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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 11. Sep 2015, 11:10
von Reisende
so ein humbug... :roll:
wie kann das angehen, dass wissenschaftler a sagt "das ist schädlich", und wissenschaftler b "das ist notwendig und gesund"?
ich trinke schon mein leben lang milch (die meiste zeit sogar die böse homogenisierte, pasteurisierte....), in moderaten mengen, esse viele milchprodukte, und bin kerngesund. das kommt mir irgendwie aussagekräftiger vor als dieser seltsame artikel. :aeh:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 11. Sep 2015, 11:22
von centauri
Naja humbug vielleicht nicht gleich.
Muss ja nicht bei jedem gleich sein.
Mir schmeckt eben Milch nicht!
Ich trinke seit meiner Kindheit keine Milch mehr.
Hat es mir geschadet? :)
Aber ist ja auch bei vielen Dingen so.
Der eine Wissenschaftler sagt Glyphosat ist gefährlich, der nächste wiegelt ab.
Ich benutze es nicht. Und gut is!

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 11. Sep 2015, 11:51
von Reisende
centauri hat geschrieben: Hat es mir geschadet? :)
:lol:
keine ahnung, sag du es mir. :)
wie ist denn deine letzte knochendichtemessung ausgefallen? ;)

nee im ernst. ich hab ja nicht behauptet, dass milchkonsum lebensnotwendig ist. man kommt sicher auch ohne aus. aber schaden tut sie halt imho auch nicht.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 11. Sep 2015, 11:57
von centauri
Welche Messung? :hmm:
Bin vorgestern mit der Katze im Arm die Treppe runter gefallen.
Alles noch heile. Also stimmt die Knochendichte! :haha:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 11. Sep 2015, 12:10
von Reisende
:daumen:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 15. Sep 2015, 16:54
von centauri

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 15. Sep 2015, 17:47
von Benutzer 4754 gelöscht
Ja, Glyphosat ist nicht gesund.

Aber die sollen mal nicht so auf der wahrscheinlich möglichen krebsgefahr rumhacken.
Es gibt genügend Produkte die ebenfalls gleich eingestuft sind zum Beispiel BetanalMAXXPro von BayerCropsience (Sicherheitshinweis H351)
https://agrar.bayer.de/Produkte/Pflanze ... FfMTIwMF9f

Da juckt das aber keinen.

Beim Ottokraftstoff der immer noch 2% Benzol enthalten darf interessiert es auch niemanden das der definitiv krebsauslösend ist.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 15. Sep 2015, 19:28
von centauri
Naja Ölkanne da ist das schon ein kleiner Unterschied!
Glyphosat steht ja schon Ewig im Verdacht.
Und Ewig nehme ich so ein Zeuchs nicht mehr!
Manche Dinge kann man eben weg lassen!
Hab aber früher auch verbleiben Benzin gefahren.
Oder fährt du jetzt kein Auto mehr?

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 15. Sep 2015, 20:05
von Benutzer 2354 gelöscht
Bis 2020 fahren doch 1 Millionen Elektroautos in Deutschland :kaffee:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 15. Sep 2015, 20:16
von Benutzer 4754 gelöscht
Ich korigiere mich, es ist nur noch 1% Benzol zulässig.


Ich fahre zwar kein Auto, aber ein altes Moped und einen Schlepper der mit Benzin läuft.
Und das einem bei Reparaturen am Kraftstoffsystem (vor allem am Schlepper, der ist öfters undicht) des öfteren mal die Brühe über die Finger rinnt kann ich nicht leugnen ;)

Laut wikipedia lief die industrielle Benzolproduktion 1849 an und rund 100 Jahre später wurden Kampagnen gestartet um die Leute Aufzuklären das das zeug Giftig ist.
Eingesetzt wird es heute 65 Jahre später immer noch.


Ich halte Glypohsat im Ackerbau für nicht nötig, eine flache Pflugfurche zur Unkrautbekämpfung halte ich für sinnvoller.
Aber es ist eben unschlagbar günstig:

Wir waren in Frankreich im Urlaub, dort auch eine Woche bei einem Bauern. Er hatte genau 5 Maschinen : Feldspritze , Düngestreuer, Sämaschiene, eine 100PS Schlepper und eine Fräse.
Er baut nur Getreide an.
Sein Ackerbau kurz erklärt:
Nach dem Drusch wartet er 1,5-2,5 Monate (je nach Niederschlag), bis dahin ist wächst dann das Ausfallgetreide das Unkraut usw, dann kommt er mit einer Fuhre Totalherbizid* nach 2 Wochen wird 7cm tief gefräst. Im Frühjahr wird 2 Wochen vor der Saat mit einer weiteren Fuhre Totalherbizid* alles plattgemacht was bis dahin aufging, dann drückt er das Saatgut ohne weitere Bearbeitung in den Boden und behandelt das Getreide wie üblich.
Er meinte er hätte früher (vor 5 Jahren) eine Pflug, eine Kreiselegge und einen Grubber gehabt und im Herbst statt Glyphosat 20cm tief gepflügt. Im Frühjahr wurde dann einmal gegrubbert und dann mit der Kreiselegge drübergegangen, danach die Saat.

Seit dem er nur noch die Fräse hat aber Totalherbizide anwendet braucht er weniger als die Hälfte des Diesels und der Zeit, die Erträge sind nicht gesunken, die Kosten aber sehr stark.

*Er verwendet im Wechsel ein Produkt auf Glyphosatbasis und eins auf Glufosinatbasis um Resistenzen vorzubeugen.


Seine Frau hält nichts davon :mrgreen: