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Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: So 28. Dez 2014, 15:46
von Manfred
Die Bill und Melinda Gates Stiftung finanziert an der Iowa-State-Universität Menschenversuche mit GVO-Bananen mit erhöhtem Beta-Carotin-Gehalt.
Im Erfolgsfall soll die neue Bananensorte in Uganda angebaut werden:
http://www.permaculture.co.uk/news/1112 ... gm-bananas

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Mo 5. Jan 2015, 18:25
von Narrenkoenig
Bin mir nicht sicher ob das hier so reinpasst.
Und wirklich neu ist die Meldung ja auch nicht.

Macht Agro-Chemie autistisch?

Grüße

Robert

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Do 22. Jan 2015, 16:40
von Little Joe
https://www.youtube.com/watch?v=vqWDPQ4Cyd0

... hier nochmals ganz simpel :)

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Fr 6. Mär 2015, 22:14
von hunsbuckler
Kartoffelpflanzen sollen für Kartoffelkäfer unbekömmlich werden durch Doppelstrang-RNA in deren Cloroplasten-Genom.
Man erhofft sich davon, daß es für den Kartoffelkäfer fast unmöglich sein soll, dagegen Resistenzen zu entwickeln:

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-0 ... ekaempfung

Dann könnten der Umwelt tonnenweise giftige Insektizide erspart bleiben.

Wieviel Chloroplasten enthalten eigentlich die Kartoffelknollen im Vergleich zu den Blättern?
Sind die schon in der im Dunkeln gehaltenen Knolle schon latent vorhanden?
Oder bilden die sich erst unter Lichteinfluß in der Schale?

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Fr 6. Mär 2015, 23:37
von holzgaser
Hallo,

für mich stellt sich die Frage was wollen die Macher der grünen Gentechnik wirklich?
Sicherlich nicht naturnahe Landwirtschaft! sondern Macht und Profit.

Es gab schon mal Zeiten da hat man die Menschen mit Mangelernährung umgebracht...... und was macht die Gentechnik?

Stelle man sich vor, im Brotweizen fehlt ein gewisser Anteil an Inhaltsstoffen und wir werden alle kränklicher, wer hat dan mehr Profit?

Die Welt ist schon verrückt.

Gruß holzgaser

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Mo 16. Mär 2015, 16:00
von Manfred
Bauernprotest gegen Monsanto in Polen

http://www.globalresearch.ca/hundreds-o ... ng/5433844

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Di 5. Mai 2015, 14:14
von hunsbuckler
Hier werden die Importzulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzen in die EU laufend aktualisiert:

http://www.transgen.de/zulassung/neu/

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Fr 8. Mai 2015, 15:53
von hunsbuckler
Monsanto strebt feindliche Übernahme von Syngenta an:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 32890.html

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Di 4. Aug 2015, 12:23
von Manfred
Ludger Wess zu GVO und Glyphosat:

http://ludgerwess.com/nicht-kampagnenfaehig/

Re: GVO in der Landwirtschaft - Diskussion und Meldungen

Verfasst: Di 4. Aug 2015, 16:32
von emil17
Manfred hat geschrieben:Ludger Wess zu GVO und Glyphosat:

http://ludgerwess.com/nicht-kampagnenfaehig/
darin lese ich
Ludger Wess hat geschrieben: Zudem hegen grüne Aktivisten eine Vorliebe für Bio, eine quasi-religiöse Bewegung, die mit ihren verquasten Vorstellungen über Natur und Gesundheit („genfrei leben“), ihren antiquierten Produktionsmethoden und ihren esoterischen Praktiken (Kuhhörner bei Vollmond vergraben potenzieren die Kraft der Ackerkrume) eher ins Mittelalter passt als in die Neuzeit.
und, daselbst
Ludger Wess hat geschrieben:Die intelligenteren unter den Grünen wissen längst, dass Gentechnik in der Landwirtschaft zahlreiche Vorteile bringt
Schön, dass der Herr weiss, was selbst Wissenschaftler nicht wissen.
Wenn man statt "Gen" "Atom" einsetzt, liest man genau den gleichen Slang, den Atomkraftbefürworter als angeblich "unabhängige" Wissenschafter geschrieben haben. Die sind spätenstens seit Fukushima schön ruhig geworden, aber im Verborgenen setzen diese Kräfte alles daran, zu verhindern, dass die Leute selber bestimmen können, was auf den Tisch und was aus der Steckdose kommt. Ihre Mittel sind pseudowisenschaftliche Beiträge "freier" Journalisten, Lobbyismus um Gesetze zu umgehen oder zu verhindern, Kartelle und die systematische Verunglimpfiung der weniger Fortschrittsgläubigen.
Über die Grundfragen um gentechnisch veränderte Organismen in der Nahrungsmittelproduktion schweigt sich der Herr nämlich aus: Über die Patentierung von Lebewesen und Saatgut, über die Frage, ob Grosskonzerne die Biosphäre zum Zwecke der Profitoptimierung ohne Mitbestimmung der Konsmenten, zu deren angeblichem Wohl doch alles geschieht, umbauen dürfen wie es ihnen passt, zur Frage, ob Nestle und Monsanto bestimmen, was auf den Tisch kommt.
Ich persönlich halte nicht viel von bei Vollmond vergrabenen Kuhhörnern, aber es ist nicht in Ordnung, dass Leute, die das tun, deshalb verunglimpft werden. Zudem handelt es sich hier um unfaire Argumentation: Die meisten Leute mit einer "grünen" Einstellung sind keine Esoteriker, und Intelligenz misst sich nicht daran, ob man Gentechnologie in der hier beworbenen Form gut findet oder nicht.
Profitmaximierung einiger Grosskonzerne mittels Modifikation von Lebewesen (Nutztiere und -pflanzen) und menschlichen Kulturen (Patentierung von Saatgut, Schaffung grossflächiger Agrarwüsten usw.) ist genau so irrational und pseudoreligiös und noch viel dümmer.

das hier
Ludger Wess hat geschrieben:Kriminell jedoch ist, dass in der Dritten Welt Millionen von Menschen hungern und Kinder erblinden, weil westliche NGOs und kirchliche Hilfswerke der Bevölkerung einreden, Gentechnik sei noch schlimmer
zieigt ebenfalls, wes Geistes Kind dieser Herr ist.
Abgesehen davon, dass es ihm nicht zusteht, diese Leute zu verunglimpfen, die wenigstens etwas tun, das ihnen sinnvoll scheint:
Die Dritte Welt hungert nicht, weil die Nutzpflanzen zu schlecht sind, um ausreichend zu produzieren, sondern weil der Boden in Händen weniger ist, die lieber Soja oder Biotreibstoffe für uns als Nahrungsmittel für die Leute ohne Geld dort produzieren. Zudem fehlt es nicht an noch ertragreicheren Sorten auf guten Böden: Es wäre, wollte man die Welternhährung verbessern, viel zielführender. erstens bodenschonende Anbauverfahren zu fördern und zweitens Sorten zu züchten, die auf schlechten Böden noch einigen Ertrag bringen. Das ist aber wie bei Malaria: hier forscht kein Konzern, denn die Leute, die davon Vorteile hätten, haben kein Geld.