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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 13:00
von Rohana
Oelkanne hat geschrieben:Jetzt musst du nur noch darauf warten das behauptet wird die Professoren einer öffentlichen Uni wären gekauft.
Hat ja keine 10 Minuten gedauert

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 20:10
von emil17
@Oelkanne: ich hab nicht behauptet, dass es in der Schweiz besser ist - ausser da, wo es wegen dem Gelände nicht geht, also auf 70% der Landesfläche. Dafür können aber die Schweizer nichts und auch in D ist es in gebirgigen Gegenden besser.
Dein langer Text wegen Vorschriften lässt sich viel kürzer fassen.
Vorschriften sind das eine, wie sie umgesetzt werden ist das andere - Nichteinhalten von Abständen bei Gewässern ist eines der häufisgsten Probleme.
Nach deiner Logik:
Es gibt keine Diebe, denn Stehlen ist vorschriftswidrig und verboten.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 20:50
von Rohana
Ja, Emil, is recht, kannst gleich alle Bauern einsperren weil irgendwas ist ja immer...

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 22:02
von emil17
Rohana, danke für den konstruktiven Beitrag zur Verminderung von Umweltproblemen.
Diese Landschaftsbilder gibt es nicht nur in der Wesermarsch, sondern auch in der Gegend von Weimar:
https://www.google.com/maps/@?api=1&map_action=map¢er=51.0849,11.48&zoom=16&basemap=satellite
Und es gibt sie auch im Schweizer Seeland:
https://www.google.com/maps/@?api=1&map_action=map¢er=46.982,7.0756&zoom=16&basemap=satellite
Diese Felder sind auf trockengelegtem Moor.
siehe
Juragewässerkorrektion
Zum Teil sind
schon fast zwei Meter Boden verlorengegangen und man ist bald auf Seekreide.
Das ist weniger Schuld der Bauern als der Planung.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 22:12
von Rohana
Tun wir, jedes Jahr aufs neue. Vom posten hier wirds jedenfalls nicht besser.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 23:25
von strega
Rohana hat geschrieben:Tun wir, jedes Jahr aufs neue. Vom posten hier wirds jedenfalls nicht besser.
was tut ihr?
versteh ich grad net in diesem Zusammenhang mit den Links vom Vorpost von Emil
Was gegen den Bodenverlust? Oder was gegen die Planung?

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 23:55
von Manfred
Emil kann es halt nicht ertragen, wenn irgendwo noch ein winziger Rest Offenland Lebensraum für die paar noch verbliebenen Steppenarten bietet.
Auch in Sachen Boden verfolgt er einen schizophrenen Ansatz. Wenn der "Naturschutz" Flächen ausmagert, bis nur noch mineralischer Boden und/oder versauerter Torf übrig sind, oder besten Oberboden abschiebt und zur Deponie karrt, um noch magerere Flächen zu schaffen, ist das gut. Die gleiche Erosion, von Bauern ohne Vertragsnaturschutzprogramm verursacht, ist dagegen ein Verbrechen.
Da ist nichts mehr zu retten und jede Diskussion zwecklos.
So gehen dann vermutlich die Schweizer Seen den gleichen Weg wie viele in D. Das starke Nährstoff-Ungleichgewicht durch chronischen Stickstoffmangel bei gleichzeig massiver Überversorgung mit Phosphat aus Haushaltsabwässern führt du massiven Algenblüten und schädigt so die Biologie der Gewässer.
In D ist man jetzt stellenweise sogar dazu übergangen, mit N-Ausgleichsdüngungen zu experimentieren, um die selbst gebastelten Probleme zu kompensieren.
Welche Mengen an Nährstoffen ursprünglich früher durch die großen Fischzüge und Vogelschwärme in solche Gewässer eingetragen wurden, mag niemand hören. Nur steriles Wasser ist gutes Wasser. Echte Natur gibt es nur noch in Plastikkanister abgefüllt im Baumarkt...

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: So 6. Okt 2019, 01:26
von Benutzer 4754 gelöscht
emil17 hat geschrieben:
Dein langer Text wegen Vorschriften lässt sich viel kürzer fassen.
Vorschriften sind das eine, wie sie umgesetzt werden ist das andere - Nichteinhalten von Abständen bei Gewässern ist eines der häufisgsten Probleme.
Nach deiner Logik:
Es gibt keine Diebe, denn Stehlen ist vorschriftswidrig und verboten.
Das ist ja interessant,
wie hättest du sie denn kürzer gefasst?
Für die nicht-Einhaltung von einzelnen Landwirten kann der Rest nichts,
die von dir geforderte Sippenhaft hat man eigentlich abgeschafft ...
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: So 6. Okt 2019, 01:35
von Benutzer 4754 gelöscht
Du versuchst systematisch den Bildbetrachter hinters Licht zu führen in dem du immer den kleinst möglichen Maßstab benutzt und die Bildausschnitte sehr klein machst...
Geht man in deinem schweizer Link wahlweise 200m nach Osten oder nach Westen so trifft man auf mehre Dichte Baumreihen und auch im Norden der Fläche finden sich zahlreiche Bäume.
In deinem Link aus Thüringen eben so,
man geht einen kleinen Schritt nach Norden,
Dort trifft man auf die thüringisch-sachsen-anhaltinische Landesgrenze und auf viele Bäume/Hecken.
Die Orte Nirmsdorf und Gebstedt werden durch einen Bachlauf mit viel Gebüsch drum Rum verbunden.
Und was versuchst du uns mit deinem Link weiß zu machen:
alles ausgeräumter Acker.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: So 6. Okt 2019, 01:45
von Benutzer 4754 gelöscht
strega hat geschrieben:Rohana hat geschrieben:Tun wir, jedes Jahr aufs neue. Vom posten hier wirds jedenfalls nicht besser.
was tut ihr?
versteh ich grad net in diesem Zusammenhang mit den Links vom Vorpost von Emil
Was gegen den Bodenverlust? Oder was gegen die Planung?

Emil hat geschrieben:Rohana, danke für den konstruktiven Beitrag zur Verminderung von Umweltproblemen.
Der Höhenschwund kommt daher daß sich der Moorboden durch die Entwässerung setzt.
Würden jedes Jahr 6,66cm Boden (2m in 30 Jahren) abgeschwemmt würde das 12.000t pro Hektar und Jahr machen,
diese Fracht hält kein Entwässerungsgraben aus
der wäre nach dem ersten Regen eingeebnet.
Also hätte man diesen Boden gar nie entwässern dürfen,
damit würde der Schweiz aber ihr wichtigstes Anbaugebiet für Gemüse wegfallen.
Genau deshalb wird vom Staat seit 2018 eine Milliarde Franken in die Hand genommen und die Entwässerung wieder verbessert.