Sparen durch Selbstversorgung

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Rohana
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#221

Beitrag von Rohana »

hobbygaertnerin hat geschrieben:Derzeit kommt das Thema Waldbaden in Mode- solche geführten Waldwanderungen sind ja nicht ganz billig.
Ich find's schon schräg dass man extra jemanden braucht der einem zeigen soll wie man den Wald "geniesst" :dreh: Wo ist die gute alte Sitte der entspannten Spaziergänge hin?

Allerdings, wenn ich meinen Freund frage ob wir ne Runde durch den Wald "einfach nur so" gehen wollen hat er Angst Käferbäume zu finden :ua:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
hobbygaertnerin
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#222

Beitrag von hobbygaertnerin »

@Rohana,
finds auch schräg, dass immer alles erst was gilt, wenn es über Kurs oder sonstiges an die Frau oder den Mann gebracht wird. Ich hab mal nur aus reiner Neugierde nachgesehen, was so eine Ausbildung kostet, um geführte Waldwanderungen im Sinne des Waldbadens machen zu können. Da ziehts einem die Schuhe aus.Aber so läuft unser Wirtschaftssystem und scheinbar gibts wenige, die da ein wenig anders denken.
Ich gehe aber derzeit auch lieber einfach durch irgendwelchen als durch unseren Wald, da sehe ich nur Arbeit und immer wieder Käferbäume.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Sparen durch Selbstversorgung

#223

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

hobbygaertnerin hat geschrieben:@Rohana,
finds auch schräg, dass immer alles erst was gilt, wenn es über Kurs oder sonstiges an die Frau oder den Mann gebracht wird.
ist doch ähnlich wie bei der Permakultur....

Meine Tochter allerdings geht regelmäßig in Tanzkurse, nicht in erster Linie, weil sie dort richtig tanzen lernt, sondern weil sie dort auf Gleichgesinnte trifft.
ist vielleicht beim "Waldwandern" ähnlich?

:lol: Durch unser eigenes Wäldchen kann man nicht spazieren gehen, da müsste man auf allen Vieren "klettern" und außerdem hab ich permanent Sorge, dass wir die Erde lostreten und alles zu rutschen beginnt.
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Maisi
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#224

Beitrag von Maisi »

Rohana hat geschrieben:
hobbygaertnerin hat geschrieben:Derzeit kommt das Thema Waldbaden in Mode- solche geführten Waldwanderungen sind ja nicht ganz billig.
Ich find's schon schräg dass man extra jemanden braucht der einem zeigen soll wie man den Wald "geniesst" :dreh: Wo ist die gute alte Sitte der entspannten Spaziergänge hin?
Das ist ganz offensichtlich total out. Ich bin hier von großen Wäldern umgeben, viele gute gehbare Schotterwege. Vor Jahren war man da vor allem Sonntags nie allein unterwegs, da waren immer irgendwo Spaziergänger, zumindest auf den ersten Kilometern. Heute ist es eine Seltenheit, wenn einem jemand entgegen kommt. (Und das sind dann immer die selben)

Ich mach fast jeden Sonntag (außer wenns Wetter so gar nicht passt...) ne größere Tour mit einem Freund durchn Wald, und egal in welche Richtung, fast niemand begegnet einem. Und schon gar keine Familien mit Kindern. Traurig irgendwo. Aber: was halt nichts kostet, ist offenbar auch nichts wert.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Sparen durch Selbstversorgung

#225

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Dyrsian hat geschrieben:
hobbygaertnerin hat geschrieben:Den Garten nicht nur als arbeitsbringenden Frust, sondern als Quelle von Erholung, Nahrung zu sehen, kochen nicht nur als ABM, sondern als den Weg, um an ein gutes Essen zu kommen-
ich denk, da hat man schon viel gewonnen und gespart.
.
Ehrlich gesagt mach ich den ganzen Garten nur um an gutes Essen zu kommen!
wollte zuerst im Faden frisches Gemüse im Winter ernten antworten, aber dann - ich finde, hier passt es besser her! ;)
Teetrinkerin hat geschrieben:ja, da ist das oftmals so romantisch dargestellt. Dabei ist das richtig harte Arbeit. Und wenn man es wirklich richtig machen will, dann macht man von früh bis spät nix anderes mehr.
bisschen unfair vielleicht, weil ich nicht den Anspruch stelle, "alles" richtig machen zu wollen - mit Betonung auf "machen"!
Meine Pflanzen müssen bis zu einem gewissen Grad auch ohne mich zurecht kommen.
Ich hab 4 kleinere Gärten (jeder so etwa 30-40m²), nur einer davon ist in Wohnortnähe. Trotzdem bau ich jedes Jahr recht viel an.
Wie gesagt, meine Pflanzen müssen eben lernen, auch ohne Betüdelt-Werden gut zu wachsen...

Und wenn mal etwas nicht klappt, dann ist es so. Ich sä vor allem eigene Sachen an bzw. hab mehrjähriges. (Leider ernte ich nicht viel Saatgut, weil wir sonst nichts mehr zum Wegessen hätten.)
Dazwischen gibt es schon auch ein paar - öh: viele :rot: - Sorgenkinder. Also Pflanzen, die es noch nicht gelernt haben, mit meiner "wilden" Art umzugehen. Bei den Karotten zum Beispiel wil ich nicht aufgeben und probier heuer wieder eine neue Sorte.....
hat aber auch nur 20 Euro gekostet, meine Samenlieferung heuer (von wegen "teuer")
Meine Gärten dienen in erster Linie dem "Erlebnis" und danach dem guten Essen. Was ich gar nicht will ist, dass der Garten für mich zur Belastung wird. :im:

So hab ich, wenn es nicht klappt, immer den Trost: "Es hat ja niemandem geschadet".
Gekaufte Sachen verwende ich für unsere Gärten außer den Geräten, die wir schon jahrelang haben und hie und da mal Steinmehl für den Kompost (ach ja: einmal Terra Preta!) - nichts.
Also denke ich, ich kann mich auf meiner Spielwiese austoben, solange für die anderen Dinge ("meine Arbeit", meine Familie) genug Zeit bleibt.....

Wir gehen gerne spazieren :)
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#226

Beitrag von strega »

alles richtig machen wollen... die Einstellung mag ich nicht in meinem Garten haben,
die ist so ein kruder Perfektionismus, wie halt oft so vorhanden in der normalen westlichen Welt... forget it...

ich bin auch eher beim wilden Gärtnern, das was wächst, das wächst und gedeiht,
wenn was nicht will, Karotten zum Beispiel, dann lass ich das halt...
gibt genügend wilde Karotten hier in der ganzen Umgebung....

die Natur macht das ausgezeichnet

wo ich delikat bin ist beim Humusaufbau, ich leg Wert drauf dass der Boden fruchtbar wird wo ers noch nicht ist und fruchtbar bleibt.....
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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Buchkammer
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#227

Beitrag von Buchkammer »

poison ivy hat geschrieben:hon' ich bin sooo alt, ich lese tatsaechlich noch Buecher, weisst schon, nicht solche, bei denen die Batterie schlapp macht, sondern solche, die man im Notfall zum Feuer machen hernehmen kann :haha:
Mod: entfernt, wegen Beleidigung.

-----------------------------------------------

Thematisch passt das doch noch. Wer sich mit Informationen selbst versorgt und dadurch Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignet oder sich einfach nur eine eigene Meinung bildet, kann zuweilen erheblich sparen. :pfeif:
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#228

Beitrag von hobbygaertnerin »

Sparen bedeutet auch Freude,
ich bekomme im späten Frühling immer einiges an ausgegrabenen Blumenzwiebeln, jedes Jahr wird eine Baumscheibe damit bepflanzt- im Frühjahr kommen die Meisten und wenn die Bienen auf sie fliegen können- ist das eine doppelte Freude.
In den Garten pflanze ich nur, was gut schmeckt, für bestimmte Zwecke nützlich ist oder gut riecht und mit der Zeit wird meine Freude an dem kleinen Paradies immer grösser.
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#229

Beitrag von hobbygaertnerin »

Ich hab neulich eine Werbung für Honig gesehen, das Kilo um 3.99 Euor. Da kann ich als Imkerin sicher keinen Blumentopf gewinnen, wenn ich den Honig zu diesem Preis rechnen würde,
aber bis mein Honig bearbeitet, gerührt und irgendwann dann ins Glas fliesst- steckt auch Freude und Glück darin, aus Blüten irgendwann den Arbeitserfolg meiner fleissigen Damen ernten zu können. Eigentlich hab ich mir die Bienen nicht wegen dem Honig zugelegt, den kann ich in bester Imkerqualität von meinem Imkerpaten kaufen. Aber inzwsichen kann ich Dank meines Paten auch so einen Honig ins Glas füllen, der einfach nur begeistert. Es fällt auch inzwischen genug eigenes Wachs an- um keines mehr kaufen zu müssen, ich kann Kittharz ernten und die Ernte von Beeren und Obst ist bei einigermaßenem Witterungsbedingungen besser als ohne Bienen.
Ich würde mir sicher auch keine so teuren Bressehühner wie sie in Frankreich angeboten werden- kaufen, 50 Euro wäre mir einfach zu teuer. Aber so- ich ziehe sie mir selbst heran- hab auch an den prachtvollen männlichen Tieren Freude und muss keine solchen Hungerhaken durchfüttern,die bei so mancher anderen Rasse als männliche Tiere rauskommen.
Wir haben unsere Obsternte unter Dach- ich kann mich mit den gekauften und verpackten Schönheiten der Äpfel nicht anfreuden, weder zum Essen noch zum Verkochen oder Verbacken- selbst der eigene Apfelsaft macht zwar einiges an Arbeit, aber er schmeckt viel intensiver. Dass man auch noch Sammlerlust auf alte Sorten bekommt, die es in keinem Laden zu kaufen gibt, ist der angenehme Nebeneffekt.
Selbstgemachtes Sauerkraut ist auch so ein Fall, das für mich einfach dazugehört. Das zwar gekaufte Schweinefleisch von einem Bekannten- einsuren (pökeln, meine Freundin hängt sie dann in ihren Räucherkamin) dieses langsame Einsuren- am Schluss kommt Fleisch dabei raus, dass uns immer wieder Freude macht.
Nein ich rechne nicht, ob sich SV lohnt, erwische mich allerdings manchmal schon dabei- wenn es mal frustet.
Seit August haben wir frische Trauben zum Ernten- der Geschmack ist anders- wir kaufen keine Trauben, bei den Birnen können wir zum Glück aus einer grösseren Auswahl ernten- kein Vergleich zu den grünen Teilen aus dem Geschäft.
Über Tomaten brauch ich nichts schreiben, sonnenwarm vom Strauch- keine Worte.
Wer es sich leisten kann, kann auch in Delikatessenläden ganz besondere Lebensmittel kaufen, aber um das gehts mir nicht, das erste Sauerkraut im Herbst aus dem Fass, schön langsam im Slow Cooker gekocht- da hängt auch viel von mir dabei mitdrinnen.
Wir leben heute in einer Zeit, wo man eigentlich fast alles kaufen kann, wo uns auch das ein Stück weit so gelernt wird- hab es mir heute beim Durchblättern der Ald.... zeitung gedacht- die Weiterbildung, ass bald wieder Helloween kommt un man solchen Müll kaufen soll, es wird jedes Jahr mehr Werbung dafür gemacht.
Unsere Nachbarkinder wissen, dass sie gerne jederzeit von mir was bekommen, aber dass sie an diesem Tag niht draussen stehen brauchen- ich weigere mich, da mitzumachen.
Und garantiert, ab nächster Woche wird dann schon wieder für Weihnachten geworben- die Lebkuchen stehen ja schon seit einer Weile zum Verkauf im Laden.
Nach Weihnachten kann dann keiner mehr Plätzchen sehen- sie werden zum Teil weggeworfen- bei uns kommt ein paar Tage nach Weihnachten der noch Vorrat an Plätzchen in die Gefriertruhe- und an kalten Wintertagen - noch ein bisschen nach dem Auftauen aufgewärmt- ist der Teller meist sehr schnell leer, auch der Tee dazu.
Aber ein paar Tage nach Weihnachten kommen die Frühlingsblüher zum Kaufen ins Geschäft- ausserdem muss die Fitness angeregt werden, klar nach den Schlemmerwochen von Oktober bis Weihnachten- gehts den Winterspeck wieder an den Kragen.
Und so läuft das doch eigentlich das ganze Jahr- immer der Jahreszeit voraus.
Ich muss bei den Gratisheftchen, die man sich zum Kochen und für den Haushalt in einigen Lebensmittelgeschäften mitnehmen kann, auch immer lächeln, welche ellenlangen Zutatenlisten da beschrieben werden, welche Essmoden gerade wieder neu die Teller befüllen sollen.
Gute Kartoffeln mit Kräuterquark oder Butter- sicher keine Ess mode, aber ein Genuss.
Nein, ich glaub, ich spare nichts - oder anders, der Zugewinn an Freude, der Genuss, den ich mit meiner Herummacherei erlebe, den brauch ich nicht kaufen, der wird mit geschenkt.
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emil17
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#230

Beitrag von emil17 »

die Weiterbildung, dass bald wieder Helloween kommt un man solchen Müll kaufen soll, es wird jedes Jahr mehr Werbung dafür gemacht.
du meinst die extra Schnitzsets für die Kürbisse, weil ein gewöhnliches Küchenmesser dafür nicht gut genug ist?
Braucht man nicht, es gibt fertige Kürbisse samt Batterielicht aus Plastik zu kaufen, manche fangen sogar an zu blinken und knurren wenn man nahe kommt ...
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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