Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Teetrinkerin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ach so, um das noch zu betonen: Ich bin dafür, dass überall an den Stellschrauben gedreht wird. Sprich, Verbot der Kieswüsten in den Gärten, weniger Flächenversiegelung, höhere Besteuerung von Flügen, nachhaltigere Produkte (Stichwort geplante Obsoleszenz) etc. pp. Wir müssen was tun und zwar jetzt! Und ja, es wird mit schmerzhaften Einschnitten einhergehen, aber es ist nicht mehr anders machbar.
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Jein. Ich finde nicht dass wir grade un-nachhaltig wirtschaften, aber das wird mir ja von allen Seiten eingeredet weil wir nicht superduperBioundweissgottnochwas sind und so böse Dinge wie Dünger und PSM überhaupt benutzen. Sicher gibt es Verbesserungsmöglichkeiten (abseits von Labeln), so wie es allgemein IMMER Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Manches können wir umsetzen, anderes wird ausgebremst durch wirtschaftliche Gegebenheiten / Lagen oder ganz aktuell durch die Witterungsbedingungen der letzten zwei Jahre, oder auch durch die Gesetzgebung. Insofern gibt es da sehr wohl Spielraum nach oben in dem was man tun könnte, und es hängt nicht unbedingt an persönlichen Befindlichkeiten warum es nicht getan wird.Teetrinkerin hat geschrieben: Ich lese aus deinen Zeilen immer wieder heraus, dass ihr nicht nachhaltig wirtschaftet (wirtschaften könnt), weil ihr nicht den wirtschaftlichen Spielraum dazu habt. Aber das ist doch wichtig! Ansonsten steht ihr (also die Landwirtschaft allgemein) zwangsläufig irgendwann vor dem aus. Das dürfte doch klar sein.
Deine genannten Schlagworte allerdings treffen lokal auf uns z.B. kaum zu ("Humusverlust, Nitrateintrag ins Grundwasser [...], Verlust der Biodiversität, Bodenverdichtung")*, da können wir uns auf den Kopf stellen und ändern nichts daran was anderswo passiert.
Letzten Endes stört es mich, dass 98% der Bevölkerung so agieren als hätten sie nichts mit der Landwirtschaft zu tun, sondern nur die 2% die sie aktiv betreiben, die sollen dann "alles" richten. Geht halt nicht, es gehört nicht nur der Produzent dazu, sondern auch der Konsument, der Verarbeiter, der Handel, die Politik, bis hin zur Logistik... und wenn jeder, in seiner Funktion, eben tun würde was er/sie kann - dann wär ja schonmal einiges getan. Dazu gehört halt bissl mehr als mal ne Unterschrift leisten.
Durch meinen Werdegang kennen ich ja die ganze Geschichte auch aus Konsumentensicht, insofern glaube ich dass wir gar nicht so weit auseinander sind vom Standpunkt her - und auch in einer Landwirtsfamilie bleiben wir Konsumenten anderer Gewerke, wo man schon bewusst schauen kann und muss was man wo kauft...
* Ich bin mir dessen bewusst dass das eine sehr glückliche Lage ist und nicht unbedingt ein "Verdienst" unsererseits, aber genauso gibt es andere anderswo die diesbezüglich weniger gesegnet sind und auch nicht viel dran ändern können
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Wildmohn
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Um es mal abkürzend zu formulierern:
Dieser Diskurs im kleinen ist ein sehr gutes Beispiel für das Große-Ganze, warum unsere Zivilisation im Strudel des Wachstums keine Zukunftschancen haben wird. Es ist das Nichteinsehenwollen, dass das Konzept hin zu immer höher, weiter und schneller in einem Kollaps
enden wird.
Eigentlich müssten wir schon sehr viel weiter sein, was das Wissen um die Folgen unserer weltweiten Wirtschaftsweise betrifft, aber stattdessen dümpelt die ganze Diskussion auf der Stufe neandertalis herum... neee, also so wird es nichts mehr mit der Kurve kriegen...
Ich jedenfalls fange schon mal mit der Hamsterei an.
Dieser Diskurs im kleinen ist ein sehr gutes Beispiel für das Große-Ganze, warum unsere Zivilisation im Strudel des Wachstums keine Zukunftschancen haben wird. Es ist das Nichteinsehenwollen, dass das Konzept hin zu immer höher, weiter und schneller in einem Kollaps
Eigentlich müssten wir schon sehr viel weiter sein, was das Wissen um die Folgen unserer weltweiten Wirtschaftsweise betrifft, aber stattdessen dümpelt die ganze Diskussion auf der Stufe neandertalis herum... neee, also so wird es nichts mehr mit der Kurve kriegen...
Ich jedenfalls fange schon mal mit der Hamsterei an.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Gesetzgebung wird von den Landwirten als Schikane empfunden, aus Sicht des Gesetzgebers werden Exzesse verhütet, vor allem was Umweltschutz angeht. Die strengere Düngeverordnung gab es beispielsweise nur, weil die Grenzwerte von Nitrat im Trinkwasser nicht eingehalten worden sind. Wäre Nitrat kein Problem, gäbe es auch keine derartigen Vorschriften. Weil Gesetze nun mal für alle gelten, betreffen sie auch alle.Rohana hat geschrieben:Manches können wir umsetzen, anderes wird ausgebremst durch wirtschaftliche Gegebenheiten / Lagen oder ganz aktuell durch die Witterungsbedingungen der letzten zwei Jahre, oder auch durch die Gesetzgebung.
Bezüglich Witterung usw. gibt es zwei Dinge zu beachten.
1. springt der Staat (für CH weiss ich es, für D vermute ich es) ein, wenn es einen wetterbedingten Totalschaden gibt, das war z.B. 2017 beim katastrophalen Spätfrost der Fall.
2. eine Landwirtschaft kann nur dann langfristig sein, wenn sie den Ausgleich zwischen guten und schlechten Jahren betriebswirtschaftlich hinbekommt. Wenn man so wirtschaftet, dass durchschnittliche Jahre "Nulljahre" sind und die guten so halbwegs rentabel, dann hat man keine Reserven mehr. Das Wetter ist nun mal variabel, das war schon immer so.
Aus eben diesem Grund wird krisenanfälliger, wer auf hochrentable Monokulturen setzt. Ändern die Marktbedürftnisse oder kommt eine Krankheit auf, gegen die es keine Abwehr gibt, oder gibt es mal mehrere nasse oder trockene Jahre in Folge, dann ist das das Ende.
Genau hier setzt doch die Kritik an der - ich nenne sie mal Lobby-Industrielandwirtschaft - an: Die 98% Konsumenten sollen mehr sein als nur Konsumenten, aber sie sollen gefälligst nur alles, was produziert wird zum Wunschpreis der Bauern kaufen und sich raushalten, was Umweltbelastungen, Tierhaltung und so weiter angeht, weil sie davon nichts verstehen. Lassen sie sich so nicht ruhigstellen, dann ist das Ausland schuld an den Problemen.Rohana hat geschrieben:Letzten Endes stört es mich, dass 98% der Bevölkerung so agieren als hätten sie nichts mit der Landwirtschaft zu tun, sondern nur die 2% die sie aktiv betreiben, die sollen dann "alles" richten. Geht halt nicht, es gehört nicht nur der Produzent dazu, sondern auch der Konsument, der Verarbeiter, der Handel, die Politik, bis hin zur Logistik... und wenn jeder, in seiner Funktion, eben tun würde was er/sie kann - dann wär ja schonmal einiges getan. Dazu gehört halt bissl mehr als mal ne Unterschrift leisten.
Mündige Bürger als Partner kann man nicht so abfertigen, mit denen muss man auf Augenhöhe diskutieren. Das ist unbequem, wie jede Regierung in einem demokratischen Land weiss. Hört sie nicht auf diejenigen, die sie zu vertreten behauptet, dann kommen eben die Unterschriften und Demos.
Die Landwirtschaft als grosser Subventionsempfänger sitzt da ganz besonders im Glashaus, das müsste man den Funktionären und Lobbyisten, die Euch zu vertreten behaupten, ab und zu mal sagen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
@Wildmohn: Was gibt dir das Recht, die Neandertaler mit so einem Vergleich zu beleidigen? Die haben immerhin 40'000 Jahre lang gewirtschaftet - und wie die ihre gruppendynamischen Probleme gelöst haben wissen wir nicht.
Dass das nur mit Draufhauen ging, ist sicher falsch, aber es passt zu unserer eigenen Vorstellung der Steinzeit. Die müssen ja primitiv gewesen sein, denn sonst kämen wir vielleicht sogar zur Einsicht, dass auch wir nicht alles soo viel überlegen besser können.
Dass das nur mit Draufhauen ging, ist sicher falsch, aber es passt zu unserer eigenen Vorstellung der Steinzeit. Die müssen ja primitiv gewesen sein, denn sonst kämen wir vielleicht sogar zur Einsicht, dass auch wir nicht alles soo viel überlegen besser können.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich weiss nicht mehr wer's gesagt hat, aber ich wiederhol's mal ganz schamlos: Wer im Supermarkt das Brathähnchen für 1,99 € kauft, hat sein "Mitspracherecht" an der Kasse abgegeben.
Mündige Bürger? Wenn sie nicht nur mitreden, sondern auch mit-handeln... N bisschen Ahnung (oder zumindest das Akzeptieren selbiger) wär allerdings schon auch praktisch, muss ja alles irgendwie realistisch bleiben.
Hemmende Gesetzgebung bezieht sich nicht nur auf sowas wie Düngeverordnung. Die finde ich im grossen und ganzen unproblematisch, bin allerdings auch nicht von der Schikane in roten Gebieten betroffen (und was Nmin-Werte angeht, das Thema hatten wir ja kürzlich, könnt man wohl genausogut Kaffeesatz lesen. Naja.). Eher sowas wie die Anerkennung von Leguminosen als Greening, aber mit der Auflage keine PSM zu verwenden. Ohne diese Auflage könnte tatsächlich mal n bisschen heimisches Eiweiss bei der Sache rumkommen, weil's dann - eventuell - genug Anbauvorteile hätte. So halt nicht.
Wir schmeissen auch kein Geld ausm Fenster z.B. für eine Zwischenfrucht, die aufgrund der Witterung keine Chance hat einen vernünftigen Bestand zu bilden, auch wenn das noch so wünschenswert wäre. Wenn das Futter knapp wird weil wir die letzten x Jahre von Reserven zehren mussten statt welche aufzubauen, dann ist eben kein Platz für Experimente. Sind alles wirklich ganz simple Sachen.
Achja, was meinst du eigentlich mit "hochrentablen Monokulturen"? Bzw was ist deine tolle Alternative dazu? Bin echt gespannt
Mündige Bürger? Wenn sie nicht nur mitreden, sondern auch mit-handeln... N bisschen Ahnung (oder zumindest das Akzeptieren selbiger) wär allerdings schon auch praktisch, muss ja alles irgendwie realistisch bleiben.
Hemmende Gesetzgebung bezieht sich nicht nur auf sowas wie Düngeverordnung. Die finde ich im grossen und ganzen unproblematisch, bin allerdings auch nicht von der Schikane in roten Gebieten betroffen (und was Nmin-Werte angeht, das Thema hatten wir ja kürzlich, könnt man wohl genausogut Kaffeesatz lesen. Naja.). Eher sowas wie die Anerkennung von Leguminosen als Greening, aber mit der Auflage keine PSM zu verwenden. Ohne diese Auflage könnte tatsächlich mal n bisschen heimisches Eiweiss bei der Sache rumkommen, weil's dann - eventuell - genug Anbauvorteile hätte. So halt nicht.
Wir schmeissen auch kein Geld ausm Fenster z.B. für eine Zwischenfrucht, die aufgrund der Witterung keine Chance hat einen vernünftigen Bestand zu bilden, auch wenn das noch so wünschenswert wäre. Wenn das Futter knapp wird weil wir die letzten x Jahre von Reserven zehren mussten statt welche aufzubauen, dann ist eben kein Platz für Experimente. Sind alles wirklich ganz simple Sachen.
Achja, was meinst du eigentlich mit "hochrentablen Monokulturen"? Bzw was ist deine tolle Alternative dazu? Bin echt gespannt
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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strega
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- Registriert: Do 22. Mai 2014, 20:59
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- Wohnort: in der teutonischen Zivilisation, aber fast nie dort....
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
andere Baustelle, aber interessant und im generellen Kontext durchaus passend:
die sardischen Schafzüchter protestierten im Februar mit aufsehenerregenden Aktionen gegen den Milchpreisverfall, der eine echte Schande ist:
https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/v ... 55f60.html
Fakt ist nun halt, dass normalerweise aus Schafsmilch halt jeder Pecorino macht, wie seit Jahrhunderten eben,
nur scheint es wohl so zu sein, dass der Markt da durchaus gesättigt ist
nun gehen mehr und mehr Schafzüchter dazu über, neue Produkte zu kreiren und auch selbst zu vermarkten
hier in der Gegend macht seit neuestem einer, der seine Weiden mitten im Nirgendwo hat, garantiert schadstofffrei, einen phantastischen Schafsmilchjoghurt, hab noch nie vorher so einen genialen Joghurt gegessen......
jetzt gilt es Absatzmöglichkeiten zu schaffen. Und Kunden aufmerksam zu machen. Hier in der Gegend wird auf Bestellung der Joghurt geliefert einmal pro Woche an eine Gruppe von etwa 30 Personen. Die nehmen nicht ein Becherlein ab, sondern so drei Kilo pro Haushalt.
Ein kleines Ladengeschäft in der nächsten Kleinstadt, das Leute führen, die selbst Brot backen und selbst eingelegtes Gemüse feilbieten ist schon gewonnen dafür.
UND DIE KUNDEN, die gern für ein phänomenales Produkt das doppelte zahlen als für einen nullachtfuffzehnJoghurt ausm Supermarkt, DIE GIBT ES!!!!
JETZT SCHON.
die sardischen Schafzüchter protestierten im Februar mit aufsehenerregenden Aktionen gegen den Milchpreisverfall, der eine echte Schande ist:
https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/v ... 55f60.html
Fakt ist nun halt, dass normalerweise aus Schafsmilch halt jeder Pecorino macht, wie seit Jahrhunderten eben,
nur scheint es wohl so zu sein, dass der Markt da durchaus gesättigt ist
nun gehen mehr und mehr Schafzüchter dazu über, neue Produkte zu kreiren und auch selbst zu vermarkten
hier in der Gegend macht seit neuestem einer, der seine Weiden mitten im Nirgendwo hat, garantiert schadstofffrei, einen phantastischen Schafsmilchjoghurt, hab noch nie vorher so einen genialen Joghurt gegessen......
jetzt gilt es Absatzmöglichkeiten zu schaffen. Und Kunden aufmerksam zu machen. Hier in der Gegend wird auf Bestellung der Joghurt geliefert einmal pro Woche an eine Gruppe von etwa 30 Personen. Die nehmen nicht ein Becherlein ab, sondern so drei Kilo pro Haushalt.
Ein kleines Ladengeschäft in der nächsten Kleinstadt, das Leute führen, die selbst Brot backen und selbst eingelegtes Gemüse feilbieten ist schon gewonnen dafür.
UND DIE KUNDEN, die gern für ein phänomenales Produkt das doppelte zahlen als für einen nullachtfuffzehnJoghurt ausm Supermarkt, DIE GIBT ES!!!!
JETZT SCHON.
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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Wildmohn
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Stimmt schon @emil, habe den Neandertalter nur als Synonym für "primitiv" missbraucht. Ist in der Tat kein sehr geglücktes Beispiel...emil17 hat geschrieben:@Wildmohn: Was gibt dir das Recht, die Neandertaler mit so einem Vergleich zu beleidigen? Die haben immerhin 40'000 Jahre lang gewirtschaftet - und wie die ihre gruppendynamischen Probleme gelöst haben wissen wir nicht.
Dass das nur mit Draufhauen ging, ist sicher falsch, aber es passt zu unserer eigenen Vorstellung der Steinzeit. Die müssen ja primitiv gewesen sein, denn sonst kämen wir vielleicht sogar zur Einsicht, dass auch wir nicht alles soo viel überlegen besser können.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
..und nicht nur auf Sardinien.strega hat geschrieben: UND DIE KUNDEN, die gern für ein phänomenales Produkt das doppelte zahlen als für einen nullachtfuffzehnJoghurt ausm Supermarkt, DIE GIBT ES!!!!
JETZT SCHON.
Ich erlebe das ja hautnah in unserer Foodcoop mit.Die Ziegenbauern z.B.haben keine Absatzschwierigkeiten ihrer Produkte, sie beliefern auch direkt und sind preislich sogar unter SM! Und sie klagen nicht, dass das nicht rentabel wäre.
Detto die Kartoffelbauern, ...unsere "Landwirtschaft "hier ist noch kleinstrukturiert, viele, eigentlich die meisten, mit mehreren Standbeinen..wie z.B. unser Nachbar (BIO) mit Mutterkuhhaltung, Hopfen ,(Hauptanteil)Hanf und Tee-Kräuter,Kompostieranlage, Wald(der ist aber z. Großteil in den letzten 3 Jahren vernichtet worden).Alles arbeitsintensiv.
Vielleicht macht es die ..nicht vorhandene... Größe, dass jeder gut leben kann? weil sie keine Monopolisten sind, neben denen kein 2.Platz hat?
Oder macht es die Qualität ihrer Erzeugnisse, dass sie ausverkauft sind?
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst
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