jedenfalls nicht besser.
Das ist ja interessant,emil17 hat geschrieben: Dein langer Text wegen Vorschriften lässt sich viel kürzer fassen.
Vorschriften sind das eine, wie sie umgesetzt werden ist das andere - Nichteinhalten von Abständen bei Gewässern ist eines der häufisgsten Probleme.
Nach deiner Logik:
Es gibt keine Diebe, denn Stehlen ist vorschriftswidrig und verboten.
Du versuchst systematisch den Bildbetrachter hinters Licht zu führen in dem du immer den kleinst möglichen Maßstab benutzt und die Bildausschnitte sehr klein machst...emil17 hat geschrieben:Rohana, danke für den konstruktiven Beitrag zur Verminderung von Umweltproblemen.
Diese Landschaftsbilder gibt es nicht nur in der Wesermarsch, sondern auch in der Gegend von Weimar:
https://www.google.com/maps/@?api=1&map_action=map¢er=51.0849,11.48&zoom=16&basemap=satellite
Und es gibt sie auch im Schweizer Seeland:
https://www.google.com/maps/@?api=1&map_action=map¢er=46.982,7.0756&zoom=16&basemap=satellite
Diese Felder sind auf trockengelegtem Moor.
siehe Juragewässerkorrektion
Zum Teil sind schon fast zwei Meter Boden verlorengegangen und man ist bald auf Seekreide.
Das ist weniger Schuld der Bauern als der Planung.
strega hat geschrieben:was tut ihr?Rohana hat geschrieben:Tun wir, jedes Jahr aufs neue. Vom posten hier wirds jedenfalls nicht besser.
versteh ich grad net in diesem Zusammenhang mit den Links vom Vorpost von Emil
Was gegen den Bodenverlust? Oder was gegen die Planung?
Der Höhenschwund kommt daher daß sich der Moorboden durch die Entwässerung setzt.Emil hat geschrieben:Rohana, danke für den konstruktiven Beitrag zur Verminderung von Umweltproblemen.
... der ist jedenfalls dort wo ich hingelinkt habe nicht mehr wirklich vorhanden ...Manfred hat geschrieben:Emil kann es halt nicht ertragen, wenn irgendwo noch ein winziger Rest Offenland Lebensraum für die paar noch verbliebenen Steppenarten bietet.
Deine Kompetenz in Sachen Naturschutz ist ja hinlänglich bekannt.Manfred hat geschrieben:Auch in Sachen Boden verfolgt er einen schizophrenen Ansatz. Wenn der "Naturschutz" Flächen ausmagert, bis nur noch mineralischer Boden und/oder versauerter Torf übrig sind, oder besten Oberboden abschiebt und zur Deponie karrt, um noch magerere Flächen zu schaffen, ist das gut. Die gleiche Erosion, von Bauern ohne Vertragsnaturschutzprogramm verursacht, ist dagegen ein Verbrechen.
Das tut es so ja offenbar auch, denn wenn man entwässert, säuft das Ding bei Regenwetter und Schneeschmelze nicht mehr ab, Gemüse kann man mangels Humus trotzdem nicht mehr wie vorher anbauen.Oelkanne hat geschrieben: Also hätte man diesen Boden gar nie entwässern dürfen,
damit würde der Schweiz aber ihr wichtigstes Anbaugebiet für Gemüse wegfallen.
Warnenede Stimmen dass das so auf Dauer nicht funktionieren kann gabs schon immer - einzelne Bauern die darauf hingewiesen haben, wurden von ihren "Kollegen" gemobbt.Oelkanne hat geschrieben:Genau deshalb wird vom Staat seit 2018 eine Milliarde Franken in die Hand genommen und die Entwässerung wieder verbessert.